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Mein TOEFL-Fazit

Mit etwas Abstand zum TOEFL kann ich nun eine Bilanz ziehen:schwer, schwerer, TOEFL! Zumindest der Lese- und die Hälfte des Hörverständnisteils waren sehr anspruchsvoll.

Wenn ich nur daran denke, was für anspruchsvolle Themen in den zu untersuchenden Texte des Leseteils behandelt wurden. Wie in meinen schlimmsten Befürchtungen handelte es sich teilweise um physikalische Vorgänge und historische Hintergründe mit vielen Fachbegriffen und langen Ausführungen. Ohne zu übertreiben muss ich wirklich sagen: Hut ab vor den Ausländern, die in diesem Teil des TOEFLs gut abschneiden. Der Hörverständnisteil bestand zu etwa 50 Prozent aus Vorlesungen eines Professors auf hohem Niveau. Der Rest jedoch aus "ganz normalen" Unterhaltungen zwischen Studenten. Das fiel mir eher leicht.

Die anderen Abschnitte des Tests waren in Ordnung. Da Schreiben ja schon immer meine Leidenschaft war, machte mir das Verfassen der beiden Essays eher Spaß, als dass sie mich forderten. Und der Sprachteil hatte eine Komik an sich: Da saßen wir, zirka 15 Testpersonen, und jeder einzelne sprach seine Antwort mehr oder weniger stotternd und flüsternd ins Mikrophon. Auch bei diesem Teil habe ich ein zufrieden stellendes Gefühl. Meine anfänglich schlechte Ahnung hat sich deshalb nun in ein mittelmäßiges verwandelt, auch wenn ich mit einem "nur" durchschnittlichen Ergebnis rechne. Aber ob ich die benötigten 80 von 120 Punkten erreicht habe, kann ich wirklich nicht sagen. Viel mehr als 80 Punkte habe ich sicher nicht geschafft, aber ob es im schlimmsten Fall viel weniger sind? Ich weiß es nicht, jedoch sollte ich mich nicht verrückt machen.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  May 12, 2009
Autor: Katharina
Rubrik: studium
May 12, 2009

USA

Mein Testtag

Nun habe ich es endlich hinter mir! Kein tagtägliches Lernen mehr, kein Kopfzerbrechen, wie (schwer) er nun sein würde, der TOEFL. Wie der Test war? Hm, lasst mich überlegen... Es fing damit an, dass ich in Spanisch begrüßt wurde, da die meisten Amerikaner wohl davon ausgehen, dass man als Ausländer in Amerika aus dem spanischsprachigen Raum kommen muss. „I'm sorry, I am from Germany", antwortete ich verdutzt. Und dann?

Dann kam ich in den Testraum und traute meinen Augen nicht: Der Raum war nicht nur sehr klein, sondern die einzelnen Plätze für die Testteilnehmer waren sehr eng, von den unbequemen Stühlen ganz zu schweigen. Hilfe! Und hier sollte ich es mehr als vier Stunden aushalten und mich zu allem Überfluss auch noch konzentrieren können?

Na ja, es hat trotzdem geklappt, wenn auch etwas schleppend, besonders am Anfang. Da wusste doch tatsächlich ein Mitarbeiter, den ich wegen einer Frage ansprach, nicht einmal die richtige Antwort. Denn, als ich mit dem Leseteil begann, wollten die Fragen zu dem ersten (sehr, sehr langen und schwierigen) Text nicht erscheinen und so hob ich meinen Arm und sprach den Mitarbeiter darauf an. "Just wait a few minutes, the questions will appear automatically." Was? Ich sollte die ersten kostbaren Minuten damit „verschwenden", mir Notizen zu machen, bevor die Fragen endlich erscheinen? Das passte gar nicht zu meiner Strategie, den Text zu überfliegen, um ihn gleich auf die Antworten zu den Fragen zu untersuchen.

Nach ganzen fünf Minuten hielt ich es nicht mehr aus. Ich fragte also einen anderen Mitarbeiter, der mir daraufhin erklärte, ich müsste den „continue button" drücken, um die Fragen sehen zu können. Na, großartig! Wütend darüber, wertvolle Minuten vergeudet zu haben, machte ich mich schließlich an die Fragen. Die Zeit verging...

Ein schwerer Text folgte dem nächsten und so kam es, dass ich den Raum mit schlechtem Gefühl verließ.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  May 8, 2009
Autor: Katharina
Rubrik: studium
May 8, 2009

USA

Es ist soweit

Hilfe! In zwei Tagen ist es soweit, ich werde in die Nachbarstadt fahren, um mich dem TOEFL zu stellen. Habe ich wirklich genug gelernt, um ihn mit einer fürs College ausreichenden Punktzahl zu meistern? Das kann ich natürlich nicht sagen, schließlich weiß man nie, wie schwierig die jeweiligen Aufgaben letztendlich werden. Doch ich versuche, positiv zu denken und mich an meine Schulzeit zu erinnern. Schließlich war ich damals richtig gut in Englisch und hatte selten Schwierigkeiten mit der englischen Sprache. Warum sollte es also jetzt anders sein? Es ist doch "nur" ein weiterer Test. In der Schule habe ich unzählige Test geschrieben und mit guten Noten gemeistert. Vielleicht sollte ich mich daran erinnern. Aber auf der anderen Seite... Es handelt sich um einen Test, der überall auf der Welt durchgeführt wird und der als "Schlüssel zum Erfolg" im englischsprachigen Raum bezeichnet wird. Wie soll man da also nicht aufgeregt sein?

Wenn ich ihn doch bloß schon hinter mir hätte. Seitdem ich mit einem "Ja" auf die Frage meiner Gastmutter nach einem Studium hier in Amerika geantwortet habe, mache ich in meiner Freizeit nichts anderes, als für diesen "Test of English as a Foreign Language" zu lernen. Ich bin wirklich froh, dass ich ihn bald hinter mir habe. Endlich wieder Freizeit, endlich wieder "nichts zu tun" haben, in der Zeit, in der die Kids in der Schule sind. Was für ein Luxus!

Aber jetzt heißt es erst einmal, Endspurt und alles geben in den letzten Stunden vor dem Test, damit ich mir auch wirklich noch einmal die Vorgänge der einzelnen Teile des Tests einpräge und während des der Prüfung genau weiß, was in dem jeweiligen Abschnitt von mir verlangt wird.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Apr 24, 2009
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Apr 24, 2009