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USA

Schoko- und andere Sünden

Jetzt bin ich also wieder hier, in Amerika. Letzte Woche war ich noch zuhause und habe es mir gut gehen lassen, indem ich haufenweise meine Lieblingsschokolade, Mamas berühmten Kartoffelsalat und andere „german specialties" verschlungen habe. Normalerweise achte ich sehr auf gesunde Ernährung, aber meine kurze Zeit in Deutschland musste ich einfach ausnutzen. Schließlich weiß ich nicht, wann ich das nächste Mal in den Genuss all der deutschen Köstlichkeiten kommen werde.

Ja, ich weiß, mein Engelchen und mein Teufelchen streiten sich immer noch darüber, wie sie mein Essverhalten der letzten Wochen bewerten sollen. Hier ein kleiner Ausschnitt ihrer Diskussion:

  • Engelchen: „Denk daran, dass du nur für sehr kurze Zeit zuhause bist. Lass es dir gut gehen und gönn' dir ruhig das ein oder andere Stückchen Schokolade."
  • Teufelchen: „Huuuuhuuuu, Kalorienbombe! Huuuuhuu, dein Blutzuckerspiegel wird bis ins Unendliche steigen! Huuuuhuuu ... Du wirst dich in einem Monat nicht mehr wiedererkennen."
  • Engelchen: „Papperlapapp! In einem Monat wirst du dich nach all diesen Köstlichkeiten SEHNEN!!! Denk an amerikanische Schokolade. Sogar viele der stolzen Amis, die sonst nichts auf ihr Land kommen lassen, geben zu, dass ihre „candy" nicht die beste ist. Im Gegenteil, sie haben deine deutschen Mitbringsel verschlungen, weißt du nicht mehr?"
  • Teufelchen: „Huuuuhuu, deine Hosen werden dir nicht mehr passen! Huuuhuuuu, du wirst neue Shirts kaufen müssen! Huuuuuhuuu, deine Waage wird explodieren ..."

„AAAAH! Lasst mich doch in Ruhe! Schluss damit", kam ich irgendwann zu der Einsicht. „Her mit den Köstlichkeiten! Ich bin zuhause und will diese Zeit in vollen Zügen genießen. Basta!"

Nun bin ich wieder in den USA und habe mir erst einmal eine Diät verordnet. Ob ich meine Sünden bereue? Ganz und gar nicht! Engelchen, du hattest Recht! Was würde ich nur ohne dich machen.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Oct 1, 2009
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Oct 1, 2009

USA

I'm back!

Spätestens als ich durch die „Immigration" gegangen war, habe ich gemerkt, dass ich wieder angekommen bin, in den USA. Ja, diese Officer und das Security Personal wirken einfach verdammt amerikanisch. Die strahlen ein so großes Sicherheitsgefühl aus. Auch die „Interviewer", die am Schalter bestimmen, ob man nun amerikanischen Boden betreten darf oder nicht, verkörpern die besondere Art der Amerikaner. Wie ich das nun meine?

Der Amerikaner an sich ist einfach unheimlich freundlich, höflich und „caring", wie ich das mal beschreiben will. Damit meine ich die Tatsache, dass ein Gespräch mit einem Amerikaner fast nie von folgenden „Höflichkeitsfloskeln" verschont bleibt: "How are you? Can I help you? Do you need anything? Have a great day!"

Jaaaaa, ich bin wieder da, hooray! Irgendwie hatte ich Angst, der Officer am Immigration-Schalter würde mich nicht durchlassen, aber diese Angst war verschwunden, sobald mich der nette Herr mit einem Lächeln zu sich an den Schalter rief. Ja, Amerikaner sind wirklich eine Klasse für sich. Auch, wenn manch anderer sicher eine andere Einwanderungsgeschichte zu erzählen hat, schließlich sind nicht alle Officer so „caring". Aber ich bin wieder drin, und nur das zählt erst einmal.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Sep 23, 2009
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Sep 23, 2009

USA

Zukunftspläne

Jetzt ist sie auch schon wieder rum, meine Zeit in Deutschland. Was ich dabei empfinde? Ein mulmiges Gefühl habe ich schon im Magen ... Nachdem ich mein Visum erhalten und meine Koffer gepackt habe, ist es Zeit, wieder Abschied zu nehmen. Und dieses Mal für eine lange, lange Zeit.

Nicht nur, dass ich ein zweijähriges Studium in Amerika plane, meine Gastmutter versucht mich noch länger in den USA zu halten. Mindestens vier Jahre würde sie mich gerne noch bei sich Zuhause haben. Wie das geht? Nach dem zweijährigen Besuch an meinem College besteht die Möglichkeit, auf einem anderen College weiterzustudieren, um einen Bachelorabschluss zu bekommen. Ich weiß, das würde sich wirklich sehr gut im Lebenslauf machen, ein amerikanischer Bachelorabschluss.

Aber darum geht es mir eigentlich nicht in erster Linie. Ich möchte vielmehr meine Chancen auf eine Volontariatsstelle bei einem Radiosender erhöhen und somit die Möglichkeit, an meinen Traumjob, den ich endlich gefunden habe, zu gelangen. Oh, ich habe ja noch gar nicht erwähnt, was das ist: Ich möchte schreiben, schreiben, schreiben! Natürlich bietet sich dafür eher ein Volontariat bei einem Printmedium an, jedoch ist mein Studiengang „Broadcast Journalism" auf die journalistische Tätigkeit bei einem Fernseh- und Radiosender ausgerichtet.

Im journalistischen Bereich bieten sich natürlich auch andere Berufe an, jedoch möchte ich eher im Hintergrund die „Fäden ziehen." Am liebsten würde ich die Nachrichtenbeiträge verfassen. Ja, das würde mir riesigen Spaß machen. On Air vortragen kann und soll sie dann gerne ein anderer. „Oh bitte, lass die Zeit schnell rum gehen, ich kann es nicht erwarten." Ich habe mich wirklich noch nie so auf meine Zukunft gefreut!

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Sep 16, 2009
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Sep 16, 2009