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USA

Ich liebe es!

Nun bin ich schon seit ein paar Wochen am College und kann ein erstes Fazit ziehen: Ich liebe es! Jeden Morgen ins College fahren, sich mit Gleichaltrigen umgeben, interessantem Unterricht folgen … Ja, das ist kein Scherz, ich genieße es tatsächlich, mit sechs Kursen mehr als busy zu sein. Es vergeht kein Tag, an dem ich nicht noch mindestens drei Stunden mit Lernen verbringe, das muss ich zugeben. Aber gerade das ist es auch, was sich so gut anfühlt, denn als Au-pair war ich nur das: Au-pair!

Ein Babysitter, eine Art Hausmädchen, das morgens die Kinder übernimmt, wenn die Eltern zur Arbeit fahren, und sie ihnen am Abend wieder übergibt. Abends geht man dann ins Bett und das war es dann auch schon. Keine „höhere“ Aufgabe hat man als Au-pair, man ist „nur“ Babysitter.

Und jetzt lebe ich ein komplett anderes Leben! Ich lebe zwar immer noch in derselben Stadt, mit denselben Menschen, und verbringe immer noch Zeit mit „meinen“ Jungs, aber meine oberste Priorität sind sie nicht mehr.

Und wie ich es genieße! Bald stehen auch schon die ersten Examen an. Es sind „Midterm Exams”, was auch schon etwas über die Wichtigkeit aussagt: Dort wird alles an Wissen abgefragt, was wir bis dato „durchgekaut” haben. Erst nachdem ich die ersten dieser Examen hinter mir habe und die Ergebnisse in der Hand halte, kann ich mit Sicherheit sagen, ob Studieren in den USA wirklich das Richtige für mich ist … Schließlich kann es einem zehn Mal so gut gefallen, nur die Ergebnisse, die man hinterher aufs Papier bringt, sind entscheidend. Dafür bin ich zurzeit fleißig am Lernen. Aber es wird schon gut gehen. Ich komme im Unterricht sehr gut mit und verstehe so gut wie ALLES, was die Professoren erzählen, was mich schon ein wenig stolz macht.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Nov 13, 2009
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Nov 13, 2009

USA

Onlinekurs mit Überarbeitungseffekt

„Cultural Anthropology" hörte sich wirklich sehr interessant an, als ich mir damals die Kursbeschreibung durchlas und mich für diesen Onlinekurs entschied. „Super", dachte ich mir. „Lernen ganz bequem von Zuhause aus. Tests machen, wann ich will (innerhalb eines festgelegten Zeitraumes) und ‘nebenbei' ein paar Texte lesen, wie easy!" Doch die Realität sieht anders aus. Hätte ich doch vorher gewusst, worauf ich mich da eingelassen habe.

So gut wie jede Woche einen 20-seitigen Text lesen, darüber einen Test schreiben, zusätzlich das dicke Unterrichtsbuch durchackern, alle vier Wochen ein Essay, jede Woche ein Discussion-Thema, woran man sich online beteiligen muss ... WOW! Amerikanische Onlinekurse haben es wirklich in sich. Da bin ich fast froh, dass ich als internationale Studentin nur einen Onlinekurs pro Semester belegen darf, denn sonst hätte ich mich sicher für mehrere entschieden. Klar, klingt ja auch sehr praktisch, nicht zur Schule fahren zu müssen. Doch wenn ich diesen Kurs mit den anderen vergleiche, kommt es mir fast so vor, als wäre „Cultural Anthropology" mein Hauptfach. Dabei ist es nur ein Fach, das ich aus einem langen Katalog an „Social Studies" wählte, um meine Pflicht, mindestens ein Fach dieser Art zu belegen, zu erfüllen.

Jetzt verbringe ich meine Abende damit, mich Seite für Seite durch die Texte zu kämpfen und übersetze sie „nebenbei" auch noch, um ganz sicher zu gehen, dass ich sie auch wirklich verstehe. Leider sind es sehr anspruchsvolle Essays, die ich lesen und verstehen muss, da will ich kein Risiko eingehen, was das „Zusammenreimen" der Wörter betrifft. Anyway, ich versuche mein Bestes.

Wenigstens kann ich jetzt schon sagen, dass ich in den nächsten Semestern einen großen Bogen um die Onlinekurse machen werde. Mal schauen, wie gut ich mit diesem Kurs zurechtkommen werde.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Nov 2, 2009
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Nov 2, 2009

USA

Gestatten, college student!

Nie im Leben hätte ich gedacht, dass ich jemals ein amerikanisches College von innen sehen werde und jetzt studiere ich doch tatsächlich in den USA! Heute habe ich nicht nur meinen allerersten Tag im College hinter mich gebracht, ich habe auch gleich meinen Studentenausweis erhalten. Jetzt ist es also wirklich amtlich! Nicht nur erhalte ich ab sofort Vergünstigungen in Museen oder im Kino, ich fühle mich auch richtig amerikanisch. Wie mein erster Tag war? Aufregend, und mein Herz hat so sehr geschlagen, dass ich Angst hatte, man könnte es hören.

Ich hatte zwei verschiedene „Classes": „Introduction to Theatre" und „Speech Communication". Der Name meiner zweiten Class sagt auch schon alles aus, was wir heute gemacht haben: communication, communication, communication! Wie wir es alle aus der Schule kennen, musste sich jeder namentlich vorstellen und sagen, woher man kommt, was seine Hobbys sind und was sein „major", also sein Studienfach, ist. Als ich dann dran war, habe ich natürlich sofort erwähnt, dass ich Deutsche bin. Man kann es feige nennen, aber es war meine volle Absicht, dieses gleich in meinem ersten Satz zu erwähnen, denn ich habe mich gefragt: Was, wenn ich grammatikalische Fehler ohne Ende mache oder wenn sie sich wundern, warum meine Aussprache so komisch ist? Das mag vielleicht etwas übertrieben klingen, aber ich wollte lieber gleich die Karten offen legen, damit auch alle wissen, dass sie es mit einer Ausländerin zu tun haben.

Ich muss aber sagen, dass das sehr positiv aufgenommen wurde. Nicht nur mein Theaterlehrer hat sehr interessiert reagiert, sondern auch meine Mitschüler. Ich hoffe, dass das Interesse bestehen bleibt und dass sie sich nicht früher oder später denken: „Wir Amerikaner bleiben lieber unter uns" Das wäre wirklich schade. Jedenfalls haben wir heute am ersten Tag natürlich noch keinen richtigen Unterricht gehabt, sondern wurden, abgesehen von der Vorstellungsrunde, auf das Semester und die Themen vorbereitet. Alles klingt sehr interessant. Ich bin gespannt!

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Oct 30, 2009
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Oct 30, 2009