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USA

Workshop im College

Wieder aufgeregt, als würde ich auf ein Justin Timberlake-Konzert gehen, machte ich mich heute Morgen auf dem Weg zum sogenannten „New Student Registration Workshop". Worum es in diesem Workshop ging? Darum, sich am College „einzuschreiben" und seine Kurse fürs erste Semester zu wählen.

Mensch, das war vielleicht ein Hin und Her! Mal entschied ich mich für „Radio Production", dann erschien mir „TV Production" aber auch total interessant. Wobei ich nur einen der beiden Kurse wählen konnte, da sie sich zeitlich überschneiden. Und das waren nicht die einzigen Kurse, die mehr oder weniger parallel angeboten werden.

Da saß ich also da in diesem großen Saal und wusste erst einmal nicht, welche Kurse ich nun nehmen sollte. Klar, ich hatte meinen Studienplan dabei und somit auch eine genaue Auflistung aller Kurse, die ich während meiner vier Semester belegen muss, um mich nach zwei Jahren „Broadcast Journalist" nennen zu können. Aber welche Kurse sollte ich nun für mein erstes Semester aussuchen?

Einer der Professoren, die uns Neulingen mit Rat und Tat zur Seite standen, klärte mich darüber auf, dass internationale Studenten nicht mehr als einen Online-Kurs pro Semester belegen dürften. So weit so gut, aber welche Kurse sollte ich überhaupt wählen? Ein anderer Professor meinte, wir könnten unsere Kurse sehr flexibel zusammen stellen. Das heißt, Kurse, die für das zweite Semester vorgesehen sind, könne man bereits im ersten Semester machen und umgekehrt. Na das ist doch schon mal etwas.

Alles im allem war mir am Ende des Workshops immer noch nicht klar, welche Kurse ich aussuchen sollte und entschied mich, meinen Schedule (Stundenplan) noch einmal genau zu überdenken und meine Kurse ganz in Ruhe online zu wählen.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Aug 6, 2009
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Aug 6, 2009

Studieren im Ausland

Money, money, money... (Part 2)

... If I had a little money, it's a rich man's world! Erst sorgte ich mich ums Geld der anderen, jetzt sorge ich mich um mein eigenes. Warum? Nun ja, es ist nicht gerade günstig, als einzige in der Familie, mehr oder weniger, auszuwandern. Ich komme aus einer Großfamilie mit vier Geschwistern und da war es wirklich eine Herausforderung, für jeden das passende Geschenk zu finden, das ich bei meiner Rückkehr mitbringen könnte. Da konnte ich mich eigentlich freuen, dass mein kleiner Bruder und meine Schwägerin bereits im Vorfeld ihre Wünsche angemeldet haben: „Könntest du mir bitte dieses und jenes besorgen, hier in Deutschland gibt es so etwas doch nicht" oder "Das ist in den USA viel günstiger". Und was antwortete ich gute Seele darauf? „Natürlich, ich kann euch alles besorgen, was ihr wollt". Mannomann, hätte ich das vorher gewusst ...

... hätte ich es sicher trotzdem getan, schließlich liebe ich es, anderen eine Freude zu machen.

Jedoch habe ich nicht nur Geld für Geschenke ausgeben müssen, sondern auch für mein Rückflugticket nach Amerika Mitte August. Flüge in die USA sind bekanntlich nicht gerade günstig. Deswegen freue ich mich riesig, dass ich ein Ticket für weniger als 500 Euro gefunden habe. Juhu, und es geht sogar über Detroit, eine Großstadt im Bundesstaat Michigan. Auch wenn sich mein Aufenthalt dort in Grenzen halten wird, werde ich hoffentlich dank meines Fensterplatzes die Möglichkeit haben, das ein oder andere Foto aus dem Flugzeug heraus schießen zu können. Anyway, das liebe Geld bin ich erst einmal los. Aber was soll's, mein neues Leben ist es mir Wert. Hach, aber trotzdem: All the things you could do ...

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Jul 30, 2009
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Jul 30, 2009

Studieren im Ausland

Money, money, money... (Teil 1)

... must be funny in a rich mans world! Au weia, jetzt habe ich die Quittung! Über 4000 Dollar kostet mich beziehungsweise meiner Gastmutter das erste Semester am College.

Erst habe ich mich nicht so recht getraut, das meiner Sponsorin zu erzählen, schließlich ist es für mich immer noch unglaublich, dass sie sich dazu bereit erklärt hat, mir mein Studium zu finanzieren. Dann habe ich es jedoch übers Herz gebracht und ihr von meinen Kursen erzählt. Sie war völlig begeistert, als ich ihr von den Inhalten berichtete und es schien mir wirklich so, als interessiere sie sich sehr für mich und meine Zukunft als Studentin. Ja, sie ist ein wundervoller Mutterersatz. Das wird mir mehr und mehr bewusst. Als es schließlich um den Betrag ging, sagte sie nur: „Na lass uns online gehen und die Sachen eben schnell erledigen!" Einfach toll, diese Frau!

Jedoch muss man über Amerikaner eines wissen: Manche von ihnen verdienen sehr gut, besonders in der New York Area. Bereits Bürger der oberen Mittelschicht haben ein so hohes Jahreseinkommen, dass sie sich ein eigenes Haus leisten und ihren Kids die verschiedensten Aktivitäten ermöglichen können.

Wirklich unglaublich, wenn man dieses mit den deutschen Verhältnissen vergleicht, wo es in Zeiten von Hartz 4 leider nicht so gut aussieht. Ob 4000 Dollar für sechs Monate Studium groß auf dem Kontoauszug auffallen? Ich weiß nicht, auf die Dauer sicher nicht. Jedoch bleibe ich dabei: Ich bin ein absolutes Glückskind, solch wunderbare Menschen kennengelernt zu haben. Ich bin sehr gespannt darauf, was mir meine Zukunft bringen wird und kann es nicht erwarten, die nächsten Jahre nach meinem Heimatbesuch in diesem Land verbringen zu dürfen.

... Always sunny, in a rich mans world!

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Jul 27, 2009
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Jul 27, 2009