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USA

Who runs for president?

Autor:

Rubrik:
studium

15.02.2008

Wie viel von all dem, was hier in den letzten Tagen und Wochen bezüglich der Präsidentschaftswahlen geschehen ist, nach Europa herüber schwappt, weiß ich nicht. Hier scheint es das Einzige zu sein, worüber die Leute sprechen.

Die Stadt in der ich wohne - Philadelphia wird von einem demokratischen Bürgermeister regiert - einem Schwarzen. Obwohl der Anteil von Afroamerikanern hier relativ hoch ist, haben ihn auch viele Weiße gewählt.

Auf meinem Campus, der Temple Universität habe ich noch keinen Studenten gesehen, der für McCain - den wahrscheinlichsten Kandidaten der Republikaner - wirbt. Nicht, dass keiner für ihn wäre, aber die überwältigende Mehrheit der Studenten hier steht offen und nachdrücklich hinter Obama, dem wahrscheinlichsten Kandidaten der Demokraten.

Im Moment ist noch gar nichts entschieden. Man hat zwar den Eindruck, die Wahlen stünden kurz bevor, doch erst einmal entscheiden die Wähler in den verschiedenen Staaten, wer für ihre Partei ins Rennen gehen soll. Anfangs waren es noch sieben. Inzwischen sind auf Seiten der Republikaner zwei und auf Seiten der Demokraten einer ausgeschieden. Viele Wähler sind in ihrem Wahlkreis offiziell als Demokraten, Republikaner oder Unabhängige registriert - ein Tatbestand, den man sich in Deutschland wohl kaum vorstellen könnte.

Diese registrierten Wähler dürfen nun bei den so genannten „Primaries" zwischen den verschiedenen Kandidaten einer Partei wählen. Dies ist nur eine vereinfachte, aber ausreichende Darstellung.

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