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Studieren im Ausland

Money, money, money... (Part 2)

... If I had a little money, it's a rich man's world! Erst sorgte ich mich ums Geld der anderen, jetzt sorge ich mich um mein eigenes. Warum? Nun ja, es ist nicht gerade günstig, als einzige in der Familie, mehr oder weniger, auszuwandern. Ich komme aus einer Großfamilie mit vier Geschwistern und da war es wirklich eine Herausforderung, für jeden das passende Geschenk zu finden, das ich bei meiner Rückkehr mitbringen könnte. Da konnte ich mich eigentlich freuen, dass mein kleiner Bruder und meine Schwägerin bereits im Vorfeld ihre Wünsche angemeldet haben: „Könntest du mir bitte dieses und jenes besorgen, hier in Deutschland gibt es so etwas doch nicht" oder "Das ist in den USA viel günstiger". Und was antwortete ich gute Seele darauf? „Natürlich, ich kann euch alles besorgen, was ihr wollt". Mannomann, hätte ich das vorher gewusst ...

... hätte ich es sicher trotzdem getan, schließlich liebe ich es, anderen eine Freude zu machen.

Jedoch habe ich nicht nur Geld für Geschenke ausgeben müssen, sondern auch für mein Rückflugticket nach Amerika Mitte August. Flüge in die USA sind bekanntlich nicht gerade günstig. Deswegen freue ich mich riesig, dass ich ein Ticket für weniger als 500 Euro gefunden habe. Juhu, und es geht sogar über Detroit, eine Großstadt im Bundesstaat Michigan. Auch wenn sich mein Aufenthalt dort in Grenzen halten wird, werde ich hoffentlich dank meines Fensterplatzes die Möglichkeit haben, das ein oder andere Foto aus dem Flugzeug heraus schießen zu können. Anyway, das liebe Geld bin ich erst einmal los. Aber was soll's, mein neues Leben ist es mir Wert. Hach, aber trotzdem: All the things you could do ...

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Jul 30, 2009
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Jul 30, 2009

Studieren im Ausland

Money, money, money... (Teil 1)

... must be funny in a rich mans world! Au weia, jetzt habe ich die Quittung! Über 4000 Dollar kostet mich beziehungsweise meiner Gastmutter das erste Semester am College.

Erst habe ich mich nicht so recht getraut, das meiner Sponsorin zu erzählen, schließlich ist es für mich immer noch unglaublich, dass sie sich dazu bereit erklärt hat, mir mein Studium zu finanzieren. Dann habe ich es jedoch übers Herz gebracht und ihr von meinen Kursen erzählt. Sie war völlig begeistert, als ich ihr von den Inhalten berichtete und es schien mir wirklich so, als interessiere sie sich sehr für mich und meine Zukunft als Studentin. Ja, sie ist ein wundervoller Mutterersatz. Das wird mir mehr und mehr bewusst. Als es schließlich um den Betrag ging, sagte sie nur: „Na lass uns online gehen und die Sachen eben schnell erledigen!" Einfach toll, diese Frau!

Jedoch muss man über Amerikaner eines wissen: Manche von ihnen verdienen sehr gut, besonders in der New York Area. Bereits Bürger der oberen Mittelschicht haben ein so hohes Jahreseinkommen, dass sie sich ein eigenes Haus leisten und ihren Kids die verschiedensten Aktivitäten ermöglichen können.

Wirklich unglaublich, wenn man dieses mit den deutschen Verhältnissen vergleicht, wo es in Zeiten von Hartz 4 leider nicht so gut aussieht. Ob 4000 Dollar für sechs Monate Studium groß auf dem Kontoauszug auffallen? Ich weiß nicht, auf die Dauer sicher nicht. Jedoch bleibe ich dabei: Ich bin ein absolutes Glückskind, solch wunderbare Menschen kennengelernt zu haben. Ich bin sehr gespannt darauf, was mir meine Zukunft bringen wird und kann es nicht erwarten, die nächsten Jahre nach meinem Heimatbesuch in diesem Land verbringen zu dürfen.

... Always sunny, in a rich mans world!

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Jul 27, 2009
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Jul 27, 2009

USA

Kurswahl bequem von Zuhause aus

Nachdem ich den Workshop im College besucht und eine Nacht darüber geschlafen hatte, brannte ich darauf, heute endlich meine Kurse zu wählen! Ich konnte es nicht erwarten und machte mich gleich, nachdem ich die Kids zur Schule gefahren hatte, daran, mich in das Online-System des Colleges einzuloggen und meinen ganz persönlichen Stundenplan zusammenzustellen.

Eines war mir bewusst: Im ersten Semester wird alles noch so neu und aufregend sein. Ich werde sicher mit viel Wissenshunger und Begeisterung ans Lernen gehen und frisch und munter ins erste Semester starten. Aus diesem Grund habe ich mich dazu entschieden, Kurse im „Gesamtwert" von 17 Credits zu belegen. Was Credits sind? Nun, damit wird die Wichtigkeit des Kurses ausgedrückt. Ein Hauptfach wie „Radio Production" ist 3 Credits wert, ein Nebenfach wie „Fitness" 2 Credits. Ich würde es ein wenig mit Leistungs- und Grundkursen vergleichen, die wir alle ja nur zur gut kennen.

Um als Vollzeitstudent zu gelten, muss man mindestens 12 Credits pro Semester sammeln. Gerade für ausländische Studierende mit F-1 Visa ist das sehr wichtig. Wenn man unter 12 Credits liegt, könnte einem das das Visum kosten, welches nur für Vollzeitstudenten vorgesehen ist.

Ich habe mich also im Wohnzimmer hingesetzt und meine Kurse mit dem Laptop auf dem Schoß gewählt. Echt super, dieses Online-System. Für welche Kurse ich mich entschieden habe? Mit Rücksicht auf meinen großen Eifer und meiner Lust, im ersten Semester voll durchzustarten, habe ich mich erst einmal auf die „coolen" Kurse beschränkt. Anstelle von Mathematik wählte ich Kurse wie Theater, Massenmedienkommunikation, Geschichte und einem Englischkurs. Jetzt, nachdem ich meine Kurswahl ans College geschickt habe, fühle ich mich soooo gut! Endlich habe ich es hinter mir und kann mich voll und ganz auf meine Deutschlandreise konzentrieren.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Jul 22, 2009
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Jul 22, 2009