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Studieren in den USA

Und wieder Semester-Endspurt

In einem Monat ist Schluss! Genauer gesagt, heute in einem Monat ist bereits alles vorbei. Mit „alles“ meine ich mein zweites Semester. Kaum zu glauben, es fühlt sich immer noch so an, als hätte es gerade erst begonnen, als wäre ich gerade erst aus dem Deutschlandurlaub wieder gekommen. Und doch bin ich seit fast drei Monaten wieder am lernen, lernen und lernen. Natürlich macht es Spaß, erst recht wenn man dafür mit guten Noten belohnt wird, aber es ist mindestens genauso schön, die Tage zu zählen, bis man endlich wieder entspannt in den Tag gehen kann. Kein frühes Aufstehen mehr, kein Lernen bis zum „Geht-Nicht-Mehr“ ...

Wenn ich so auf mein zweites Semester in den Staaten zurückblicke, muss ich sagen, dass mir mein erstes Semester deutlich besser gefallen hat. Wahrscheinlich liegt es aber auch daran, dass ich mich mit meinen Klassenkameraden im ersten Semester besser verstanden, beziehungsweise mich mehr mit ihnen unterhalten habe. Leider ist es nicht selbstverständlich, wirklich echte Freundschaften mit Amerikanern zu knüpfen. Umso weniger bereue ich jetzt übrigens die Entscheidung, einen Kurs mit nur internationalen Studenten belegt zu haben, wovon ich euch bereits erzählt habe. Denn etwas Überraschendes hat sich dort ergeben: Meine Sitznachbarin ist Österreicherin! Auf einmal sprach sie mich an und fragte nach meinem Heimatland. Na ja, und als ich „Germany“ sagte, fing sie an zu lächeln und antwortete: „Ich bin Österreicherin.“ Heute sind wir gute Freundinnen und plane einen Kurs im nächsten Semester zusammen zu belegen!

Bald habe ich also wieder mehr als genug Freizeit. Wirklich schön! Auf der anderen Seite wird es sicher wieder furchtbar langweilig, nichts zu tun zu haben. Natürlich gibt es immer noch Summer Classes, aber ich habe schon andere Pläne für den Sommer gemacht! Welche das sind? Ich verrate es euch in meinem nächsten Beitrag.

Autor: Katharina  |  Rubrik: arbeitsmarkt  |  Apr 20, 2010
Autor: Katharina
Rubrik: arbeitsmarkt
Apr 20, 2010

Studieren in den USA

Spring Break - Party Break?

Als ich noch in Deutschland war, habe ich mich immer gefragt, was es denn mit dem berühmten “Spring Break” in den USA auf sich hat. Klar, wir Deutschen haben auch öfters Ferien, aber in den USA wird auf diese Art von “frei haben” besonders viel Wert gelegt. Seit Anfang dieser Woche kann ich nun auch stolz sagen, dass ich mich mitten in meinem Spring Break befinde. Leider hat meine Freundin Julia diese Ferien bereits vor einer Woche gehabt, sonst hätten wir uns dem “Party-Marathon” anschließen können – denn genau das ist es für die Amerikaner: eine Möglichkeit, so ausgelassen wie nie, zu feiern. Dazu fahren sie dann gerne mal nach Florida und genießen ihr buntes Treiben am Strand, angetrieben von Alkohol.

Ob ich diejenigen beneide, die sich tatsächlich gerade in Miami oder Orlando befinden und an einer “Wet-T-Shirt-Party” teilnehmen? NEIN! Ich bin weder jemand, der gerne Alkohol konsumiert, noch habe ich jemals eine amerikanische Diskothek von innen gesehen. Ich gebe es zu, ich bin zu brav. Auch wenn mich einer meiner Profs anscheinend auf einer dieser “Wet-T-Shirt-Partys” wähnt, denn ausgerechnet MICH hat er im letzten Semester als Beispiel dafür genommen! Was hätte es aber für Konsequenzen, wenn man an so einem Contest teilnehmen und dabei von seinem Arbeitgeber gesehen werden würde! Ha ha, lieber Professor, das wird mir nie passieren!

Ich befinde mich zwar in einem Land, in dem “Spring Break” als “Party Break” angesehen wird, jedoch ist das einzige, wobei man mich während dieser Collegepause erwischt, wie ich an meinem Schreibtisch sitze und Hausaufgaben mache oder für spätere Examen lerne. Wohl gar nicht amerikanisch, aber effektiv.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Apr 12, 2010
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Apr 12, 2010

Wer's braucht ...

Studieren in den USA

Ja, ich hatte recht, das „Cheat Paper“ ist die reinste A-Garantie. Wer sich alles, was wir im Unterricht gemacht haben, auf dieses Blatt Papier geschrieben –  und dazu nur ein winzig kleines bisschen Ahnung von dem hatte, was er sich auf diesem Zettel notiert hatte, der konnte gar nicht anders, als im Examen zu glänzen!

Mann, das ist ja gar nichts für mich, Streberin. Schließlich bin ich schon sehr stolz auf meine guten Noten, für die ich bisher sehr hart gearbeitet habe. Immer alle Hausaufgaben machen, für jeden noch so kleinen Test bis in die Puppen lernen, jederzeit auf sogenannte Pop-Quizzes, also unerwartete Leistungsüberprüfungen vorbereitet sein... Ja, ganz genau so habe ich bisher gelernt und wurde dafür mit sehr guten Noten belohnt.

Aber erlaubtes Spicken beim Examen, das ist mir gar nicht recht. Ich möchte mich doch vom Durchschnittsschüler abheben. Leider ist das nicht möglich, wenn man bei einem Multiple-Choice-Examen die Antworten quasi nur abschreiben muss. Wie auch immer, eigentlich freue ich mich gleichzeitig auch ein bisschen, schließlich bedeutet das, dass mir ein A als Endnote schon fast sicher ist. Dennoch glaube ich nicht, dass diese Methode in Deutschland jemals zum Einsatz kommt und ich bezweifle ihren Sinn. Auch wenn es zu meinem Vorteil wäre. Übrigens gab es doch tatsächlich Schüler, die trotz Lizenz zum „Betrügen“ mit einem B im Examen „glänzten“. Komisch, wie haben die das denn gemacht? J

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Apr 6, 2010
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Apr 6, 2010