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USA

Hilfe, noch nicht versichert!

O nein! Ich hätte mich besser informieren sollen, was die Krankenversicherung meines Colleges wirklich alles abdeckt. Letztens hat mich ein Professor gefragt, welche Krankenversicherung ich hätte. Ich habe ihn nur verdutzt angeschaut und meinte naiv, dass ich doch bereits über das College versichert sei. Daraufhin klärte er mich erst einmal auf: Internationale Studenten werden zwar automatisch über das College krankenversichert, denn ein Teil der Tuition fees, also der Studiengebühren, ist für genau diese Versicherung. Dieses reiche aber bei weitem nicht aus. Um es genau zu sagen: Der Krankenversicherungsschutz, den ich zur Zeit habe, zählt gleich Null.

Als ich das erfahren habe, musste ich erst einmal schlucken. Was, wenn ich mir den Finger breche? Was, wenn ich zum Zahnarzt muss? Welche Kosten kommen, oder noch schlimmer, wären auf mich zugekommen, hätte ich in den letzten Wochen einen Unfall gehabt? Ich mag es mir gar nicht ausmalen, schließlich wäre ich nichtsahnend zum Arzt gegangen. Und das böse Erwachen wäre mit dem Erhalt der Rechnung auf mich zugekommen.

Jetzt weiß ich also Bescheid. Eine Versicherung muss her und zwar schnell! Nachdem ich meinen Eltern schonend beigebracht habe, dass genau das, was sie am Anfang so skeptisch gemacht hat, wahr ist, habe ich mich auf Internet-Recherche begeben. Warum meine Eltern nie so wirklich glaubten, dass ich durchs College komplett krankenversichert sei? Das amerikanische health care system ist sehr unstabil. Viele Amerikaner haben entweder keine Versicherung oder aber ihre Versicherung deckt nur einen Teil der Kosten ab.

Wie auch immer, für mich bedeutet diese Neuigkeit, erst einmal sehr vorsichtig durchs Leben zu gehen, bis ich eine Versicherung abgeschlossen habe.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Nov 23, 2009
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Nov 23, 2009

USA

A, A und nochmals A

Nein, das sind nicht die Anfangsbuchstaben meiner amerikanischen Verehrer und genauso wenig handelt es sich um einen Schmerzensschrei. Ich sage nur: Meine Erwartungen, was meine Noten der Midterm-Examen und Aufsätze angehen, wurden übertroffen!

A, A und A sind tatsächlich die ersten drei Noten, die ich vor kurzem bekommen habe. Und das auf zwei fünf- und siebenseitige Papers und einem dieser sehr wichtigen Midterm-Examen. Was A bedeutet? Im amerikanischen Notensystem geht die Notenskala von A bis F, wobei ein A einer deutschen Eins entspricht. Mein erstes A bekam ich sogar in meinem Online-Kurs. Ja, „Überarbeitungseffekt“ hin oder her, wenn ich den Kurs mit dem einen oder anderen A auf Klausuren oder auch Papers abschließe, hat sich das Pauken mehr als gelohnt.

A’s auf Papers zu bekommen, macht mich schon ein wenig stolz, schließlich sind das Aufsätze in englischer Sprache und für mich einmal mehr eine Bestätigung dafür, dass ich mich vor englischen Muttersprachlern nicht verstecken muss. Ok, perfekt Englisch sprechen kann ich natürlich nicht, schließlich bin ich nun einmal keine Amerikanerin oder Engländerin, sondern Deutsche. Aber da hat mich meine Gastmutter beruhigt, denn sie meinte: „Kaum ein Amerikaner spricht eine andere Sprache außer Englisch fließend”. Na ja, das ist mir auch schon aufgefallen, aber der “Melting Pot” besteht trotzdem und ich glaube ich trage einen ganz guten Teil dazu bei.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Nov 18, 2009
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Nov 18, 2009

USA

Ich liebe es!

Nun bin ich schon seit ein paar Wochen am College und kann ein erstes Fazit ziehen: Ich liebe es! Jeden Morgen ins College fahren, sich mit Gleichaltrigen umgeben, interessantem Unterricht folgen … Ja, das ist kein Scherz, ich genieße es tatsächlich, mit sechs Kursen mehr als busy zu sein. Es vergeht kein Tag, an dem ich nicht noch mindestens drei Stunden mit Lernen verbringe, das muss ich zugeben. Aber gerade das ist es auch, was sich so gut anfühlt, denn als Au-pair war ich nur das: Au-pair!

Ein Babysitter, eine Art Hausmädchen, das morgens die Kinder übernimmt, wenn die Eltern zur Arbeit fahren, und sie ihnen am Abend wieder übergibt. Abends geht man dann ins Bett und das war es dann auch schon. Keine „höhere“ Aufgabe hat man als Au-pair, man ist „nur“ Babysitter.

Und jetzt lebe ich ein komplett anderes Leben! Ich lebe zwar immer noch in derselben Stadt, mit denselben Menschen, und verbringe immer noch Zeit mit „meinen“ Jungs, aber meine oberste Priorität sind sie nicht mehr.

Und wie ich es genieße! Bald stehen auch schon die ersten Examen an. Es sind „Midterm Exams”, was auch schon etwas über die Wichtigkeit aussagt: Dort wird alles an Wissen abgefragt, was wir bis dato „durchgekaut” haben. Erst nachdem ich die ersten dieser Examen hinter mir habe und die Ergebnisse in der Hand halte, kann ich mit Sicherheit sagen, ob Studieren in den USA wirklich das Richtige für mich ist … Schließlich kann es einem zehn Mal so gut gefallen, nur die Ergebnisse, die man hinterher aufs Papier bringt, sind entscheidend. Dafür bin ich zurzeit fleißig am Lernen. Aber es wird schon gut gehen. Ich komme im Unterricht sehr gut mit und verstehe so gut wie ALLES, was die Professoren erzählen, was mich schon ein wenig stolz macht.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Nov 13, 2009
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Nov 13, 2009