interaktiv

Studieren in den USA

Ja, ja — die Amerikaner ?

Autor:
Katharina

Rubrik:
studium

10.12.2010

… sind schon eine Spezies für sich! Wie sehr habe ich mich gefreut, dass mir mein Professor ein Praktikum bei einem super Radiosender in New York angeboten hat. Aber hey, wer hätte sich nicht wie irre gefreut, bei dem Satz: „You can do the internship at my radio station“. Jedoch habe ich nun entgültig gelernt, dass man bei manchen Menschen zwischen den Zeilen lesen muss. Das Wort „can“ habe ich in dem Satz zum Beispiel wohl falsch interpretiert. Denn „can“, zu Deutsch: „kann“, habe ich als Einladung, das Praktikum „bei ihm“ machen zu dürfen, aufgefasst. Leider wurde ich eines besseren belehrt, als ich letzte Woche aufgeregt beim Radio in New York ankam. Natürlich hatte ich meinen Lebenslauf dabei, hatte schicke Sachen an und wartete aufgeregt auf sein Zeichen: „Kat, now you can meet our department director“. Aber nichts kam...

Als ich ihn dann auf das Thema „Praktikum“ ansprach, gab er einen Infozettel an alle Stundenten aus, auf dem stand, wo man sich wann zu bewerben hat. Ich war schon ein bisschen irritiert. Dann sagte er noch, er würde jeden einzelnen aus meinem Seminar bei der Chefin empfehlen.

Das war’s, mehr nicht! Ich muss gestehen, ich war traurig und etwas verwirrt, aber mittlerweile habe ich verstanden, dass nicht immer alles Gold ist, was glänzt und so war es wohl auch mit seinem „Versprechen.“ Schade, aber es gibt noch genügend andere tolle Sender in New York. Es wäre doch gelacht, wenn mich, Kat from Germany, niemand nehmen würde.

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