interaktiv

Studieren in den USA

"You will succeed"

Autor:
Katharina

Rubrik:
studium

04.11.2010

Danke, Joey, so etwas geht runter wie Öl! Erst recht, wenn man ein solches Kompliment von jemandem bekommt, der genau weiß, wovon er spricht. Aber der Reihe nach: Meine erste Radioproduktion stand vor kurzem an. Es war ein „Public Service Announcement“ und wurde von jedem Schüler eigenständig geschrieben, produziert und eingesprochen. Ich habe mich für die Radiokampagne einer Tierschutzorganisation entschieden, denn ich wollte, dass man mir das, was ich anpreise, auch wirklich glaubt.

Ich glaube, es war genau die richtige Entscheidung, denn die Komplimente die ich dafür bekommen habe, waren einfach nicht zu toppen: „Kat can make somebody cry“ war nur einer der Kommentare meiner Mitschüler. Ich will mich ja nicht selbst loben, aber schlecht fand ich mein Projekt auch nicht. Dennoch kam mir die „Manöverkritik“ nach der Produktion schon fast unheimlich vor, denn auch mein Lehrer, Radiomoderator eines großen New Yorker Radiosenders, schloss sich den Komplimenten an und gab mir volle Punktzahl.

Auf der anschließenden Heimfahrt musste ich dann daran denken, dass ich mir anfangs nicht sicher war, ob ich mich wirklich für „Broadcast Journalism“ entscheiden sollte, oder doch nur „Journalism“ studieren sollte. Ich hielt mich nicht für gut genug, in der spannenden Welt der Unterhaltungsindustrie mitzuwirken und wollte eher in die Printmedien einsteigen. Aber jetzt weiß ich endgültig, dass ich „es drauf habe“. Manchmal muss man eben an sich glauben und alle Zweifel beiseite schieben, es lohnt sich.

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