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USA

Die wahren Gründe

„Wahnsinn, du studierst bald in der Nähe von New York City!?" Ja, das stimmt. Aber bitte reduziert mich nicht auf meinen vorläufigen Wohnort! Vor kurzem hat mich ein alter Klassenkamerad in einer bekannten Internet-Community angeschrieben und mich erst einmal über Amerika ausgequetscht: Wie sind denn die Amerikaner so? Essen die wirklich alle nur Fast Food und sind übergewichtig? Du hast doch bestimmt schon viele Promis gesehen, oder? Och mann, auf solche Fragen habe ich nun wirklich keine Lust.

Ja, ich habe schon Promis gesehen, das aber auch nur auf einem Madonna-Konzert und bei einem Ice Hockey-Spiel, nicht auf offener Straße. Und ehrlich gesagt, sind mir die sogenannten „Stars" nicht gerade wichtig. Auch New York City ist für mich „nur" noch eine Stadt, in der ich sehr gerne mein Wochenende verbringe oder in der die kulturellen Angebote einfach unschlagbar sind. Nicht mehr und nicht weniger.

Ich meine, ich bleibe die nächsten Jahre hier in den Staaten, nehme dies aber schon lange gar nicht mehr wirklich wahr. Was ich damit meine? Natürlich, es ist Amerika, aber nicht mehr DAS große und tolle Amerika. Früher kam es mir so vor, als wäre Amerika an sich eine einzige Prominenz. Ich war wirklich ein richtiger Fan dieses Landes. Heute gehöre ich fast schon dazu. Ich sehe es nun als das Land an, in dem ganz liebe Menschen wohnen und das ist meine Gastfamilie! Ich bleibe nicht hier, um sagen zu können: „Ha ha, ich wohne in Amerika und ihr nicht, ha ha!" Ich möchte hier einfach meine Sprachkenntnisse perfektionieren und die Chancen, die sich hier für mich ergeben, nutzen. Ob es nun das Land der unbegrenzten Möglichkeiten ist oder nicht, ist mir nicht mehr wichtig.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Jun 25, 2009
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Jun 25, 2009

USA

Englischtest im College

Jetzt erst recht! Nachdem ich „nur" 79 Punkte im TOEFL erreicht habe, will ich es nun doch genau wissen: Wie gut ist mein Englisch wirklich und, reicht es nun für ein Studium am College oder nicht? Wie lässt sich das besser herausfinden, als den sogenannten „Levels of English Profiency" (kurz LOEP) im College zu machen. Ja, noch ein Englischtest mit komischer Abkürzung, aber je schneller ich ihn hinter mich bringe, desto eher habe ich Gewissheit.

Mit dieser Motivation habe ich mich sofort daran gemacht, herauszufinden, wie ich mich für diesen Test anmelden kann. Dass er Pflicht für internationale Studenten ist, war mir klar. Deswegen habe ich auf der Internetseite meines Colleges ein wenig herumgesucht. Wow, ich brauche nicht einmal einen Termin! Man schaut einfach im „Office of Testing Services" vorbei und kann dort den Test machen. Wenn ich will, kann ich ihn also bereits morgen hinter mich bringen. O man, ich hoffe, ich werde dieses Mal gut abschneiden. Wenn nicht sogar „sehr gut", schließlich habe ich als Perfektionistin einen großen Anspruch an mich. Mit dem Mittelmass will ich mich einfach nicht zufrieden geben! Außerdem wäre es einfach klasse, bereits vor Studiumsbeginn mit einer guten Leistung glänzen zu können.

Also werde ich mich am besten gleich morgen auf dem Weg machen. Ich weiß noch, mit wie viel Herzklopfen ich beim letzten Mal das College betreten habe. Als ich meine Bewerbungsunterlagen abgegeben habe, schlug mir das Herz wirklich bis zum Hals. Warum? Na ja, der Gedanke, dass dies wirklich MEIN College ist, überwältigt mich nun einmal.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Jun 16, 2009
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Jun 16, 2009

USA

Es sind 79!

Nein!!! Das darf doch nicht wahr sein! Hätte es nicht ein einziger Punkt mehr sein können? Genau 80 Punkte hätte ich für das Bestehen des Englischtests gebraucht. Kann man wirklich so viel Pech haben? Schließlich war der TOEFL nicht gerade günstig: 150 Dollars habe ich gezahlt. Und wofür? Für gar nichts!

Na ja, das ist vielleicht ungerecht zu sagen, schließlich habe ich von dieser Erfahrung durchaus profitiert. Nicht jeder kann behaupten, sich diesem globalen Test gestellt zu haben. Aber ist das wirklich fast ein ganzes Au-pair-Wochengehalt wert?

Wie mein Testergebnis im Allgemeinen aussieht? Fast so, wie ich es mir gedacht hatte. Im schriftlichen Teil habe ich fast die volle Punktzahl erreicht, und auch im sprachlichen Teil fehlten mir nicht einmal fünf Punkte zum Maximalergebnis. Da liegt der Grund meines „Scheiterns" natürlich auf der Hand: Sowohl der Lese- als auch der Hörverständnisteil waren nicht gerade berauschend.

Egal, ändern kann ich es nicht mehr. Dann mache ich eben diesen Test im College. Außerdem habe ich so nicht nur die Möglichkeit, mein College ein wenig zu erkunden, sondern habe auch den direkten Vergleich TOEFL versus „wahre" Sprachanforderungen an ausländische Studenten. Insofern hat es auch etwas Gutes. Ich brenne wirklich darauf, endlich mein Studium an einem amerikanischen College zu beginnen. Nur noch etwa drei Monate und dann ist es soweit. Dann werde ich stolze Besitzerin eines amerikanischen Studentenausweises sein. Spätestens dann werde ich sagen: „79 Punkte? Auch die konnten mir keinen Stein in den Weg legen auf meinem Weg zur College-Studentin!"

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Jun 8, 2009
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Jun 8, 2009