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USA

Meine erste speech ... Hilfe!

Jetzt ist es soweit. Ich werde mich meinem schlimmsten Alptraum stellen müssen: Ein Referat steht an und zwar schon sehr bald. Oh nein! Wenn ich in der Schule eines gehasst habe, dann diese Hilflosigkeit, dieses sich Ausliefern, dieses … Ach, was redest du das! Es ist ein Referat, Katharina, und kein Striptease vor der versammelten Klasse. Aber es fühlt sich nun einmal so an, als würde man sich vor der Klasse entblößen. Ach quatsch! Jeder aus meinem Kurs muss schließlich ein Referat halten, da falle ich unter den anderen doch gar nicht auf, oder?

Na ja, es hilft ja alles nichts, da muss ich jetzt durch. Aber nicht nur da muss ich durch, es stehen noch zwei weitere speeches bis zum Semesterende an. Insgesamt also drei Referate: eine “informative speech”, eine “persuasive speech”, in der ich meine Mitschüler von etwas überzeugen soll, und eine “demonstration speech”, worin ich etwas “vormachen” muss.

Als erstes ist die informative speech an der Reihe. Welches Thema ich mir ausgesucht habe? Das deutsche Schul- und Führerscheinsystem im Vergleich zum amerikanischen. Das ist für meine Mitschüler hoffentlich interessant, schließlich gibt es da ja den einen oder anderen Unterschied. Anyway, wenn ihr meinen nächsten Beitrag lest, habe ich die speech überlebt, wenn nicht, dann …

Ach quatsch, I’ll simply cross my fingers, dann klappt das schon.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Dec 15, 2009
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Dec 15, 2009

USA

Der Nikolaus kommt auch nach Amerika

“Katharina, Nikolaus is coming soon.” Ja, ihr Süßen, da habt ihr Recht. Letztes Jahr hatte ich die Idee, meinen Jungs von dem Nikolaus-Brauch zu erzählen: “Putzt eure Stiefel, stellt sie vor die Tür und am nächsten Morgen sind sie gefüllt mit Süßigkeiten.” Es war sooo süß, die leuchtenden Augen zu sehen, als sie ihre gefüllten Stiefel entdeckten.

Die Besonderheit, die ich mir hatte einfallen lassen war, dass ich ihnen erzählte, der Nikolaus würde extra aus Deutschland anreisen und auf Grund dessen nur deutsche Schokolade bringen. Und die ist letztes Jahr und auch dieses Jahr gut angekommen. Na ja, importierte deutsche Schokolade ist in Amerika zwar alles andere als billig, aber was tut man nicht alles um “seine” Kinder glücklich zu machen.

Dieses Jahr hatte ich jedoch das Glück, dass mir meine Eltern “German Candy” zuschickten. An all die “favourites” der Jungs hatten sie gedacht. Als ich vor ein paar Monaten zwischen Au-pair-Leben und Studium zurück in die USA kam, brachte ich außerdem sehr viele deutsche Köstlichkeiten für die Kids mit. Und sie LIEBEN deutsche Leckereien. Ja, die deutschen Süßigkeiten sind einfach die besten. Da können die amerikanischen nicht mithalten, was mir immer wieder bestätigt wird. Auch meine Gastmutter kauft lieber teure, europäische candy beim schwedischen Möbelhaus als die supergünstige Schokolade vom Supermarkt um die Ecke.

Anyway, Nikolaus am 6. Dezember war ein voller Erfolg! Die Kids haben sich sehr gefreut und ich habe damit dafür gesorgt, dass eine “german tradition” in einer amerikanischen Familie eingeführt wurde.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Dec 9, 2009
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Dec 9, 2009

USA

Berühmte Band im College?

Vor einiger Zeit bekam ich einen Anruf von einer Professorin, die ein Anliegen hatte. Sie bat mich, bei einem Konzert einer deutschen Band im College für sie zu übersetzen. WOW, dachte ich mir, natürlich mache ich das. Ich war so gespannt und habe über zig deutsche Bands nachgedacht. Wer mag es wohl sein? „Die Söhne Mannheims“, meine absolute Lieblingsband? Oder „Silbermond”? Ich war so gespannt, bis ich einige Tage vor dem Tag der Tage eine E-Mail mit allen Einzelheiten bekam. Dort wurde auch endlich das Geheimnis gelüftet. Es handelte sich um … eine Band die nicht sehr bekannt ist! Genauer gesagt handelte es sich um eine deutsche Gruppe mit „Disabilities” (Behinderungen), die im Rahmen eines Projektes ein Konzert an meinem College gaben und gerade auf USA-Tour von College zu College reisten. Ich sollte bei dem Vortreffen mit der Band dabei sein, um mich mit den Bandmitgliedern zu unterhalten und um ihnen ein Gefühl von Heimat zu geben.

Jetzt, nachdem der Tag des Konzerts vorbei ist, kann ich folgende Bilanz ziehen: Ob nun „Die Söhne Mannheims” oder die Band, die es wirklich war, ob es bereits sämtliche Preise für die Band regnete oder ob es sich im Endeffekt „nur” um eine „Kellergruppe” handelte, das war vollkommen egal. Warum? Weil es einfach toll war, diesen „Job” vom College anvertraut bekommen zu haben. Schließlich bin ich als deutsche Studentin an dem amerikanischen College eine Art Aushängeschild. Darüber hinaus war ich von den Persönlichkeiten der Bandmitglieder hellauf begeistert. Das Konzert war auch ein voller Erfolg. Es gab „standing ovations” und Geschenke für die Band… und für mich. Als Dank für meine „shining personality and professionalism” bekam ich ein Zertifikat und ein T-Shirt mit der Aufschrift meines Colleges. Na, wenn das mal nicht stolz macht.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Dec 3, 2009
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Dec 3, 2009