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Studieren in den USA

Packen statt Urlaub

Nun ist sie vorbei, meine Chance die USA noch ein wenig zu erkunden, bevor ich meinen zweimonatigen Besuch nach Deutschland antrete. Wieso, weshalb, warum? Weil wir umziehen! Nicht sonderlich weit weg, aber in einen anderen Ort. Und das heißt, ich muss noch vor meiner Abreise am Samstag all meine sieben Sachen packen.

Das Schwere dabei: Ich werde mich von einigen Dingen trennen müssen. Aber wovon? Ich habe das Gefühl, alles, was sich innerhalb der letzten zwei Jahre in den USA angesammelt hat, ist mit Erinnerungen vollgepackt. Seien es Unterlagen meiner Au Pair-Agentur, Fotos, Souvenirs aus der Karibik, Collegebücher ...

Sicher, ich möchte mich nicht zum „Messie“ entwickeln und muss früher oder später sowieso das ein oder andere wegschmeißen, aber es tut schon ein bisschen weh, alte Klamotten wegzuwerfen oder mich von meinen Collegeunterlagen zu trennen. Wie auch immer, Vergangenheit ist Vergangenheit, eine aufregende Zukunft in einem neuen Zuhause steht vor mir, sobald ich in die USA zurückkehre.

Deswegen muss ich mich in der letzten Woche in den USA von unserem jetzigen Haus „verabschieden.“ Irgendwie symbolisiert das jedoch einen Neuanfang, auf den ich mich sehr freue. Niemals werde ich wieder in den Supermarkt um die Ecke gehen, nie wieder auf dem Lieblingsspielplatz der Kinder mit ihnen herumtollen. Neue Gegend, neuer Supermarkt, neue Schule für die Kids ... ein großer Schritt, auch wenn das neue Haus nur circa 20 Minuten vom alten entfernt ist. Ich bin jedenfalls gespannt, wie es sein wird, nach meiner Rückkehr im September.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Jul 8, 2010
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Jul 8, 2010

Studieren in den USA

Praktikum in New York? Unglaublich!

Um mich über das Praktikum, das ich in den USA machen „muss“ beziehungsweise darf, zu informieren, fuhr ich letzte Woche ans College, um mich mit einem der Mitarbeiter zu unterhalten. Nachdem ich nämlich erfahren habe, dass ich noch ein zusätzliches Praktikum in den Staaten absolvieren muss, um meinen Abschluss zu bekommen, habe ich mir ein wenig Sorgen gemacht.

In Amerika ist das Bewerbungssystem anders als in Deutschland. Während wir in der Schule x-mal auf gut formulierte Bewerbungsschreiben und den formalen Lebenslauf „getrimmt“ werden, so fehlt es mir leider an wertvollem Wissen, wie es in der USA Standard ist. Ich kam also im Büro der sehr netten Mitarbeiterin an und habe sie ausgefragt, wie ich denn an einen Praktikumsplatz komme. Schließlich sei ich Deutsche und als non-native English speaker sicher nicht die erste Wahl für potentielle „Interns,“ wie Praktikanten in den USA genannt werden. Als ich mitten in meiner Schilderung des „Problems“ war, unterbrach sie mich mit einem Lächeln und klärte mich auf: Nicht ich als Studentin suche den Praktikumsplatz, sondern sie sucht mir eine Praktikumsstelle. Und nicht nur das, sie hilft mir bei der Bewerbung und wird mich zum Vorstellungsgespräch schicken, sobald sie eine passende Firma gefunden hat. Ist das nicht unglaublich?

Es kommt noch besser: Da New York City quasi „um die Ecke“ ist, ist es sehr wahrscheinlich, dass ich dort ein Praktikum machen werde. Schließlich werde ich als Broadcast-Journalistin ausgebildet, und fast alle TV- und Radiosender befinden sich nicht in New Jersey, sondern in New York. Also werde ich ganze drei Monate ein bis zwei Tage pro Woche in einer der aufregendsten Städte der Welt in einer der spannendsten Branchen arbeiten! Oh mein Gott, das ist unglaublich.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Jul 2, 2010
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Jul 2, 2010

Studieren in den USA

Amerikanischer Abschluss, amerikanisches Praktikum

Hm, das war’s dann wohl mit meinem Traum, mein Studium durch mein Praktikum in Deutschland zu verkürzen. Ich habe mich per E-mail bei den Verantwortlichen am College über die Anerkennung meines Praktikums in Deutschland erkundigt und leider keine guten Nachrichten erhalten: Es wird nicht anerkannt.

Es muss sich um ein Praktikum in einer amerikanischen Firma handeln, da mein Abschluss schließlich auch ein amerikanischer und kein deutscher sein wird. Na ja, irgendwie hatte ich es schon geahnt. Trotzdem hatte ich ein wenig Hoffnung, dass sich mein Mathefehler damit „ausbügeln“ lässt. Also werde ich mein Praktikum in Deutschland dazu nutzen, erste wertvolle Erfahrungen im Radio-Business zu machen. Es wird sicher sehr interessant werden und mich weiterbringen, was meine Zukunft im Bereich „Broadcast Journalism“ angeht. Mein sechswöchiges Praktikum wird also mein erster Schritt in Richtung Journalistin.

Ich kann noch gar nicht glauben, was aus mir geworden ist. Aufgestiegen von der Hauptschule über Gymnasium bis hin zur Klassenbesten und nach dem Abitur gleich nach Amerika. Natürlich war es nicht mein Plan, mich hier niederzulassen, aber wer weiß, was noch alles auf mich zukommt. Jetzt freue ich mich erst einmal auf meine Zeit in Deutschland und kann gar nicht glauben, dass ich in einer Woche bereits voll im Packstress sein werde, schließlich rückt meine Reise nach Deutschland immer näher. Pünktlich zum WM-Finale werde ich wieder zuhause sein, bevor es am nächsten Tag gleich „ins Studio“ zum Antritt meines Praktikums geht. Ich kann es kaum erwarten!

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Jun 30, 2010
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Jun 30, 2010