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Studieren in den USA

Schon wieder eins rum!

Dass die Zeit so schnell vergehen kann, ist schon irre. „Gestern“ noch frisch aus dem Sommerurlaub in Deutschland zurückgekehrt und „ morgen“ ist schon Weihnachten. Das heißt natürlich auch: Mein drittes Semester ist schon fast wieder rum. Und was habe ich dieses Semester nicht alles gelernt, in meinen super „Major-Classes.“

Nicht nur meine Radio- sondern auch meine TV-Class haben mir endgültig den Weg gezeigt, den ich gehen möchte: Ganz weit nach oben, in der Welt des TV-und Hörfunkjournalismus. Nächstes Semester belege ich die „advanced“ TV-Class und auch eine Class, in der man in die Kunst des Regieführens beim Fernsehen eingeweiht wird: „Directing for Television.“ Außerdem werden wir „live on air“ sein, meine Mitschüler und ich. Wir werden „echte“ Studiogäste empfangen und eine professionelle Show produzieren, die live ins Amerikanische Fernsehen kommt. Auf welchem Sender? Ja, da muss ich euch enttäuschen, es handelt sich nur um einen kleinen regionalen Sender, der wohl auch nur für Schulproduktionen oder ähnliche Projekte gedacht ist. Mehr weiß ich leider auch noch nicht, aber ich werde es euch wissen lassen.

Jetzt muss ich erst einmal Weihnachtseinkäufe erledigen, das Christkind steht schließlich schon bald wieder vor der Tür... und ich werde bald wieder vor meiner eigenen Haustuer in Deutschland stehen, denn zu Weihnachten komme ich nach Hause und werde bis Mitte Januar bleiben. Danach geht es dann aber los, mein viertes und vorletztes Semester.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Dec 17, 2010
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Dec 17, 2010

Studieren in den USA

Ja, ja — die Amerikaner ?

… sind schon eine Spezies für sich! Wie sehr habe ich mich gefreut, dass mir mein Professor ein Praktikum bei einem super Radiosender in New York angeboten hat. Aber hey, wer hätte sich nicht wie irre gefreut, bei dem Satz: „You can do the internship at my radio station“. Jedoch habe ich nun entgültig gelernt, dass man bei manchen Menschen zwischen den Zeilen lesen muss. Das Wort „can“ habe ich in dem Satz zum Beispiel wohl falsch interpretiert. Denn „can“, zu Deutsch: „kann“, habe ich als Einladung, das Praktikum „bei ihm“ machen zu dürfen, aufgefasst. Leider wurde ich eines besseren belehrt, als ich letzte Woche aufgeregt beim Radio in New York ankam. Natürlich hatte ich meinen Lebenslauf dabei, hatte schicke Sachen an und wartete aufgeregt auf sein Zeichen: „Kat, now you can meet our department director“. Aber nichts kam...

Als ich ihn dann auf das Thema „Praktikum“ ansprach, gab er einen Infozettel an alle Stundenten aus, auf dem stand, wo man sich wann zu bewerben hat. Ich war schon ein bisschen irritiert. Dann sagte er noch, er würde jeden einzelnen aus meinem Seminar bei der Chefin empfehlen.

Das war’s, mehr nicht! Ich muss gestehen, ich war traurig und etwas verwirrt, aber mittlerweile habe ich verstanden, dass nicht immer alles Gold ist, was glänzt und so war es wohl auch mit seinem „Versprechen.“ Schade, aber es gibt noch genügend andere tolle Sender in New York. Es wäre doch gelacht, wenn mich, Kat from Germany, niemand nehmen würde.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Dec 10, 2010
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Dec 10, 2010

Studieren in den USA

Zu schön, um wahr zu sein?

Manchmal weiß ich nicht, wie viel Glück man haben kann. Ich lebe bei einer tollen Familie in den USA, studiere an einem College, dass noch bis vor einigen Jahren unter den „Top 5“ der besten Community Colleges der USA rangierte, und nun auch noch das: Beiläufig erwähnte ich in einem Gespräch mit meinem Radio-Lehrer, dass ich vorhabe, den Sommer 2011 dazu zu nutzen, ein Praktikum zu machen. Daraufhin bot er mir an, das Praktikum bei ihm zu machen! Dazu muss ich erklären, dass er bei einem sehr erfolgreichen und hoch gelobten Countrysender arbeitet, der seinen Sitz am Rockefeller Center in New York City hat.

Und ach ja, erwähnenswert ist auch, dass er bereits Taylor Swift, Faith Hill und Bruce Springsteen interviewt hat. Und bei genau diesem Radiosender soll ich arbeiten? Ich, Katharina aus Deutschland? Mensch, was ist nur aus mir geworden. Ich hätte doch „was anständiges“ lernen oder studieren sollen, dann wäre mir diese Aufregung erspart geblieben.

No, just kidding! Ich kann nicht in Worte fassen, was mir dieses dreimonatige Praktikum in New York City bedeuten würde. Nun geht es dort erst einmal hin, Anfang Dezember! Dann werden wir mit unserer Radio-Class beim Countrysender sein, und ich darf mich samt Lebenslauf bei der Chefin vorstellen. Allerdings muss ich erst herausfinden, wie man seinen Lebenslauf im amerikanischen Stil schreibt ... Hm, wie war das noch mal, wir hatten das doch in der Oberstufe gelernt ... Ich werd’s schon hinkriegen.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Nov 30, 2010
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Nov 30, 2010