interaktiv

USA

Mein Testtag

Autor:
Katharina

Rubrik:
studium

08.05.2009

Nun habe ich es endlich hinter mir! Kein tagtägliches Lernen mehr, kein Kopfzerbrechen, wie (schwer) er nun sein würde, der TOEFL. Wie der Test war? Hm, lasst mich überlegen... Es fing damit an, dass ich in Spanisch begrüßt wurde, da die meisten Amerikaner wohl davon ausgehen, dass man als Ausländer in Amerika aus dem spanischsprachigen Raum kommen muss. „I'm sorry, I am from Germany", antwortete ich verdutzt. Und dann?

Dann kam ich in den Testraum und traute meinen Augen nicht: Der Raum war nicht nur sehr klein, sondern die einzelnen Plätze für die Testteilnehmer waren sehr eng, von den unbequemen Stühlen ganz zu schweigen. Hilfe! Und hier sollte ich es mehr als vier Stunden aushalten und mich zu allem Überfluss auch noch konzentrieren können?

Na ja, es hat trotzdem geklappt, wenn auch etwas schleppend, besonders am Anfang. Da wusste doch tatsächlich ein Mitarbeiter, den ich wegen einer Frage ansprach, nicht einmal die richtige Antwort. Denn, als ich mit dem Leseteil begann, wollten die Fragen zu dem ersten (sehr, sehr langen und schwierigen) Text nicht erscheinen und so hob ich meinen Arm und sprach den Mitarbeiter darauf an. "Just wait a few minutes, the questions will appear automatically." Was? Ich sollte die ersten kostbaren Minuten damit „verschwenden", mir Notizen zu machen, bevor die Fragen endlich erscheinen? Das passte gar nicht zu meiner Strategie, den Text zu überfliegen, um ihn gleich auf die Antworten zu den Fragen zu untersuchen.

Nach ganzen fünf Minuten hielt ich es nicht mehr aus. Ich fragte also einen anderen Mitarbeiter, der mir daraufhin erklärte, ich müsste den „continue button" drücken, um die Fragen sehen zu können. Na, großartig! Wütend darüber, wertvolle Minuten vergeudet zu haben, machte ich mich schließlich an die Fragen. Die Zeit verging...

Ein schwerer Text folgte dem nächsten und so kam es, dass ich den Raum mit schlechtem Gefühl verließ.

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