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USA

Wieder in den Staaten (Teil 1)

So schwer es mir auch fiel, wieder in den Flieger Richtung Amerika zu steigen, „meine" amerikanische Familie hat es mir leicht gemacht, mich daran zu erinnern, warum ich mich dazu entschieden habe, noch zwei Jahre in den Staaten leben zu wollen. Warum? Als ich auf dem Weg zur Gepäckrückgabe am Newarker Flughafen war, habe ich doch glatt meine zwei Jungs übersehen, die freudestrahlend auf mich zu liefen. Sie mussten erst nach mir rufen, ehe ich registrierte, dass sie längst da waren, um mich in die Arme zu schließen.

Das war vielleicht ein komisches Gefühl. Während meiner Zeit in Deutschland habe ich dieses Gefühl immer so beschrieben: „In Amerika kommt es mir so vor, als ob meine deutsche Vergangenheit nur ein Traum ist, soweit weg fühlt sich mein deutsches Leben an." Na ja, und als ich dann die kurze Zeit in Deutschland verbracht habe, kam mir mein amerikanisches Leben wie ein Traum vor und mein deutsches Leben eben sehr normal. Vielleicht hört es sich komisch an, aber als ich dann wieder in den Staaten war, konnte ich meine Gefühle erst gar nicht einordnen. Jetzt, wo ich wieder ein paar Tage hier bin, fühle ich mich schon wieder wie in meinem zweiten Zuhause, aber irgendwie ist es immer noch seltsam.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Oct 12, 2009
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Oct 12, 2009

USA

Schoko- und andere Sünden

Jetzt bin ich also wieder hier, in Amerika. Letzte Woche war ich noch zuhause und habe es mir gut gehen lassen, indem ich haufenweise meine Lieblingsschokolade, Mamas berühmten Kartoffelsalat und andere „german specialties" verschlungen habe. Normalerweise achte ich sehr auf gesunde Ernährung, aber meine kurze Zeit in Deutschland musste ich einfach ausnutzen. Schließlich weiß ich nicht, wann ich das nächste Mal in den Genuss all der deutschen Köstlichkeiten kommen werde.

Ja, ich weiß, mein Engelchen und mein Teufelchen streiten sich immer noch darüber, wie sie mein Essverhalten der letzten Wochen bewerten sollen. Hier ein kleiner Ausschnitt ihrer Diskussion:

  • Engelchen: „Denk daran, dass du nur für sehr kurze Zeit zuhause bist. Lass es dir gut gehen und gönn' dir ruhig das ein oder andere Stückchen Schokolade."
  • Teufelchen: „Huuuuhuuuu, Kalorienbombe! Huuuuhuu, dein Blutzuckerspiegel wird bis ins Unendliche steigen! Huuuuhuuu ... Du wirst dich in einem Monat nicht mehr wiedererkennen."
  • Engelchen: „Papperlapapp! In einem Monat wirst du dich nach all diesen Köstlichkeiten SEHNEN!!! Denk an amerikanische Schokolade. Sogar viele der stolzen Amis, die sonst nichts auf ihr Land kommen lassen, geben zu, dass ihre „candy" nicht die beste ist. Im Gegenteil, sie haben deine deutschen Mitbringsel verschlungen, weißt du nicht mehr?"
  • Teufelchen: „Huuuuhuu, deine Hosen werden dir nicht mehr passen! Huuuhuuuu, du wirst neue Shirts kaufen müssen! Huuuuuhuuu, deine Waage wird explodieren ..."

„AAAAH! Lasst mich doch in Ruhe! Schluss damit", kam ich irgendwann zu der Einsicht. „Her mit den Köstlichkeiten! Ich bin zuhause und will diese Zeit in vollen Zügen genießen. Basta!"

Nun bin ich wieder in den USA und habe mir erst einmal eine Diät verordnet. Ob ich meine Sünden bereue? Ganz und gar nicht! Engelchen, du hattest Recht! Was würde ich nur ohne dich machen.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Oct 1, 2009
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Oct 1, 2009

USA

I'm back!

Spätestens als ich durch die „Immigration" gegangen war, habe ich gemerkt, dass ich wieder angekommen bin, in den USA. Ja, diese Officer und das Security Personal wirken einfach verdammt amerikanisch. Die strahlen ein so großes Sicherheitsgefühl aus. Auch die „Interviewer", die am Schalter bestimmen, ob man nun amerikanischen Boden betreten darf oder nicht, verkörpern die besondere Art der Amerikaner. Wie ich das nun meine?

Der Amerikaner an sich ist einfach unheimlich freundlich, höflich und „caring", wie ich das mal beschreiben will. Damit meine ich die Tatsache, dass ein Gespräch mit einem Amerikaner fast nie von folgenden „Höflichkeitsfloskeln" verschont bleibt: "How are you? Can I help you? Do you need anything? Have a great day!"

Jaaaaa, ich bin wieder da, hooray! Irgendwie hatte ich Angst, der Officer am Immigration-Schalter würde mich nicht durchlassen, aber diese Angst war verschwunden, sobald mich der nette Herr mit einem Lächeln zu sich an den Schalter rief. Ja, Amerikaner sind wirklich eine Klasse für sich. Auch, wenn manch anderer sicher eine andere Einwanderungsgeschichte zu erzählen hat, schließlich sind nicht alle Officer so „caring". Aber ich bin wieder drin, und nur das zählt erst einmal.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Sep 23, 2009
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Sep 23, 2009