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USA

Mein Weg zum Visum (Teil 1): Die Terminvereinbarung

Eine meiner „Missionen" in Deutschland, außer Familie und Freunde besuchen, wird sein, mein neues Visum zu beantragen. Als Au-pair hatte ich ein sogenanntes J-1 Visum, genauer gesagt ein „Exchange Visitor Visa", also ein Besucher-Visum. Dieses ist jedoch bereits abgelaufen, da mein Besuchs-Jahr Anfang Juli endete. Einen weiteren Monat darf ich mich aber damit noch legal im Land aufhalten. So weit so gut, als Studentin brauche ich aber ein neues Visum.

Anfangs wusste ich nicht so recht, wie ich das von Amerika aus angehen sollte. Schließlich geht man nicht einfach so zur amerikanischen Botschaft und sagt: „Hello, I need a Visa for the USA". Los geht's mit der Terminvereinbarung. ZUM GLUECK gibt es den Online-Service für Visainterview-Termine. Das macht es für mich sehr viel leichter. Ich erinnere mich noch ganz genau daran, wie ich damals für mein erstes Visum beim Visa-Informationsdienst angerufen habe. Hilfe, hatte ich mich blamiert. „Würden Sie bitte mir bitte Ihren Namen mit Fliegerbuchstaben nennen?"

Wie bitte? Was ist das bloß, fragte ich mich. Mann, ich war doch sowieso schon so nervös, dort anrufen zu müssen. Im Endeffekt ist ein Fliegeralphabet nichts weiter als „A wie Anton", „B wie Berta" ... Na super, darauf war ich damals natürlich nicht vorbereitet und brauchte somit eine Weile, bis ich meinen sehr langen vollständigen Namen im Fliegeralphabet parat hatte. Natürlich nicht ohne „O wie... äh... Otto, P wie... PP...Paula..." Nein, ich darf daran wirklich nicht mehr denken, es war mir sooo peinlich.

Anyway, daraus habe ich auf jeden Fall gelernt und lege mir seitdem immer einen Zettel neben das Telefon, sollte ich mal wieder ein solches offizielles Telefonat führen müssen. Denn leider ist es auch alles andere als günstig, einen Termin bei der amerikanischen Botschaft zu vereinbaren. Für den Anruf habe ich damals 1,86 Euro pro Minute zahlen müssen, was insgesamt so um die 15 Euro machte. Für die Terminvereinbarung per Internet brauchte ich „nur" 10 Dollars, denn ich konnte die Summe bequem aus den USA von meinem amerikanischen Konto abbuchen lassen.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Aug 13, 2009
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Aug 13, 2009

USA

Was brauche ich für das Studentenvisum?

Formular DS-158, Formular DS-156 ... Ja, es geht wieder los. Schon damals, vor meinem Au-pair-Aufenthalt, beeilte ich mich damit, die Unterlagen so schnell wie möglich zu vervollständigen, um bloß keinen Stress kurz vor dem Interviewtag im amerikanischen Konsulat zu haben.

Auch dieses Mal machte ich mich sofort daran, mich durch den Formulardschungel zu kämpfen. Ein Formular mit den Angaben zur Familie, ehemaligen Arbeitsstellen und Tätigkeiten, das DS-158. Ein weiteres, welches jeder Antragsteller egal für welches Visum ausfüllen muss, hat es wirklich in sich.  Nicht nur, dass es wirklich alles zur Person wissen möchte, wie zum Beispiel sämtliche Telefonnummern, E-Mailadressen, Beruf oder ob man verheiratet ist, es fragt auch ganz andere Dinge ab: „Waren Sie jemals im Gefängnis?", „Planen Sie illegale Tätigkeiten in den USA?", „Waren Sie jemals drogenabhängig?". Wow! Nicht ganz ohne, diese Fragen. Jedoch ist es natürlich nachvollziehbar, dass die amerikanischen Behörden Angaben wie diese verlangen. Schließlich möchten sie wissen, wen sie in ihr Land lassen. Darüber hinaus brauche ich das sogenannte I-20 A-B Formblatt, das ich jedoch komplett ausgefüllt vom College bekommen habe. Darauf wird bestätigt, dass ich von dem College aufgenommen wurde.

Es gibt allerdings auch andere Dinge, die von mir verlangt werden: Ich muss die Gebühr für das Visum zahlen, welche zur Zeit über 100 Euro beträgt und eine weitere sogenannte SEVIS-Gebühr (Student and Exchange Visitor Information System), die mich 200 Dollar kostet. Was mir jedoch ein wenig Kopfschmerzen bereitet, ist eine andere Voraussetzung für die Genehmigung des Visums: Ich muss Beweise dafür vorlegen, dass ich beabsichtige, die USA nach meinem Studium wieder zu verlassen. Was ich genau dafür verwenden soll, ist mir allerdings noch ein Rätsel ...

Autor: Katharina  |  Rubrik: arbeitsmarkt  |  Aug 10, 2009
Autor: Katharina
Rubrik: arbeitsmarkt
Aug 10, 2009

USA

Workshop im College

Wieder aufgeregt, als würde ich auf ein Justin Timberlake-Konzert gehen, machte ich mich heute Morgen auf dem Weg zum sogenannten „New Student Registration Workshop". Worum es in diesem Workshop ging? Darum, sich am College „einzuschreiben" und seine Kurse fürs erste Semester zu wählen.

Mensch, das war vielleicht ein Hin und Her! Mal entschied ich mich für „Radio Production", dann erschien mir „TV Production" aber auch total interessant. Wobei ich nur einen der beiden Kurse wählen konnte, da sie sich zeitlich überschneiden. Und das waren nicht die einzigen Kurse, die mehr oder weniger parallel angeboten werden.

Da saß ich also da in diesem großen Saal und wusste erst einmal nicht, welche Kurse ich nun nehmen sollte. Klar, ich hatte meinen Studienplan dabei und somit auch eine genaue Auflistung aller Kurse, die ich während meiner vier Semester belegen muss, um mich nach zwei Jahren „Broadcast Journalist" nennen zu können. Aber welche Kurse sollte ich nun für mein erstes Semester aussuchen?

Einer der Professoren, die uns Neulingen mit Rat und Tat zur Seite standen, klärte mich darüber auf, dass internationale Studenten nicht mehr als einen Online-Kurs pro Semester belegen dürften. So weit so gut, aber welche Kurse sollte ich überhaupt wählen? Ein anderer Professor meinte, wir könnten unsere Kurse sehr flexibel zusammen stellen. Das heißt, Kurse, die für das zweite Semester vorgesehen sind, könne man bereits im ersten Semester machen und umgekehrt. Na das ist doch schon mal etwas.

Alles im allem war mir am Ende des Workshops immer noch nicht klar, welche Kurse ich aussuchen sollte und entschied mich, meinen Schedule (Stundenplan) noch einmal genau zu überdenken und meine Kurse ganz in Ruhe online zu wählen.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Aug 6, 2009
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Aug 6, 2009