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Studium in den USA

Ein Interview nach dem anderen

Als deutsche Studentin ist man in den USA wohl doch interessanter, als ich dachte! Davon konnte ich mich vor kurzem selbst überzeugen: In meinem absoluten Lieblingsfach, meiner Radio-Class, gingen wir unser zweites Projekt, ein Interview,  an. Jeder Schüler suchte sich einen Klassenkameraden aus, den er interviewte. Ich stand ganz oben auf der „Wunschliste“.

Jedenfalls wurde ich von zwei meiner vier Mitschüler interviewt. Worüber? Natürlich über meine Erfahrungen und Eindrücke in einem fremden Land, Heimweh und alles, was man einen Ausländer so fragt. Ich selbst interviewte Geneya, meine beste Freundin aus dem Kurs, über das Thema „Returning Students,“ da sie, genau wie ich, nicht sofort nach der High School aufs College wechselte, sondern erst ein wenig jobbte.

Was ich aus dem Interviewprojekt gelernt habe? Es ist sehr viel einfacher, ein Interview zu geben, als ein Interview zu führen! Erfahrung als „Interviewee“ als auch als „Interviewer“ konnte ich ja bereits aus meiner Zeit beim Radio verzeichnen, aber als Moderator einer Radioshow „live on air“ zu sein – da klopfte mein Herz wie wild! Die Schwere des Projektes lag vor allem darin, dass das Interview vier Minuten nicht überschreiten durfte. Und ich sage euch, noch nie vergingen vier Minuten so schnell wie während des von mir geführten Interviews. Als ich es dann hinter mich gebracht hatte, war ich natürlich sehr erleichtert und froh, meinen Lehrer wieder einmal so begeistert zu haben, dass er mir erneut volle Punktzahl gab!

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Nov 15, 2010
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Nov 15, 2010

Studieren in den USA

Das verflixte zweite Jahr

Mein „Basic Logic“-Philosophie-Kurs kommt mir so gar nicht logisch vor. Dabei hat Philosophie mir in der Schule immer so viel Spaß gemacht, wenn wir Themen wie Semantik durchgenommen haben. Und jetzt? Hm ... Dieses Semester scheint alles viel schwerer, komplizierter und arbeitsaufwändiger zu sein. Mit meinen fünf Kursen komme ich insgesamt auf 16 Credits. Durch diese Credits wird der Arbeitsaufwand oder die Schwere eines Kurses hier in den USA „gemessen“.

Ein „normaler“ Kurs, der zweimal pro Woche für etwas mehr als eine Stunde stattfindet, hat drei Credits. Nun könnt ihr euch ausrechnen, wie oft ich bei 16 Credits im College bin. Auch die Hausaufgaben und Examen haben es wirklich in sich. Mein „The Human Body“- Biologie-Kurs hat sogar ganze vier Credits. Hilfe, so lange habe ich noch nie an meinen Hausaufgaben sitzen müssen!

Allerdings ist bereits November und das Semester ist Weihnachten auch schon wieder vorbei! Trotzdem, meinen Einserschnitt möchte ich ganz gerne behalten. Also heißt es für mich in den nächsten Wochen: Pauken, pauken, pauken! Meine zwei Lichtblicke sind meine TV- und meine Radiokurse! Noch nie habe ich mich in einer Gruppe voller amerikanischer Studenten so integriert und beliebt gefühlt wie in diesen. Meinen Algebrakurs belege ich dagegen nur sehr ungern. Gott sei Dank zählt meine Note in diesem „Non-Credit-Kurs“ nicht zu meinem Notendurschschnitt, sondern gilt nur als Vorbereitung für die „richtigen“ Mathekurse, die auch noch auf mich zukommen ...

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Nov 8, 2010
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Nov 8, 2010

Studieren in den USA

"You will succeed"

Danke, Joey, so etwas geht runter wie Öl! Erst recht, wenn man ein solches Kompliment von jemandem bekommt, der genau weiß, wovon er spricht. Aber der Reihe nach: Meine erste Radioproduktion stand vor kurzem an. Es war ein „Public Service Announcement“ und wurde von jedem Schüler eigenständig geschrieben, produziert und eingesprochen. Ich habe mich für die Radiokampagne einer Tierschutzorganisation entschieden, denn ich wollte, dass man mir das, was ich anpreise, auch wirklich glaubt.

Ich glaube, es war genau die richtige Entscheidung, denn die Komplimente die ich dafür bekommen habe, waren einfach nicht zu toppen: „Kat can make somebody cry“ war nur einer der Kommentare meiner Mitschüler. Ich will mich ja nicht selbst loben, aber schlecht fand ich mein Projekt auch nicht. Dennoch kam mir die „Manöverkritik“ nach der Produktion schon fast unheimlich vor, denn auch mein Lehrer, Radiomoderator eines großen New Yorker Radiosenders, schloss sich den Komplimenten an und gab mir volle Punktzahl.

Auf der anschließenden Heimfahrt musste ich dann daran denken, dass ich mir anfangs nicht sicher war, ob ich mich wirklich für „Broadcast Journalism“ entscheiden sollte, oder doch nur „Journalism“ studieren sollte. Ich hielt mich nicht für gut genug, in der spannenden Welt der Unterhaltungsindustrie mitzuwirken und wollte eher in die Printmedien einsteigen. Aber jetzt weiß ich endgültig, dass ich „es drauf habe“. Manchmal muss man eben an sich glauben und alle Zweifel beiseite schieben, es lohnt sich.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Nov 4, 2010
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Nov 4, 2010