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Schülerleben live

Gute Vorsätze

Autor:
Maril

Rubrik:
orientieren

16.01.2020

Jedes Jahr aufs Neue schreibe ich mir eine Liste mit guten Vorsätzen für das neue Jahr. Ja, ich bin so eine. Mittlerweile ist allgemein bekannt, dass gute Vorsätze fast nie eingehalten werden. Tragisch, oder? Jedes Jahr nehmen sich die Menschen große Dinge vor, etwa, mehr Sport zu machen, mit dem Rauchen aufzuhören oder weniger Zeit vor dem Fernseher zu verbringen. Meine Vorsätze sind anderer Natur. Manchmal habe ich mir vorgenommen mehr für die Schule zu machen oder meine künstlerischen Fähigkeiten auszubauen. Genauso steht es auf meinem Zettel, kein Witz – sogar in grüner Glitzerfarbe und mit drei Ausrufezeichen. Wenn ich mir diese Listen so durchlese – ja, ich habe sie alle aufgehoben – dann frage ich mich manchmal, wer das gewesen ist, der diese Vorsätze gefasst und niedergeschrieben hat. Versteht mich nicht falsch, ich finde gute Vorsätze wichtig, sonst würde ich sie nicht jedes Jahr aufs Neue fassen. Das bewirkt, dass man darüber nachdenkt, was man in seinem Leben verändern möchte, womit man gerade unzufrieden ist und was man noch erreichen will. Doch meist steckt man sich für das neue Jahr zu hohe Ziele. Also habe ich mir vorgenommen, mir für dieses Jahr nur kleine Ziele zu stecken, die tatsächlich umsetzbar sind. Das stärkt das Selbstvertrauen und lässt mich vielleicht auch meine kleineren Erfolge bewusster wahrnehmen und genießen. So lautet jedenfalls der Plan.
Das wichtigste ist, konkrete Vorsätze zu fassen. „Organisierter sein“, „ein gutes Abi machen“ oder „weniger am Handy sitzen“ auf meine Liste schreiben würde, ist das zu schwammig formuliert. Alternativ verfasse ich also gleich mehr oder weniger genaue Umsetzungsvorschläge, zum Beispiel, dass ich mir einen Terminkalender anschaffen, für die Prüfungen rechtzeitig mit dem Lernen beginnen oder einen handyfreien Tag in der Woche festlegen will. Kleinere Schritte machen geht nicht nur leichter, sondern ist in diesem Fall auch effektiver.

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