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Wer's braucht ...

Studieren in den USA

Autor:
Katharina

Rubrik:
studium

06.04.2010

Ja, ich hatte recht, das „Cheat Paper“ ist die reinste A-Garantie. Wer sich alles, was wir im Unterricht gemacht haben, auf dieses Blatt Papier geschrieben –  und dazu nur ein winzig kleines bisschen Ahnung von dem hatte, was er sich auf diesem Zettel notiert hatte, der konnte gar nicht anders, als im Examen zu glänzen!

Mann, das ist ja gar nichts für mich, Streberin. Schließlich bin ich schon sehr stolz auf meine guten Noten, für die ich bisher sehr hart gearbeitet habe. Immer alle Hausaufgaben machen, für jeden noch so kleinen Test bis in die Puppen lernen, jederzeit auf sogenannte Pop-Quizzes, also unerwartete Leistungsüberprüfungen vorbereitet sein... Ja, ganz genau so habe ich bisher gelernt und wurde dafür mit sehr guten Noten belohnt.

Aber erlaubtes Spicken beim Examen, das ist mir gar nicht recht. Ich möchte mich doch vom Durchschnittsschüler abheben. Leider ist das nicht möglich, wenn man bei einem Multiple-Choice-Examen die Antworten quasi nur abschreiben muss. Wie auch immer, eigentlich freue ich mich gleichzeitig auch ein bisschen, schließlich bedeutet das, dass mir ein A als Endnote schon fast sicher ist. Dennoch glaube ich nicht, dass diese Methode in Deutschland jemals zum Einsatz kommt und ich bezweifle ihren Sinn. Auch wenn es zu meinem Vorteil wäre. Übrigens gab es doch tatsächlich Schüler, die trotz Lizenz zum „Betrügen“ mit einem B im Examen „glänzten“. Komisch, wie haben die das denn gemacht? J

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