zum Inhalt

Kopfbereich

interaktiv

Hauptbereich

Studieren im Ausland

Die drei

Autor:
Manuel

Rubrik:
studium

23.04.2012

Einen Döner für zwei Euro kriegt man vielleicht in Berlin, aber nicht in Edinburgh. Und selbst dann wären das schon rund 20 Prozent meines Wochenbudgets der Ein-Pfund-Challenge, bei der ich einen Monat lange versuche, gut und günstig von einem Pfund Sterling am Tag zu essen und zu trinken. Mittlerweile würde ich die drei wichtigsten Regeln folgendermaßen wählen:

Teilen macht Spaß!

Selbst das Wenige teilen, das man hat. Man kriegt das dann umgekehrt oder sogar vermehrt zurück (bzw. sollte man mit Mädchen essen, die öfters mal ihre Portion nicht schaffen).

Im Ausverkauf

Nach Sonderangeboten und Aktionen Ausschau halten, sowie Preise verschiedener Supermärkte vergleichen oder sich mit Bananen, die schon ein paar Druckstellen haben, zufrieden geben.

Bulk is better

In Massen einkaufen, entweder mit Freunden zusammen tun oder den Gefrierschrank und den Kühlschrank benutzen, um Essensreste aufzubewahren oder um mit siebeneinhalb Kilo Kartoffeln auf einmal zurecht zu kommen.

Kreativität kennt keine Grenzen!

Banana Lemon Porridge? Avocado-Creme Spagetti? Kartoffel-Nuss-Karotten-Auflauf? Ja, manchmal kann die Resteverwertung genial lecker sein! Oder wir erinnern uns an ein chinesisches Sprichwort: „Man kann alles essen, das vier Beine hat und kein Tisch oder Stuhl ist, das fliegt und kein Flugzeug ist und das schwimmt und kein U-Boot ist."

Jetzt aber mal ein praktisches Beispielrezept: Eine Portion Couscous, die man nur mit kochendem Wasser aufgießen muss (neun Pence), mit etwas Bio-Butter verfeinern (sechs Pence) und in der Pfanne mit tiefgefrorenem Gemüse(20 Pence) und einem Ei anbraten (15 Pence) und natürlich nach Belieben würzen. Ergibt: ein ordentliches Mittagessen für 50 Pence!

Diesen Artikel teilen