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USA

Amerikanische Kaffeekultur

Autor:

Rubrik:
studium

12.03.2008

Dass Amerikaner die größten Kaffeetrinker sind, ist vielleicht nicht so bekannt, wie, dass wir Deutsche viel Bier trinken. Es wird einem aber schnell klar, wenn man sich hier einlebt. Meine freien Stunden verbringe ich nicht selten in einem der vielen Kaffeehäuser hier. Da gibt es nicht nur Starbucks, das nun auch in Deutschland Fuß fasst, nein fast überall gibt es Kaffee von mehr oder minder guter Qualität - und der hilft! In meiner Schulzeit war ich nachmittags meist ziemlich erschöpft und brauchte bis zum Abend, um wieder an Fahrt zu gewinnen. Mit einem guten Becher Kaffee kann ich auch am Nachmittag Aufgaben machen, lernen oder mich mit Freunden einfach besser unterhalten.

Täglich verbringe ich mindestens zwei Stunden in einem sehr freundlichen, fast familiären Kaffeehaus nur wenige Minuten von meiner Wohnung entfernt. Es herrscht ein angenehmes und oft stimulierendes Klima. Der kabellose Internetzugang ist kostenlos und nicht selten sitzen ein Dutzend Leute um mich herum mit ihren Laptops - Studis, so wie ich und andere die sich hier sozusagen ihr Büro einrichten. Mein Kaffeehaus hat fair gehandelten und biologisch angebauten Kaffee und ist wirklich urgemütlich. Wenn man hoch rechnet, wie viel man im Monat und im Jahr für Kaffee ausgibt, ist das gar nicht mal so wenig, aber als regelmäßiger Kunde gibt es lauter Spar- und Rabattmöglichkeiten. Beispielsweise kann man seine eigene Tasse mitbringen und mit einer Karte ist jeder zehnte Kaffee kostenlos. Von der Vielfalt an Geschmacksnoten, die ich täglich kennenlerne bin ich fasziniert.

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