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Wer's braucht ...

Studieren in den USA

Ja, ich hatte recht, das „Cheat Paper“ ist die reinste A-Garantie. Wer sich alles, was wir im Unterricht gemacht haben, auf dieses Blatt Papier geschrieben –  und dazu nur ein winzig kleines bisschen Ahnung von dem hatte, was er sich auf diesem Zettel notiert hatte, der konnte gar nicht anders, als im Examen zu glänzen!

Mann, das ist ja gar nichts für mich, Streberin. Schließlich bin ich schon sehr stolz auf meine guten Noten, für die ich bisher sehr hart gearbeitet habe. Immer alle Hausaufgaben machen, für jeden noch so kleinen Test bis in die Puppen lernen, jederzeit auf sogenannte Pop-Quizzes, also unerwartete Leistungsüberprüfungen vorbereitet sein... Ja, ganz genau so habe ich bisher gelernt und wurde dafür mit sehr guten Noten belohnt.

Aber erlaubtes Spicken beim Examen, das ist mir gar nicht recht. Ich möchte mich doch vom Durchschnittsschüler abheben. Leider ist das nicht möglich, wenn man bei einem Multiple-Choice-Examen die Antworten quasi nur abschreiben muss. Wie auch immer, eigentlich freue ich mich gleichzeitig auch ein bisschen, schließlich bedeutet das, dass mir ein A als Endnote schon fast sicher ist. Dennoch glaube ich nicht, dass diese Methode in Deutschland jemals zum Einsatz kommt und ich bezweifle ihren Sinn. Auch wenn es zu meinem Vorteil wäre. Übrigens gab es doch tatsächlich Schüler, die trotz Lizenz zum „Betrügen“ mit einem B im Examen „glänzten“. Komisch, wie haben die das denn gemacht? J

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Apr 6, 2010
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Apr 6, 2010

Studieren in den USA

Was tun im Sommer?

Mitte Mai ist mein zweites Semester bereits schon wieder vorbei und ich bin gerade dabei, mir zu überlegen, was ich im Sommer so alles machen möchte ...Möchte ich reisen? Vielleicht endlich einmal die Westküste erforschen? Das wäre wirklich super, denn schließlich habe ich noch nicht viel von den USA gesehen. Wie gerne würde ich einmal nach Los Angeles oder San Francisco.  Zum Glück ist der Sommer lang und mein drittes Semester beginnt erst Anfang September.

Was soll es also sein? Hm, vielleicht werde ich mich auch wieder in den Flieger Richtung Heimat machen und meine Familie und Freunde besuchen. Wäre das nicht auch eine schöne Idee? Oder soll ich den Sommer im College verbringen? Dieses wäre eine Klasse Möglichkeit, den Sommer dafür zu nutzen, „richtig aufzuholen.“ Ich könnte theoretisch mehrere Kurse belegen, was meine Studienzeit verkürzen würde. Hm, aber dieses wäre mit einem großen Lernmarathon verbunden, denn es gibt zwei Summer-Sessions“ von jeweils einem Monat. Das würde also bedeuten, jeden Tag mehrere Stunden im College anstatt auf der Hängematte verbringen „zu müssen.“

Will ich das? Es wäre sicher von Vorteil... Mal gucken, noch habe ich Zeit mir darüber Gedanken zu machen. Vielleicht kann ich ja sogar meine Schwester davon überzeugen, ihre Ferien bei mir zu verbringen. Das wäre natürlich das Beste, was mir passieren könnte. Reisen zu zweit ist immer schöner als allein. Aber mal abwarten, es ist ja noch ein wenig Zeit, noch muss ich mich nicht festlegen, was ich nun machen werde.

Autor: Katharina  |  Rubrik: auszeit nach dem abi  |  Mar 29, 2010
Autor: Katharina
Rubrik: auszeit nach dem abi
Mar 29, 2010

Studieren in den USA

To move or not to move

Ein richtiger Hammer ist, was ich heute erfahren haben: Meine Gastmutter kann sich doch tatsächlich vorstellen, nach Boston zu ziehen! Das hat sie mir eben erzählt. Wow, das wäre ja unglaublich – schließlich bin ich der allergrößte Boston-Fan. Na ja, vielleicht ist das ein wenig übertrieben ausgedrückt, aber seitdem ich einmal in dieser wunderschönen Stadt war, kann ich gar nicht anders, als von ihr zu schwärmen.

Wie meine Gastmutter darauf kommt? Sie arbeitet für eine Firma, die mehrere Zweigstellen in verschiedenen Städten der USA hat und Boston ist eine davon. Dort sei zum nächsten Sommer eine Stelle frei und sie könne sich durchaus vorstellen, dort hinzuziehen. Leider steht es natürlich noch nicht fest – ich hoffe es dennoch sehr. Ich würde also auf ein anderes College wechseln müssen und mein jetziges unabgeschlossen verlassen. Wie auch immer, ein Umzug wäre der beste Grund dafür.

Es sprechen viele Dinge dafür, dass es meine Gastmutter und ihren neuen Freund, den ich stolz den „besten Gastvater, den man sich wünschen kann“ nenne, durchaus ernst damit meinen, alle Zelte abzubrechen und in die Harvard-Stadt zu ziehen: Mein Gastvater steht bereits seit Tagen jeden morgen in aller Herrgottsfrühe auf, um im Internet nach Häusern in und um Boston zu sehen. Es gibt kein anderes Gesprächsthema mehr, wenn die kids „not around“ sind ...„Ja, bitte lieber Gott, lass‘ uns nach Boston ziehen“ – dass ich von dieser Idee mehr als begeistert bin, wisst ihr bereits. Ich würde am liebsten schon diesen Sommer umziehen, aber es liegt ja nicht in meiner Hand. In erster Linie hoffe ich einfach, dass alles soweit klappt und es am Ende nicht nur ein „schöner Traum“ meiner Gasteltern war.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Mar 25, 2010
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Mar 25, 2010