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Studieren in den USA

Alles neu in Amerika!

Ja, er ist es wirklich! Der German Shepard ist irgendwie gar nicht mehr so klein, aber immer noch süß. Jetzt kann ich verstehen, warum meine Tante immer sagte: „Himmel, bist du groß geworden!“ Sie hatte vermutlich Recht. Nicht nur unser kleiner Schäferhund sieht gar nicht mehr wie ein Welpe aus, auch „meine“ Jungs sind während der vergangenen zwei Monate, die ich in Deutschland war, in die Höhe geschossen.

Aber nicht nur die Tatsache, dass die Kinder meiner Hostfamily größer geworden sind, zeigt mir, dass sich einiges geändert hat, sondern auch das neue Haus! Ich wusste natürlich vorher, dass wir umziehen, aber komisch fühlte es sich trotzdem an, als mich der Chauffeur, der mich vom Flughafen abholte, an einem völlig fremden Haus ablieferte und sagte: „You are home!“ Ich traute mich erst gar nicht, durch die offene Hintertuer zu gehen, entschied mich dann aber doch dazu, meine Koffer in das fremde Haus zu tragen.

Wo waren sie denn alle? Erst habe ich sie nicht gefunden, denn meine Gastfamilie war im Garten und tummelte sich im Pool. Erst bemerkten sie mich gar nicht, dann drehte sich meine Gastmutter um und nahm mich in den Arm. Ja, und dann staunte ich nicht schlecht, als sie mir das Haus zeigte. Sollte das wirklich das Haus sein, in dem ich die nächsten Monate leben würde? Ja! Nie hätte ich gedacht, einmal den Luxus eines eigenen Pools zu haben. Aber es ist wahr, ich lebe nicht nur in einem wunderschönen Haus, habe eine tolle Gastfamilie, sondern fange auch schon ab morgen wieder an, mein Traumstudienfach zu studieren. Das Leben kann so schön sein!

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Oct 14, 2010
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Oct 14, 2010

Studieren in den USA

Katharina rennt!

Ja, so könnte er wirklich heißen, der Titel eines neuen mitreißenden Abenteuerfilms mit mir in der Hauptrolle. Das Drehbuch zum packenden Höhepunkt des Films habe ich auf meinem Weg zum Flughafen bereits durchlebt. Alles begann mit einem durchaus entspannten Morgen. Denn im Gegensatz zu meinen anderen Rückflügen in die USA ging mein Flug dieses Mal erst am Nachmittag, somit konnten wir alle noch ein letztes Mal entspannt am Frühstückstisch sitzen, ehe es sechs Stunden vor Abflug auf die dreistündige Fahrt zum Flughafen ging.

Doch dann fing es an: ein Unfall! Und nicht nur ein kleiner, gewöhnlicher, sondern einer von der Sorte, die den im Stau stehenden Autofahrern keine Chance auf eine baldige Weiterfahrt gibt. Und so vergingen sie, die Stunden, und mit ihnen meine Nerven und meine Hoffnungen, meinen Flieger doch noch zu erwischen. Als hätte man meine Gebete erhört, ging es nach fast drei Stunden doch noch weiter und mein Vater raste los.

Jedoch hatten wir kaum noch Hoffnungen, dass ich den Flieger noch erwischen würde, denn ich stand erst eine halbe Stunde vor Abflug am Schalter und ... konnte trotzdem einchecken! Unglaublich, denn eigentlich war der Check-In für meinen Flieger bereits geschlossen, doch die Maschine kam verspätet an und somit war das Glück auf meiner Seite. Was dann folgte, war der kürzeste Abschied aller Zeiten und der schnellste „Gate-Run“, den der Flughafen Düsseldorf jemals gesehen hat! Aber alles ging gut und ich saß nur eine Stunde nach meiner Ankunft am Flughafen bereits im Flieger – Ende gut, alles gut!

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Oct 4, 2010
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Oct 4, 2010

Studieren in den USA

American Brownies und ein ganz besonderer Studiogast

Wie schnell die Zeit vergeht, echt Wahnsinn! Letzte Woche war es soweit, ich machte mich das letzte Mal auf den Weg in die Redaktion. Vorbei ist die Zeit, in der ich sagen konnte: „Ich arbeite beim Radio“. Um meinen Abgang in der Redaktion zu zelebrieren, hatte ich am Abend davor „original american brownies“ gebacken. 

Schließlich hatte ich mehrere Packungen mit dem Brownie-Mix aus den USA mitgebracht. Kein Vergleich zu denen in Deutschland! Ich weiß auch nicht, wie die Amerikaner das hinkriegen, aber Brownies, Bagels und Co. schmecken einfach nur in den USA. Wie auch immer, sie sind bei meinen Kollegen sehr gut angekommen. 

Nun zum Studiogast: C’est moi! Jeder Praktikant beim Stadtradio „muss“ an seinem letzten Arbeitstag zu einem Live-Interview ins Studio. Es war ein echt cooles Gefühl, live on air zu sein. Alles was man sagt, muss perfekt sein, Versprecher bleiben in peinlicher Erinnerung und Äs und „Hm... ich weiß grad nicht, was ich darauf antworten soll!“ sind auch nicht gerade angenehm. Aber ich habe mich meiner Meinung nach gut geschlagen. Keinen einzigen Versprecher habe ich mir geleistet und ich wusste genau, was ich zu sagen hatte. Zum Glück hatte ich durch mein USA-Studium viel zu erzählen, so zog sich das Interview ganze fünf Minuten hin. Als ich das Studio dann verließ, war ich trotzdem froh, es hinter mich gebracht zu haben. Denn ganz ohne Herzklopfen und Nervosität ging es natürlich doch nicht!

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Sep 16, 2010
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Sep 16, 2010