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USA

Was für eine Katastrophe

“Jetzt erst Recht”, hatte ich mir gedacht, als ich vor über drei Monaten ein sündhaft teures Buch für meinen Online-Kurs doppelt kaufen musste, da ich es zuerst in einer falschen Auflage gekauft hatte. Über 200 Dollars umsonst ausgegebn, da ich Streberin bereits in dem „falschen“ Buch rumgekritzelt hatte und es deswegen nicht mehr umtauschen konnte.

Ja, ich wollte unbedingt ein “A” in diesem sehr stressigen Kurs bekommen. Stressig deshalb, weil wir uns jede Woche an einem Diskussions-Thema beteiligen sollten, dazu immer ein Quiz zu einem umfangreichen Text und insgesamt noch drei Aufsätze. Diese konnte ich jedoch glücklicherweise mit einem “A” meistern.

Na ja, mein Midterm-Exam hätte damals besser laufen können, denn es hatte nur für ein “B+” gereicht, aber mit meinem Final-Exam wollte ich es wieder gut machen und mir die Note “A” sichern. Was dann passierte? Hm, ich denke, man könnte es “Burn Out-Syndrom” nennen. Es war einfach zu viel. Ich habe am Tag (und in mancher Nacht) nichts anderes gemacht, als zu lernen. Ich hatte vier Finals in einer Woche und weiß bis heute nicht, wie ich das geschafft habe.

Jedoch bin ich mir ziemlich sicher, dass ich das Examen für meinen Online-Kurs in den Sand gesetzt habe. Es war einfach zu viel, was ich lernen musste, und habe nicht alles in meinem Kopf gekriegt. Wenn ich Glück habe, hat es noch für ein “C” gereicht, denn nicht mal bei der Hälfte der fünfzig Multiple-Choice-Fragen bin ich mir sicher, das Richtige angekreuzt zu haben. Na toll, das war es dann wohl mit meinem “A” in dem Kurs …

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Jan 19, 2010
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Jan 19, 2010

USA

Semester-Endspurt

Ist es wirklich schon rum? Wow, ich kann einfach nicht glauben, dass sich mein erstes Semester bereits dem Ende neigen soll! Es hatte doch “eben” erst angefangen und nun stehen schon die Final Exams vor der Tür. Das bedeutet also: Noch einmal alles geben und auf den geliebten Schlaf verzichten, bis das letzte Examen überstanden ist. Was ich für eine Bilanz ziehe? Hm, es ist wirklich fast wie im Schlaf vergangen. Eine Hausarbeit nach der anderen, eine Speech folgte der nächsten …

In fast allen meiner Speeches habe ich auf meinen Vorteil, aus “good old Germany” zu sein, vertraut und habe Themen wie “Rules in Germany“ und “Christmas in Germany” gewählt. Mann, ich war vielleicht aufgeregt. Nicht eine Speech habe ich ohne Bauchschmerzen hinter mich gebracht. Aber wie auch immer, ich habe es geschafft! Während sich manch anderer amerikanische Student vor der einen oder anderen Speech gedrückt hat, habe ich alle durchgezogen und wurde dafür mit einem „A“ in fast allen Speeches belohnt. Auch das Final Exam lief so gut, dass ich diesen Speech-Kurs mit einem “A” abschließen konnte. Und nicht nur das! Auch meinem “Writing”-Kurs, in dem man nur mit einem vorher bestandenen Englishtest kommt, habe ich mit einem “A” beendet.

Ja, nun stehen mir noch zwei letzte Examen bevor und ich kann nur hoffen, dass diese ähnlich gut laufen, denn auch in diesen Fächern könnte ich mit einem “A” in der Tasche glänzen. Aber es wird schon gut gehen. Wenn nicht, wäre es auch kein Weltuntergang. Hm, doch, wäre es! Ich bin eben Perfektionistin und mit einem “B” einfach nicht zufrieden … Aber abwarten.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Jan 15, 2010
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Jan 15, 2010

USA

About a small world and an honor

“Germany? I have cousins in Germany.” Unbelievable, da unterhält man sich mit seinen Mitschülern, um sich für die Gruppenpräsentation vorzubereiten und schon lernt man jemanden kennen, der doch tatsächlich Verwandte in “good old Germany” hat. Und nicht “irgendwo” in Deutschland, sondern nur dreißig Autominuten von meiner Heimatstadt entfernt. Mann, das was wirklich lustig zu hören. Zumal ich dadurch auch einen richtig guten Gesprächspartner gefunden habe.

“Hehe, ‘handy’ means ‘cell phone’ and you say ‘holidays” to ‘vacation’ “ Ja, in der Schule lernt man eben british English und nicht american English. Aber irgendwie süß, wie sich Vinny, mein Klassenkamerad, über die deutschen Englischkenntnisse lustig gemacht hat. Nächstes Jahr möchte er Deutschland bereisen.

Anyway, die Gruppenpräsentation haben wir hinter uns. Wie sie gewesen ist? Super! Wir haben ein A und einige Lacher über unsere Alien-Geschichte bekommen. Alles in allem hat es wirklich Spaß gemacht und keinem der anderen Schüler ist mein Akzent aufgefallen. Jedenfalls hat niemand etwas gesagt. Der Prof jedenfalls scheint nicht nur unsere Präsentation gemocht zu haben: Er hat mich gefragt, ob er mein Exam, also meine Arbeit, als “Model Exam” an die anderen Studenten herausgeben darf. Na ja, nicht nur meine Arbeit, sondern auch die zweier Mitschüler. Aber WOW! Das nenne ich mal ein Zeichen dafür, dass meine Entscheidung für ein Studium in den USA genau die richtige gewesen ist.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Jan 11, 2010
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Jan 11, 2010