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Journalismus in den USA

4 Länder in 2 Tagen

„Warum dauert das denn so lange! Meine Beine tun bereits weh! Nun bucht mich doch endlich um!“ Da stand ich nun in Kopenhagen, nachdem ich nach längerem Suchen endlich einen Schalter gefunden hatte, der für die Passagiere des verpassten Fliegers zuständig war.

Wie hätte ich mich auch auskennen können: Ich war noch nie in der Situation, in einem Land zu sein, dessen Sprache ich nicht spreche. Gut, Englisch geht immer, aber wenn man weit und breit nur eine fremde Sprache, in meinem Fall Dänisch, hört, bekommt man schon ein mulmiges Gefühl. Jedenfalls ging es mir so.

Nachdem ich also der netten und wirklich sehr hilfsbereiten Frau am Schalter mein Problem geschildert hatte, hieß es erst einmal warten. Ich weiß gar nicht mehr, wie lange es gedauert hat, bis die Frau eine Lösung gefunden hatte. Auf Grund des Schneechaos wurden alle Flüge in die USA entweder abgesagt oder aber es waren keine freien Plätze mehr verfügbar. Ich dachte mir nur: „Das kann doch nicht wahr sein. HILFE!“ Im ersten Moment war es schon ein wenig scary.

Jedoch wurde sich um alles gekümmert. Die Dame druckte mir mehrere Dokumente aus und legte mir diese vor. Darunter die Reservierung eines Hotelzimmers, einen Metro-Plan und zwei Metrotickets. Ich musste die Nacht tatsächlich in Kopenhagen verbringen. Und das ganz alleine und mit unheimlich viel Gepäck. Zwei riesige Koffer, eine Handtasche und ein zusätzliches Handgepäckstück musste ich also durch Kopenhagen und die enge Metrobahn schleppen. Zu allem Überfluss habe ich mich auch noch verlaufen und das Hotel nicht auf Anhieb gefunden. Jedoch ist mir sofort ein Däne zur Hilfe geeilt, als er mich beim Vorbeijoggen fragend auf die Karte schauen sah. Im Hotel angekommen bin ich „tot“ ins Bett gefallen. Am nächsten Tag ging es dann weiter nach London, wo ich vier Stunden Aufenthalt hatte, eh es dann ENDLICH „nach Hause“ zum JFK-Flughafen ging.

Nun ja, und jetzt sitze ich hier und muss schmunzeln, wenn ich an mein abenteuerliches Erlebnis zurückdenke.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Feb 8, 2010
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Feb 8, 2010

USA

Snow chaos everywhere

Wenn ich gerade deutsche Nachrichten anschaue (Vielen Dank, Internet!), muss ich mich wieder daran erinnern, was ich nach Weihnachten alles „durchmachen“ musste. Davon habe ich euch ja noch gar nicht berichtet. Während hier in New Jersey nicht ein einziges Schneeflöckchen fällt, herrscht in Deutschland das Schneechaos. Das habe ich Anfang Januar leider am eigenen Leib erfahren müssen.

Über Weihnachten war ich nämlich in Deutschland. Bereits im September letzten Jahres hatte ich mein Ticket zuhause liegen, habe aber niemanden davon erzählt und stand zwei Tage vor Heiligabend vor der Tür meiner Eltern. Die haben nicht schlecht gestaunt, sage ich euch!

Aber was bei meiner Rückreise in die USA passierte, davon kann ich echt ein Buch schreiben. Nach einem schweren Abschied von meiner Familie am Frankfurter Flughafen saß ich also am Gate und wartete darauf, in den Flieger Richtung Kopenhagen zu steigen. Von dort sollte es dann weiter nach Newark gehen. Aber nichts da! Flug gestrichen! „Nein, bitte nicht“, war mein einziger Gedanke. Schließlich musste ich meinen Anschlussflug in Kopenhagen kriegen, meine Gastfamilie erwartete mich ja am Flughafen. Aber es war nichts zu machen.

Umbuchen konnte man mich nicht und so musste ich mit dem nächsten Flieger nach Kopenhagen fliegen und hoffen und bangen. Ich war wirklich sauer. Schließlich hatte ich mich bereits von meiner Familie verabschiedet und war durch die Sicherheitskontrollen gegangen. Somit hatte ich vier Stunden wertvolle Wartezeit verschwendet. Die hätte ich ja theoretisch noch mit meiner Familie verbringen können. Endlich ging es dann weiter nach Dänemark. Na ja und was dann geschah, damit hatte ich wirklich nicht gerechnet ... Ich erzähle es euch in meinem nächsten Beitrag.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Feb 2, 2010
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Feb 2, 2010

USA

Hoffnungslose Perfektionistin, ich weiß ...

Okay, okay, ich gebe es ja zu: Ich habe maßlos übertrieben mit meiner Wut wegen dem “B+”. Nicht, dass ich dem Lehrer nun recht gebe, ganz im Gegenteil. Ich finde es immer noch eine Frechheit, dass mir der Lehrer kein “A” gegeben hat. Aber hey, fünf “A’s” und ein “B+”, so gut hat mein Zeugnis im Schnitt noch nie ausgesehen! Und da beschwere ich mich über eine Zwei Plus?

Ja, ich gebe es zu, ich bin absolut verwöhnt von den guten Noten. Habe ich euch schon erzählt, dass mein Lehrer des Medien-Kurses mein Midterm-Exam an die Klasse ausgegeben hat, weil es so gut war? “Erde an Katharina, bitte kommen. Weißt du noch wer du bist? Du bist das Mädel, das vor eineinhalb Jahren noch bei Mami und Papi gewohnt hat.” Danke fürs Erinnern! Ich kann wirklich stolz auf mich sein. Vor allem freue ich mich über mein “A” im Online-Kurs, welches ich schlichtweg nicht verdient habe, zumindest wenn man mein letztes Examen betrachtet. Ich bin mir immer noch ziemlich sicher, dass ich dieses Examen in den Sand gesetzt habe und trotzdem gab mir der Lehrer eine Eins. Er hat meinen Leistungen im Unterricht wohl mehr Gewicht gegeben als meinen beiden Examen.

So sehr unterscheiden sich also die Lehrer. Ob sich der Lehrer wegen dem “B+” gemeldet hat? Nein, hat er nicht. Wie schon erwähnt, ich bin immer noch “upset” wegen dieser, in meinen Augen, Ungerechtigkeit. Aber im nächsten Semester wird sowieso alles anders. Ob ich meine Einstellungen oder Erwartungen an mich ändern werde? Nein, ich erwarte straight “A’s”! Aber ich habe mich für nur vier anstelle von sechs Kursen eingeschrieben. Das gibt mir etwas mehr Freizeit und ich kann mich mehr auf die einzelnen Kurse konzentrieren.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Jan 28, 2010
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Jan 28, 2010