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Studieren in den USA

Stadtumfrage? Ich? Hilfe!

Das Schreiben von Texten oder Artikeln liegt mir wirklich gut. Ich liebe es, meine selbstgeschriebenen Veranstaltungskalender im Radio zu hören. Am Anfang meines Praktikums war es sogar die Regel, dass ich gebannt vor dem Radio saß, um meinen Text zu hören. Altmodisches „mit der Kassette aufnehmen“ natürlich inklusive. Aber was da vor ein paar Tagen auf mich zukam, das war wirklich eine Herausforderung.

Mit einem Mirofon bewaffnet, wurden wir armen Praktikantinnen in die Innenstadt geschickt, um ahnungslose, unschuldige Passanten nach ihrer Meinung zum Thema „Sommer, wo bist du und kommst du noch mal wieder?“ zu fragen. Ich bin ja leider schon immer der eher schüchterne Typ gewesen, kann aber stolz von mir behaupten, dass ich das Image des schüchternen Mäuschens in der letzten Zeit ein wenig zur Seite schieben konnte.

Bei der Stadtumfrage kam sie aber wieder voll zum Vorschein: „Hallo, wir machen gerade eine Umfrage fürs Radio, würden Sie sich bitte kurz Zeit nehmen, um mir die Frage...“ Weiter bin ich leider nicht gekommen, da war der Passant schon an mir vorbei. Von Jeanine ließ ich mir dann zeigen, wie es richtig geht. Kein langes drumherum reden, einfach auf die Leute zugehen und raus mit der Frage. Genauso hat sie es tatsächlich geschafft, sogar den grimmig guckenden älteren Herrn zum Stehen bleiben zu bewegen. Ja, Katharina, das lernen wir aber noch mal ... sorry, beim nächsten Mal läuft’s bestimmt besser.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Aug 18, 2010
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Aug 18, 2010

Studium in den USA

Ich, die Stimme aus dem Radio!

Heute habe ich mir erst einmal die „Praktikanten-To-Do-Liste“ angeguckt. Was mir sofort ins Auge gesprungen ist, ist dass man sogar ganz aktiv an den täglichen Sendungen mitarbeitet. Man darf vielleicht nicht die Nachrichten schreiben und vorlesen, aber man darf andere redaktionelle Aufgaben erledigen. Dazu zählen zum Beispiel Einsprechaufgaben. Also Dinge recherchieren, formulieren und schließlich auch einsprechen. Ich werde zum Beispiel das wichtigste Sportereignis einer Woche herausfinden, zusammenfassen, in ein Mikrophon einsprechen und aufzeichnen.

Dasselbe werde ich auch für einen „Spielfilm der Woche“ und eine „Dokumentation der Woche“ machen. Dabei bin ich diejenige, die selbst entscheidet, welchen Film oder welche Doku die Zuhörer nicht verpassen sollten. Das heißt, dass ich dafür verantwortlich bin, wenn der ein oder andere Zuhörer den Fernseher zu den bestimmten Sendungen einschaltet oder lieber nicht.

Gewissermaßen bin ich also auch für das Fernsehen mitverantwortlich, schließlich sorge ich für deren guten Einschaltquoten. Aber mal im Ernst, wenn ich tatsächlich „On-Air“ zu hören sein werde, ist das für meine Bewerbungen und für ein Volontariat beim Radio nach meinem USA-Studium sehr wichtig.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Aug 11, 2010
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Aug 11, 2010

Studieren in den USA

Es war ein langer Weg ...

Was habe ich nicht schon alles ausprobiert: Ich war Praktikantin in einer Werbeagentur, in einem Kindergarten, Schulpraktikantin in einer Großküche, Azubi als Arzthelferin … Und seit heute bin ich Praktikantin bei einem Radiosender!

Ja, ich weiß, das sind sehr unterschiedliche Bereiche, in die ich bisher hineingeschnuppert habe. ABER der Journalismus stand schon immer an erster Stelle meiner Liste der Traumberufe. Ich hatte mich nur noch nie herangetraut. Klar, als ich anfing, mich für dieses Berufsfeld zu interessieren, war ich ja auch noch Hauptschülerin!

Durch viel Lernen und Erfahrungen, die ich als Praktikantin in den verschiedenen Bereichen machte, habe ich es aber aufs Gymnasium geschafft und mich zur Klassenbesten gemausert. Gleich nach dem Abi ging es dann nach Amerika und den Rest kennt ihr ja. Was ich mit dieser kleinen Zusammenfassung meines bisherigen Berufsweges sagen will: Seht her, man kann seinen ganz persönlichen Weg doch noch finden, auch, wenn man zuerst Umwege gehen muss!

Denn heute ist es soweit: Ich mache mich tatsächlich auf, um als Praktikantin genau da anzufangen, wo ich immer hin wollte: bei einem Radiosender! Seitdem ich mit 14 Jahren bei einer Funkhausführung meines Lieblingssenders gewesen bin, wusste ich, dass ich das auch machen wollte. Doch als Hauptschülerin??? No way! Das Ganze liegt jetzt neun Jahre zurück und ich kann tatsächlich sagen, dass mir die Türen zu meinem Traumberuf heute offener denn je stehen. Ach so, mein erster Tag beim Stadtradio heute ...  Er war einfach super. Mehr in meinem nächsten Beitrag.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Aug 6, 2010
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Aug 6, 2010