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Studieren in den USA

Praktikum in New York? Unglaublich!

Um mich über das Praktikum, das ich in den USA machen „muss“ beziehungsweise darf, zu informieren, fuhr ich letzte Woche ans College, um mich mit einem der Mitarbeiter zu unterhalten. Nachdem ich nämlich erfahren habe, dass ich noch ein zusätzliches Praktikum in den Staaten absolvieren muss, um meinen Abschluss zu bekommen, habe ich mir ein wenig Sorgen gemacht.

In Amerika ist das Bewerbungssystem anders als in Deutschland. Während wir in der Schule x-mal auf gut formulierte Bewerbungsschreiben und den formalen Lebenslauf „getrimmt“ werden, so fehlt es mir leider an wertvollem Wissen, wie es in der USA Standard ist. Ich kam also im Büro der sehr netten Mitarbeiterin an und habe sie ausgefragt, wie ich denn an einen Praktikumsplatz komme. Schließlich sei ich Deutsche und als non-native English speaker sicher nicht die erste Wahl für potentielle „Interns,“ wie Praktikanten in den USA genannt werden. Als ich mitten in meiner Schilderung des „Problems“ war, unterbrach sie mich mit einem Lächeln und klärte mich auf: Nicht ich als Studentin suche den Praktikumsplatz, sondern sie sucht mir eine Praktikumsstelle. Und nicht nur das, sie hilft mir bei der Bewerbung und wird mich zum Vorstellungsgespräch schicken, sobald sie eine passende Firma gefunden hat. Ist das nicht unglaublich?

Es kommt noch besser: Da New York City quasi „um die Ecke“ ist, ist es sehr wahrscheinlich, dass ich dort ein Praktikum machen werde. Schließlich werde ich als Broadcast-Journalistin ausgebildet, und fast alle TV- und Radiosender befinden sich nicht in New Jersey, sondern in New York. Also werde ich ganze drei Monate ein bis zwei Tage pro Woche in einer der aufregendsten Städte der Welt in einer der spannendsten Branchen arbeiten! Oh mein Gott, das ist unglaublich.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Jul 2, 2010
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Jul 2, 2010

Studieren in den USA

Amerikanischer Abschluss, amerikanisches Praktikum

Hm, das war’s dann wohl mit meinem Traum, mein Studium durch mein Praktikum in Deutschland zu verkürzen. Ich habe mich per E-mail bei den Verantwortlichen am College über die Anerkennung meines Praktikums in Deutschland erkundigt und leider keine guten Nachrichten erhalten: Es wird nicht anerkannt.

Es muss sich um ein Praktikum in einer amerikanischen Firma handeln, da mein Abschluss schließlich auch ein amerikanischer und kein deutscher sein wird. Na ja, irgendwie hatte ich es schon geahnt. Trotzdem hatte ich ein wenig Hoffnung, dass sich mein Mathefehler damit „ausbügeln“ lässt. Also werde ich mein Praktikum in Deutschland dazu nutzen, erste wertvolle Erfahrungen im Radio-Business zu machen. Es wird sicher sehr interessant werden und mich weiterbringen, was meine Zukunft im Bereich „Broadcast Journalism“ angeht. Mein sechswöchiges Praktikum wird also mein erster Schritt in Richtung Journalistin.

Ich kann noch gar nicht glauben, was aus mir geworden ist. Aufgestiegen von der Hauptschule über Gymnasium bis hin zur Klassenbesten und nach dem Abitur gleich nach Amerika. Natürlich war es nicht mein Plan, mich hier niederzulassen, aber wer weiß, was noch alles auf mich zukommt. Jetzt freue ich mich erst einmal auf meine Zeit in Deutschland und kann gar nicht glauben, dass ich in einer Woche bereits voll im Packstress sein werde, schließlich rückt meine Reise nach Deutschland immer näher. Pünktlich zum WM-Finale werde ich wieder zuhause sein, bevor es am nächsten Tag gleich „ins Studio“ zum Antritt meines Praktikums geht. Ich kann es kaum erwarten!

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Jun 30, 2010
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Jun 30, 2010

Studieren in den USA

Praktikum in Deutschland — wertvoll fürs Studium?

In ein paar Wochen werde ich wieder zu Hause sein und ein sechswöchiges Praktikum beim Stadtradio meiner geliebten Heimatstadt machen. Nun stellt sich mir natürlich die Frage: Kann mir dieses Praktikum für meinen weiteren Studienverlauf nützlich sein? Es ist nämlich so, dass ich während meines Studiums ein Praktikum machen MUSS, um das Associate Degree, den ersten Schritt zum Bachelor, zu bekommen.

Das Praktikum, in den USA „Internship“ genannt, soll im Rahmen eines speziellen Programms, dem „Cooperative Education Program“ absolviert werden. Wenn ich diesen Internship aber bereits in diesem Sommer mache, würde es sich sehr gut für mein Studium machen. Warum? Na ja, ich sage nur: verpatzter Mathetest und die dadurch hervorgerufene Verlängerung meines Studiums. Sollte das Praktikum also für dieses Programm zählen, wäre ich vielleicht doch bereits in zwei und nicht erst in drei Semestern an meinem jetzigen College fertig.

„Bitte, bitte, lieber Gott da oben im Himmel, mach, dass es zählt!“ – Sorry, ich bin nicht auf dem Gebets-Trip, keine Angst, aber es könnte wirklich sein, dass mein Praktikum für mich von sehr großem Wert ist. Denn so schön es auch wäre, „gezwungenermaßen“ sechs Monate länger in den USA verbringen zu „müssen“, so sehr sehe ich auch die Uhr vor meinem geistigen Auge ticken ... Man wird nicht jünger und irgendwann möchte ich ja auch mal ins Berufsleben einsteigen. Ich werde euch auf jeden Fall wissen lassen, ob ich meinen Mathefehler mit diesem Praktikum wieder gut machen kann. Drückt mir die Daumen!

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Jun 25, 2010
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Jun 25, 2010