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Studieren in den USA

Es war ein langer Weg ...

Was habe ich nicht schon alles ausprobiert: Ich war Praktikantin in einer Werbeagentur, in einem Kindergarten, Schulpraktikantin in einer Großküche, Azubi als Arzthelferin … Und seit heute bin ich Praktikantin bei einem Radiosender!

Ja, ich weiß, das sind sehr unterschiedliche Bereiche, in die ich bisher hineingeschnuppert habe. ABER der Journalismus stand schon immer an erster Stelle meiner Liste der Traumberufe. Ich hatte mich nur noch nie herangetraut. Klar, als ich anfing, mich für dieses Berufsfeld zu interessieren, war ich ja auch noch Hauptschülerin!

Durch viel Lernen und Erfahrungen, die ich als Praktikantin in den verschiedenen Bereichen machte, habe ich es aber aufs Gymnasium geschafft und mich zur Klassenbesten gemausert. Gleich nach dem Abi ging es dann nach Amerika und den Rest kennt ihr ja. Was ich mit dieser kleinen Zusammenfassung meines bisherigen Berufsweges sagen will: Seht her, man kann seinen ganz persönlichen Weg doch noch finden, auch, wenn man zuerst Umwege gehen muss!

Denn heute ist es soweit: Ich mache mich tatsächlich auf, um als Praktikantin genau da anzufangen, wo ich immer hin wollte: bei einem Radiosender! Seitdem ich mit 14 Jahren bei einer Funkhausführung meines Lieblingssenders gewesen bin, wusste ich, dass ich das auch machen wollte. Doch als Hauptschülerin??? No way! Das Ganze liegt jetzt neun Jahre zurück und ich kann tatsächlich sagen, dass mir die Türen zu meinem Traumberuf heute offener denn je stehen. Ach so, mein erster Tag beim Stadtradio heute ...  Er war einfach super. Mehr in meinem nächsten Beitrag.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Aug 6, 2010
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Aug 6, 2010

Studieren in den USA

Sitzen, sitzen, sitzen!

Ja, so ein Flug von Amerika nach Deutschland kann schon recht spannend sein. Leider aber eher im negativen Sinn. Zuerst wurde ich mit einem Fahrservice zum Flughafen gebracht und dann ging es durch die überfüllte Abflugshalle zum Schalter meiner Fluggesellschaft. Ich wusste schon im Voraus, dass ich für meinen zweiten Koffer 40 Dollar Aufpreis zahlen musste. Zum Glück gab es diese Regelung Anfang des Jahres, als ich damals nach meinen Überraschungsbesuch an Weihnachten da war, noch nicht, sonst hätte ich das damals auch schon zahlen müssen.

Wie auch immer, es ging also vom Schalter zur Security und dann zum Gate. Alles nicht so schlimm, jedoch war mein Popo nach der langen Reise von New Jersey bis nach Niedersachsen – über die Flughäfen in New York City und Düsseldorf – ganz wund gesessen, denn so lange sitzen musste ich schon lange nicht mehr: Eine Stunde Fahrt bis zum Flughafen, dort dann noch einmal fünf Stunden warten (sitzen), eh es dann verspätet in den Flieger ging.

Klar, dann ging es erst richtig los, das Sitzen. Ganze siebeneinhalb Stunden später konnten wir armen Fluggäste dann endlich aufstehen und unsere Abholer in die Arme schließen. Schade nur, dass Düsseldorf nicht gerade um die Ecke meiner Heimat in Niedersachsen liegt, denn so ging es weiter, das Popo-Wundsitzen. Drei weitere Stunden lagen noch vor mir, bevor ich endlich zu Hause war! Was wir dann gemacht haben? Bagels gegessen. 15 echte American Bagels habe ich aus den Staaten mitgebracht. Na, das wird wohl eine Weile reichen.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Jul 23, 2010
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Jul 23, 2010

Studieren in den USA

Letzter Tag in Amerika: Strand!

Na, das war doch wirklich ein schöner letzter Tag in Amerika! Mit meiner polnischen Freundin Mariola bin ich von Strand zu Strand gefahren! Klar, er liegt ja fast um die Ecke: nur 1,5 Stunden Fahrt!

Zuerst nach Atlantic City zum Dolphin Watching und dann gleich weiter nach Spring Lake in New Jersey. Komisch nur, dass ich bei der ganzen Sonne keine Bräune abbekommen habe, aber ich bin eigentlich sowieso eher der Sonnenbrand-Typ. Natürlich bin ich auch an diesem Tag nicht davon verschont geblieben. Na ja, es ist mir fast egal, denn ich hatte wirklich einen klasse Tag mit Mariola. Ich werde sie vermissen, denn gerade in der letzten Zeit haben wir uns öfters sehen können.

Während des Semesters ist es immer schwierig, die Zeit dafür zwischen den ganzen Examen und Hausaufgaben zu finden. Leider war mein erstes Semester am College ihr letztes, also fällt auch die Gelegenheit weg, sich vielleicht mal zu einem Kaffee zwischen den Kursen zu treffen.

Jetzt ist es leider soweit: Ich muss meine Sachen packen! Das heißt für mich: Nicht nur Koffer, sondern auch Umzugskisten packen! Ich hatte wirklich sehr viel zu packen, denn in über zwei Jahren Amerika sammelt sich so einiges an. Ich kann gar nicht glauben, dass ich „mein“ Haus nie wieder von innen sehen werde. Wenn ich im September zurückkomme, geht es direkt ins neue Haus. Also werde ich noch einmal von jedem Zimmer mindestens ein Foto machen, damit ich eine Erinnerung an mein erstes Zuhause in den Staaten habe. 

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Jul 20, 2010
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Jul 20, 2010