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Studieren in den USA

Sitzen, sitzen, sitzen!

Ja, so ein Flug von Amerika nach Deutschland kann schon recht spannend sein. Leider aber eher im negativen Sinn. Zuerst wurde ich mit einem Fahrservice zum Flughafen gebracht und dann ging es durch die überfüllte Abflugshalle zum Schalter meiner Fluggesellschaft. Ich wusste schon im Voraus, dass ich für meinen zweiten Koffer 40 Dollar Aufpreis zahlen musste. Zum Glück gab es diese Regelung Anfang des Jahres, als ich damals nach meinen Überraschungsbesuch an Weihnachten da war, noch nicht, sonst hätte ich das damals auch schon zahlen müssen.

Wie auch immer, es ging also vom Schalter zur Security und dann zum Gate. Alles nicht so schlimm, jedoch war mein Popo nach der langen Reise von New Jersey bis nach Niedersachsen – über die Flughäfen in New York City und Düsseldorf – ganz wund gesessen, denn so lange sitzen musste ich schon lange nicht mehr: Eine Stunde Fahrt bis zum Flughafen, dort dann noch einmal fünf Stunden warten (sitzen), eh es dann verspätet in den Flieger ging.

Klar, dann ging es erst richtig los, das Sitzen. Ganze siebeneinhalb Stunden später konnten wir armen Fluggäste dann endlich aufstehen und unsere Abholer in die Arme schließen. Schade nur, dass Düsseldorf nicht gerade um die Ecke meiner Heimat in Niedersachsen liegt, denn so ging es weiter, das Popo-Wundsitzen. Drei weitere Stunden lagen noch vor mir, bevor ich endlich zu Hause war! Was wir dann gemacht haben? Bagels gegessen. 15 echte American Bagels habe ich aus den Staaten mitgebracht. Na, das wird wohl eine Weile reichen.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Jul 23, 2010
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Jul 23, 2010

Studieren in den USA

Letzter Tag in Amerika: Strand!

Na, das war doch wirklich ein schöner letzter Tag in Amerika! Mit meiner polnischen Freundin Mariola bin ich von Strand zu Strand gefahren! Klar, er liegt ja fast um die Ecke: nur 1,5 Stunden Fahrt!

Zuerst nach Atlantic City zum Dolphin Watching und dann gleich weiter nach Spring Lake in New Jersey. Komisch nur, dass ich bei der ganzen Sonne keine Bräune abbekommen habe, aber ich bin eigentlich sowieso eher der Sonnenbrand-Typ. Natürlich bin ich auch an diesem Tag nicht davon verschont geblieben. Na ja, es ist mir fast egal, denn ich hatte wirklich einen klasse Tag mit Mariola. Ich werde sie vermissen, denn gerade in der letzten Zeit haben wir uns öfters sehen können.

Während des Semesters ist es immer schwierig, die Zeit dafür zwischen den ganzen Examen und Hausaufgaben zu finden. Leider war mein erstes Semester am College ihr letztes, also fällt auch die Gelegenheit weg, sich vielleicht mal zu einem Kaffee zwischen den Kursen zu treffen.

Jetzt ist es leider soweit: Ich muss meine Sachen packen! Das heißt für mich: Nicht nur Koffer, sondern auch Umzugskisten packen! Ich hatte wirklich sehr viel zu packen, denn in über zwei Jahren Amerika sammelt sich so einiges an. Ich kann gar nicht glauben, dass ich „mein“ Haus nie wieder von innen sehen werde. Wenn ich im September zurückkomme, geht es direkt ins neue Haus. Also werde ich noch einmal von jedem Zimmer mindestens ein Foto machen, damit ich eine Erinnerung an mein erstes Zuhause in den Staaten habe. 

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Jul 20, 2010
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Jul 20, 2010

Studieren in den USA

Packen statt Urlaub

Nun ist sie vorbei, meine Chance die USA noch ein wenig zu erkunden, bevor ich meinen zweimonatigen Besuch nach Deutschland antrete. Wieso, weshalb, warum? Weil wir umziehen! Nicht sonderlich weit weg, aber in einen anderen Ort. Und das heißt, ich muss noch vor meiner Abreise am Samstag all meine sieben Sachen packen.

Das Schwere dabei: Ich werde mich von einigen Dingen trennen müssen. Aber wovon? Ich habe das Gefühl, alles, was sich innerhalb der letzten zwei Jahre in den USA angesammelt hat, ist mit Erinnerungen vollgepackt. Seien es Unterlagen meiner Au Pair-Agentur, Fotos, Souvenirs aus der Karibik, Collegebücher ...

Sicher, ich möchte mich nicht zum „Messie“ entwickeln und muss früher oder später sowieso das ein oder andere wegschmeißen, aber es tut schon ein bisschen weh, alte Klamotten wegzuwerfen oder mich von meinen Collegeunterlagen zu trennen. Wie auch immer, Vergangenheit ist Vergangenheit, eine aufregende Zukunft in einem neuen Zuhause steht vor mir, sobald ich in die USA zurückkehre.

Deswegen muss ich mich in der letzten Woche in den USA von unserem jetzigen Haus „verabschieden.“ Irgendwie symbolisiert das jedoch einen Neuanfang, auf den ich mich sehr freue. Niemals werde ich wieder in den Supermarkt um die Ecke gehen, nie wieder auf dem Lieblingsspielplatz der Kinder mit ihnen herumtollen. Neue Gegend, neuer Supermarkt, neue Schule für die Kids ... ein großer Schritt, auch wenn das neue Haus nur circa 20 Minuten vom alten entfernt ist. Ich bin jedenfalls gespannt, wie es sein wird, nach meiner Rückkehr im September.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Jul 8, 2010
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Jul 8, 2010