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Studieren in den USA

Und es hat "bumm" gemacht

Jetzt ist es mir auch mal passiert: Ich hatte neulich das erste Mal in meinem Leben mit der Polizei zu tun. Und das auch noch in den USA! Gleich vorweg muss ich sagen, dass es nicht meine Schuld war. Aber der Reihe nach: Es war an einem Dienstagmittag. Ich war gerade auf dem Weg vom College nach Hause, freute mich dass der Lehrer uns mal wieder früher hat gehen lassen und fuhr in normalen Tempo hinter anderen her. Da einige Autos vor mir einer abbog, wurden diese langsamer. Also bremste auch ich ab. Das schien völlig unerwartet für den Fahrer hinter mir gewesen zu sein. Jedenfalls sah ich ihn noch im Rückspiegel und wusste: Er schafft es nicht mehr. Und da war es auch schon passiert: Bumm!!!

Mit Herzklopfen fuhr ich rechts ran. Nachdem ich mich gefangen hatte und ausstieg, begutachtete ich meinen Wagen und stellte mit großer Erleichterung fest, dass er nur ein paar Kratzer abgekriegt hatte. Jedoch konnte man das von dem Auto, das hinter dem Unfallverursacher fuhr, nicht behaupten. Die Fahrerin war völlig verzweifelt – zu Recht, ihr Auto war einem Totalschaden sehr nah. Der Unfallverursacher entschuldigte sich etliche Male, bevor die Polizei kam und den Unfall dokumentierte. Die Polizisten waren jedoch sehr nett und nachdem der Unfallhergang und die weiteren Schritte geklärt waren, konnte ich weiterfahren. Wie es nun weitergeht, ob und welche Versicherung für den Schaden an dem Auto meiner Gastmutter aufkommt? Ich werde es euch wissen lassen.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Jan 10, 2011
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Jan 10, 2011

Studieren in den USA

Doch nicht zu schön, um wahr zu sein

Anfangs dachte ich ja, dass das Angebot meines Lehrers, mich “zum Radio zu bringen”, nur ein Beispiel für einen typisch netten Amerikaner war. Vor kurzem meinte er aber dann: „Das war ein echt erfolgreiches Semester. Hey, wir haben sogar zwei Leute, die bei mir ein Praktikum machen.“ Da haben Blair und ich, die beiden, die an einem Praktikum interessiert waren, nicht schlecht gestaunt. Die einzige „Auflage“ sei jedoch, dass wir uns nicht offiziell bewerben, sondern das ganze über ihn laufen lassen würden.

Er wird meinen Lebenslauf also Anfang des Jahres durchlesen, verbessern und an mich zurückschicken. Dazu wird er mich auch wissen lassen, wie es nun weitergehen wird. Ich bin ja so aufgeregt. Ich kann es eigentlich immer noch nicht glauben und versuche, meine Freude bis zum Unterzeichnen des Vertrags zurückzuhalten. Man kann ja nie wissen. Aber ich bin mir nun sicher, dass 2011 einfach ein absolut tolles Jahr werden wird. Nicht nur, dass es auch das entscheidenste meines Lebens wird, schließlich werde ich mein Studium im Dezember 2011 beenden, es wird sich auch herausstellen, wie es mit mir weitergeht. Werde ich während des Praktikums Kontakte knüpfen, die mich letztendlich zu einem Job führen, oder werde ich doch zurück nach Deutschland „müssen“?

Zurzeit will ich gar nicht mehr zurück in die Heimat und werde mein Bestes tun, in den USA bleiben zu dürfen. Auch, wenn es schwer werden wird, aber nach zweieinhalb Jahren USA habe ich mich einfach zu sehr in das Land und seine Bewohner verliebt.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Jan 5, 2011
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Jan 5, 2011

Studieren in den USA

Schon wieder eins rum!

Dass die Zeit so schnell vergehen kann, ist schon irre. „Gestern“ noch frisch aus dem Sommerurlaub in Deutschland zurückgekehrt und „ morgen“ ist schon Weihnachten. Das heißt natürlich auch: Mein drittes Semester ist schon fast wieder rum. Und was habe ich dieses Semester nicht alles gelernt, in meinen super „Major-Classes.“

Nicht nur meine Radio- sondern auch meine TV-Class haben mir endgültig den Weg gezeigt, den ich gehen möchte: Ganz weit nach oben, in der Welt des TV-und Hörfunkjournalismus. Nächstes Semester belege ich die „advanced“ TV-Class und auch eine Class, in der man in die Kunst des Regieführens beim Fernsehen eingeweiht wird: „Directing for Television.“ Außerdem werden wir „live on air“ sein, meine Mitschüler und ich. Wir werden „echte“ Studiogäste empfangen und eine professionelle Show produzieren, die live ins Amerikanische Fernsehen kommt. Auf welchem Sender? Ja, da muss ich euch enttäuschen, es handelt sich nur um einen kleinen regionalen Sender, der wohl auch nur für Schulproduktionen oder ähnliche Projekte gedacht ist. Mehr weiß ich leider auch noch nicht, aber ich werde es euch wissen lassen.

Jetzt muss ich erst einmal Weihnachtseinkäufe erledigen, das Christkind steht schließlich schon bald wieder vor der Tür... und ich werde bald wieder vor meiner eigenen Haustuer in Deutschland stehen, denn zu Weihnachten komme ich nach Hause und werde bis Mitte Januar bleiben. Danach geht es dann aber los, mein viertes und vorletztes Semester.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Dec 17, 2010
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Dec 17, 2010