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USA

Was brauche ich für das Studentenvisum?

Autor:
Katharina

Rubrik:
arbeitsmarkt

10.08.2009

Formular DS-158, Formular DS-156 ... Ja, es geht wieder los. Schon damals, vor meinem Au-pair-Aufenthalt, beeilte ich mich damit, die Unterlagen so schnell wie möglich zu vervollständigen, um bloß keinen Stress kurz vor dem Interviewtag im amerikanischen Konsulat zu haben.

Auch dieses Mal machte ich mich sofort daran, mich durch den Formulardschungel zu kämpfen. Ein Formular mit den Angaben zur Familie, ehemaligen Arbeitsstellen und Tätigkeiten, das DS-158. Ein weiteres, welches jeder Antragsteller egal für welches Visum ausfüllen muss, hat es wirklich in sich.  Nicht nur, dass es wirklich alles zur Person wissen möchte, wie zum Beispiel sämtliche Telefonnummern, E-Mailadressen, Beruf oder ob man verheiratet ist, es fragt auch ganz andere Dinge ab: „Waren Sie jemals im Gefängnis?", „Planen Sie illegale Tätigkeiten in den USA?", „Waren Sie jemals drogenabhängig?". Wow! Nicht ganz ohne, diese Fragen. Jedoch ist es natürlich nachvollziehbar, dass die amerikanischen Behörden Angaben wie diese verlangen. Schließlich möchten sie wissen, wen sie in ihr Land lassen. Darüber hinaus brauche ich das sogenannte I-20 A-B Formblatt, das ich jedoch komplett ausgefüllt vom College bekommen habe. Darauf wird bestätigt, dass ich von dem College aufgenommen wurde.

Es gibt allerdings auch andere Dinge, die von mir verlangt werden: Ich muss die Gebühr für das Visum zahlen, welche zur Zeit über 100 Euro beträgt und eine weitere sogenannte SEVIS-Gebühr (Student and Exchange Visitor Information System), die mich 200 Dollar kostet. Was mir jedoch ein wenig Kopfschmerzen bereitet, ist eine andere Voraussetzung für die Genehmigung des Visums: Ich muss Beweise dafür vorlegen, dass ich beabsichtige, die USA nach meinem Studium wieder zu verlassen. Was ich genau dafür verwenden soll, ist mir allerdings noch ein Rätsel ...

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