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USA

Schon fast ein Jahr in den Staaten

Es ist schon irgendwie komisch, wie rasend schnell die Zeit vergeht. Nun ist es schon fast genau ein Jahr her, dass ich in den USA angekommen bin. Wahnsinn!!! Wenn ich mir vorstelle, wieder zurück nach Deutschland zu „müssen"... Ich meine, natürlich ist es „mein" Land, aber ich bin sehr, sehr froh die Möglichkeit zu haben, hier in Amerika noch weitere Jahre verbringen zu dürfen.

So gut wie alle anderen Au-pairs, die mit mir angekommen sind, werden in ihr Heimatland zurückkehren. Sehr wenige verlängern ihr Au-pair Jahr um weitere sechs, neun oder zwölf Monate. Aber auch danach werden sie wieder in ihr Ursprungsland zurückkehren.

Und ich? Nun, ich tanze aus der Reihe und werde versuchen, mir hier in den USA ein neues Leben aufzubauen. Zwei Jahre Studium sind auf jeden Fall geplant. Je nachdem, wie sich alles weitere entwickeln wird, werde ich nach erfolgreichem Abschluss an meinem Community College eventuell an eine Universität wechseln und dort erneut zwei bis vier Jahre studieren.

Ob ich nun "Broadcast Journalism" studieren oder mich für ein anderes Fach entscheiden werde, weiß ich natürlich noch nicht, aber die Möglichkeit dafür hätte ich. Denn meine wunderbare Gastmutter hat so etwas bereits erwähnt. Wie viel Glück ich doch habe, bei der Verteilung der Gastfamilien mit ihr „gematched" zu haben. Ich meine, ich hatte unglaubliche 20 Gastfamilienvorschläge und jede hätte mir ein Zuhause bieten können. Ich bin mir sicher, das Schicksal hat mich zu ihr geführt. :-) Denn ich kann mir nicht vorstellen, dass es viele Gastfamilien gibt, die ihrem Au-pair so eine unglaubliche Chance bieten.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Jun 29, 2009
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Jun 29, 2009

USA

Die wahren Gründe

„Wahnsinn, du studierst bald in der Nähe von New York City!?" Ja, das stimmt. Aber bitte reduziert mich nicht auf meinen vorläufigen Wohnort! Vor kurzem hat mich ein alter Klassenkamerad in einer bekannten Internet-Community angeschrieben und mich erst einmal über Amerika ausgequetscht: Wie sind denn die Amerikaner so? Essen die wirklich alle nur Fast Food und sind übergewichtig? Du hast doch bestimmt schon viele Promis gesehen, oder? Och mann, auf solche Fragen habe ich nun wirklich keine Lust.

Ja, ich habe schon Promis gesehen, das aber auch nur auf einem Madonna-Konzert und bei einem Ice Hockey-Spiel, nicht auf offener Straße. Und ehrlich gesagt, sind mir die sogenannten „Stars" nicht gerade wichtig. Auch New York City ist für mich „nur" noch eine Stadt, in der ich sehr gerne mein Wochenende verbringe oder in der die kulturellen Angebote einfach unschlagbar sind. Nicht mehr und nicht weniger.

Ich meine, ich bleibe die nächsten Jahre hier in den Staaten, nehme dies aber schon lange gar nicht mehr wirklich wahr. Was ich damit meine? Natürlich, es ist Amerika, aber nicht mehr DAS große und tolle Amerika. Früher kam es mir so vor, als wäre Amerika an sich eine einzige Prominenz. Ich war wirklich ein richtiger Fan dieses Landes. Heute gehöre ich fast schon dazu. Ich sehe es nun als das Land an, in dem ganz liebe Menschen wohnen und das ist meine Gastfamilie! Ich bleibe nicht hier, um sagen zu können: „Ha ha, ich wohne in Amerika und ihr nicht, ha ha!" Ich möchte hier einfach meine Sprachkenntnisse perfektionieren und die Chancen, die sich hier für mich ergeben, nutzen. Ob es nun das Land der unbegrenzten Möglichkeiten ist oder nicht, ist mir nicht mehr wichtig.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Jun 25, 2009
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Jun 25, 2009

USA

Englischtest im College

Jetzt erst recht! Nachdem ich „nur" 79 Punkte im TOEFL erreicht habe, will ich es nun doch genau wissen: Wie gut ist mein Englisch wirklich und, reicht es nun für ein Studium am College oder nicht? Wie lässt sich das besser herausfinden, als den sogenannten „Levels of English Profiency" (kurz LOEP) im College zu machen. Ja, noch ein Englischtest mit komischer Abkürzung, aber je schneller ich ihn hinter mich bringe, desto eher habe ich Gewissheit.

Mit dieser Motivation habe ich mich sofort daran gemacht, herauszufinden, wie ich mich für diesen Test anmelden kann. Dass er Pflicht für internationale Studenten ist, war mir klar. Deswegen habe ich auf der Internetseite meines Colleges ein wenig herumgesucht. Wow, ich brauche nicht einmal einen Termin! Man schaut einfach im „Office of Testing Services" vorbei und kann dort den Test machen. Wenn ich will, kann ich ihn also bereits morgen hinter mich bringen. O man, ich hoffe, ich werde dieses Mal gut abschneiden. Wenn nicht sogar „sehr gut", schließlich habe ich als Perfektionistin einen großen Anspruch an mich. Mit dem Mittelmass will ich mich einfach nicht zufrieden geben! Außerdem wäre es einfach klasse, bereits vor Studiumsbeginn mit einer guten Leistung glänzen zu können.

Also werde ich mich am besten gleich morgen auf dem Weg machen. Ich weiß noch, mit wie viel Herzklopfen ich beim letzten Mal das College betreten habe. Als ich meine Bewerbungsunterlagen abgegeben habe, schlug mir das Herz wirklich bis zum Hals. Warum? Na ja, der Gedanke, dass dies wirklich MEIN College ist, überwältigt mich nun einmal.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Jun 16, 2009
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Jun 16, 2009