Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

Studieren in den USA

Doch nicht zu schön, um wahr zu sein

Anfangs dachte ich ja, dass das Angebot meines Lehrers, mich “zum Radio zu bringen”, nur ein Beispiel für einen typisch netten Amerikaner war. Vor kurzem meinte er aber dann: „Das war ein echt erfolgreiches Semester. Hey, wir haben sogar zwei Leute, die bei mir ein Praktikum machen.“ Da haben Blair und ich, die beiden, die an einem Praktikum interessiert waren, nicht schlecht gestaunt. Die einzige „Auflage“ sei jedoch, dass wir uns nicht offiziell bewerben, sondern das ganze über ihn laufen lassen würden.

Er wird meinen Lebenslauf also Anfang des Jahres durchlesen, verbessern und an mich zurückschicken. Dazu wird er mich auch wissen lassen, wie es nun weitergehen wird. Ich bin ja so aufgeregt. Ich kann es eigentlich immer noch nicht glauben und versuche, meine Freude bis zum Unterzeichnen des Vertrags zurückzuhalten. Man kann ja nie wissen. Aber ich bin mir nun sicher, dass 2011 einfach ein absolut tolles Jahr werden wird. Nicht nur, dass es auch das entscheidenste meines Lebens wird, schließlich werde ich mein Studium im Dezember 2011 beenden, es wird sich auch herausstellen, wie es mit mir weitergeht. Werde ich während des Praktikums Kontakte knüpfen, die mich letztendlich zu einem Job führen, oder werde ich doch zurück nach Deutschland „müssen“?

Zurzeit will ich gar nicht mehr zurück in die Heimat und werde mein Bestes tun, in den USA bleiben zu dürfen. Auch, wenn es schwer werden wird, aber nach zweieinhalb Jahren USA habe ich mich einfach zu sehr in das Land und seine Bewohner verliebt.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Jan 5, 2011
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Jan 5, 2011

Studieren in den USA

Schon wieder eins rum!

Dass die Zeit so schnell vergehen kann, ist schon irre. „Gestern“ noch frisch aus dem Sommerurlaub in Deutschland zurückgekehrt und „ morgen“ ist schon Weihnachten. Das heißt natürlich auch: Mein drittes Semester ist schon fast wieder rum. Und was habe ich dieses Semester nicht alles gelernt, in meinen super „Major-Classes.“

Nicht nur meine Radio- sondern auch meine TV-Class haben mir endgültig den Weg gezeigt, den ich gehen möchte: Ganz weit nach oben, in der Welt des TV-und Hörfunkjournalismus. Nächstes Semester belege ich die „advanced“ TV-Class und auch eine Class, in der man in die Kunst des Regieführens beim Fernsehen eingeweiht wird: „Directing for Television.“ Außerdem werden wir „live on air“ sein, meine Mitschüler und ich. Wir werden „echte“ Studiogäste empfangen und eine professionelle Show produzieren, die live ins Amerikanische Fernsehen kommt. Auf welchem Sender? Ja, da muss ich euch enttäuschen, es handelt sich nur um einen kleinen regionalen Sender, der wohl auch nur für Schulproduktionen oder ähnliche Projekte gedacht ist. Mehr weiß ich leider auch noch nicht, aber ich werde es euch wissen lassen.

Jetzt muss ich erst einmal Weihnachtseinkäufe erledigen, das Christkind steht schließlich schon bald wieder vor der Tür... und ich werde bald wieder vor meiner eigenen Haustuer in Deutschland stehen, denn zu Weihnachten komme ich nach Hause und werde bis Mitte Januar bleiben. Danach geht es dann aber los, mein viertes und vorletztes Semester.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Dec 17, 2010
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Dec 17, 2010

Studieren in den USA

Ja, ja — die Amerikaner ?

… sind schon eine Spezies für sich! Wie sehr habe ich mich gefreut, dass mir mein Professor ein Praktikum bei einem super Radiosender in New York angeboten hat. Aber hey, wer hätte sich nicht wie irre gefreut, bei dem Satz: „You can do the internship at my radio station“. Jedoch habe ich nun entgültig gelernt, dass man bei manchen Menschen zwischen den Zeilen lesen muss. Das Wort „can“ habe ich in dem Satz zum Beispiel wohl falsch interpretiert. Denn „can“, zu Deutsch: „kann“, habe ich als Einladung, das Praktikum „bei ihm“ machen zu dürfen, aufgefasst. Leider wurde ich eines besseren belehrt, als ich letzte Woche aufgeregt beim Radio in New York ankam. Natürlich hatte ich meinen Lebenslauf dabei, hatte schicke Sachen an und wartete aufgeregt auf sein Zeichen: „Kat, now you can meet our department director“. Aber nichts kam...

Als ich ihn dann auf das Thema „Praktikum“ ansprach, gab er einen Infozettel an alle Stundenten aus, auf dem stand, wo man sich wann zu bewerben hat. Ich war schon ein bisschen irritiert. Dann sagte er noch, er würde jeden einzelnen aus meinem Seminar bei der Chefin empfehlen.

Das war’s, mehr nicht! Ich muss gestehen, ich war traurig und etwas verwirrt, aber mittlerweile habe ich verstanden, dass nicht immer alles Gold ist, was glänzt und so war es wohl auch mit seinem „Versprechen.“ Schade, aber es gibt noch genügend andere tolle Sender in New York. Es wäre doch gelacht, wenn mich, Kat from Germany, niemand nehmen würde.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Dec 10, 2010
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Dec 10, 2010