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Studieren in den USA

Verfressen? Ich? Quatsch!

Wie kommt man den bitteschön auf den absurden Gedanken, dass ich, Vorzeige-Vegetarierin, Hobby-Ernährungsexpertin und „Über-gesunde-Ernährung-Predigt-Halterin“ vernarrt in Süßigkeiten und Kuchen bin? Na ja, wenn man mich in letzter Zeit sieht, könnte man das durchaus behaupten. Vor allem die Kassiererin neulich muss sich doch sehr über mich gewundert haben, als ich fast 30 Euro für Süßigkeiten ausgegeben habe. Ich gebe zu, unangenehm war es mir schon. Schließlich haben die Kunden hinter mir auch nicht schlecht über die Schokolade in meinem Einkaufskorb, die bestimmt mehrere tausend Kalorien in sich barg, gestaunt.

Aber ich muss trotzdem sagen, dass es mich nicht die Bohne interessiert, was die anderen denken. In den USA muss man ein Vermögen für einen deutschen Schokoriegel ausgeben, deswegen habe ich jetzt Nachholbedarf! Die meisten deutschen Produkte bekommt man sowieso nur über einen teuren Internetversand.

Warum sollte ich mich also schlecht fühlen? „Nein, Katharina, du weißt doch, wie schlecht amerikanische Schokolade schmeckt“, höre ich mein Engelchen auf der Schulter sagen. „Ha ha ha, die Kalorien werden sich auf deinen Hüften sehr wohl fühlen, Kathi, überlege es dir gut“. Ja danke, Teufelchen, habe ich! Denn ich weiß eines ganz genau: Sobald ich meine Koffer in den USA auspacke, werde ich dankbar über jeden einzelnen deutschen Schokoriegel sein, der sich darin befindet. Die Tage werden kommen, da werde ich mich nach meiner Lieblingsschokolade aus der Heimat sehnen! Also Engelchen, danke für die gute Beratung.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Sep 8, 2010
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Sep 8, 2010

Studieren in den USA

Meine erste Pressekonferenz

Irgendwie haben meine Knie schon ein bisschen gezittert, als ich mich heute Morgen auf den Weg zu einem neuen Arbeitstag machte. Warum? Es ging nicht zum Funkhaus, sondern erst einmal zu einer Pressekonferenz. Als Reporterin mit einem Mikrophon ausgestattet, setzte ich mich in den großen Saal der Volkshochschule, da dort der Vorstand das neue Herbstprogramm vorstellte.

Artig machte ich mir dabei Notizen und überlegte, welche Fragen ich am Ende stellen würde. Es hat auch alles ganz gut geklappt, schließlich hatte ich bereits am Anfang darauf hingewiesen, dass ich vom Radio sei und deswegen einige O-Töne für meinen Beitrag bräuchte. Dann aber wollte der aufdringliche Zeitungsreporter neben mir unbedingt ein Foto mit dem Geschäftsführer. Schön und gut, aber es sollte draußen vor dem Gebäude aufgenommen werden.

Also musste ich den Geschäftsführer daran erinnern, dass ich ein paar Fragen zum Programm hätte. Er winkte jedoch ab und vertröstete mich auf draußen. Ich hatte mir zwar nichts anmerken lassen, aber innerlich brodelte es in mir. Schließlich sind Hintergrundgeräusche und Wind für Radiointerviews nicht gerade vorteilhaft. Schließlich bin ich meine Fragen dann doch noch los geworden und konnte zum Radio gehen, um mich an die Bearbeitung zu machen. Trotzdem: Beim nächsten Mal werde ich darauf drängen, meine Fragen zu dem Zeitpunkt zu stellen, wann es mir als Reporterin passt, denn das hat mir der Redakteur beim Radio geraten. Soviel Selbstbewusstsein muss sein!

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Sep 2, 2010
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Sep 2, 2010

Studieren in den USA

Technisch bin ich vollkommen (un)begabt!

Katharina im Studio

Und das macht sich natürlich nicht gut, wenn man seinen ersten eigenen Beitrag produzieren soll. Das Interview mit der Filmcrew ist, wie ich euch schon berichtet habe, im Kasten. Aber zusammengeschnitten und zu einem Beitrag produziert werden, muss es noch. Schließlich kann man ja schlecht die Gesamtaufnahme eines „Frage-Antwort-Spiels“ voller Äh´s und Em´s senden.

Also habe ich mich ins Studio gesetzt und war ihr vollkommen hilflos ausgeliefert: der Technik. Hilfe, wenn es um Computer und all die komplizierten Programme geht, bin ich nicht gerade die Begabteste. Zum Glück hatte ich jedoch erst vor kurzem eine sehr ausführliche technische Schulung, in der mir genau die Programme gezeigt wurden, mit denen sich mein zwanzigminütiges Interview in einen dreiminütigen Radiobeitrag „verwandeln“ sollte.

Deswegen muss ich sagen: Es war gar nicht mal so schwer und Spaß gemacht hat es mir auch, Versprecher ganz einfach „wegzuschneiden“ oder Wortfetzen in einen vollständigen Satz zu verwandeln. Nachdem ich also den halben Tag im Studio verbracht habe, war er schließlich fertig: Mein erster Beitrag. Fast vier Minuten lang und sogar richtig interessant ist er geworden. Mal gucken, ob die Chefredakteurin ihn abnimmt, wie es im Journalistendeutsch heißt. Denn die nächsten Aufträge für Beiträge, die ich produzieren soll, habe ich auch schon bekommen.

 

Foto: privat

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Aug 27, 2010
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Aug 27, 2010