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Studieren in den USA

Ist das Leben eine Seifenoper?

New Jersey, USA, Januar 2011. Hauptdarstellerin: Katharina, 24 Jahre aus Deutschland. Katharina studiert an einem College in den Staaten und verlebt eine außergewöhnlich spannende Zeit voller Ups und Downs. Thema der heutigen Folge: „Der Unfallverursacher taucht wieder auf“.

Rückblick: Anfang Dezember fuhr Katharina seelenruhig nach Hause. Sie kam gerade von ihrer TV-class und freute sich auf eine Tasse ihres Lieblingskaffees. Plötzlich passierte etwas Unerwartetes: Katharina schaute in den Rückspiegel und traute ihren Augen kaum: Ein roter Pick-up-Truck raste mit ungeheuerlicher Geschwindigkeit auf sie zu und ehe sie sich versah: Bumm!

Aber genug mit der Rückschau. Katharina geht also am ersten Tag ihres vierten Semesters zum College. Ihr Fach heute: Environmental Biology. Gespannt macht sie sich auf die Suche nach dem Unterrichtsraum. Von Weitem sieht sie ihn schon: Raum S-134. Sie stellt sich also vor die verschlossene Tür. Was dann geschieht, ist vollkommen unerwartet: Sie sieht sich um und blickt in die Gesichter der wartenden Mitstudenten. Einer kommt ihr verdächtig bekannt vor: Es ist der Unfallverursacher! Katharina muss schlucken. Sie fragt sich, ob es Zufälle dieser Art wirklich gibt oder ob ihr das Schicksal einen bösen Streich spielt. Sehen Sie in der nächsten Folge: Wird Katharina vom Unfallverursacher angesprochen und wie werden ihre Gasteltern reagieren, wenn sie ihnen davon erzählt? Es bleibt spannend!

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Feb 14, 2011
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Feb 14, 2011

Studieren in den USA

Mein Unfall und die "Folgen?

Nein, Ärger mit meiner Gastfamilie hatte ich keinen. Schließlich war meinen Gasteltern ziemlich schnell klar, dass ich den Unfall nicht verursacht hatte. Dass ich seitdem aber einen Brief nach den anderen bekomme, ist mal wieder typisch USA. „Sie hatten einen unverschuldeten Autounfall, wir sind für Sie da!“, „Wurden Sie bei Ihrem Unfall verletzt?“, „Wir sagen Ihnen, wie Sie eine Entschädigung bekommen“.

Bisher habe ich dutzende Briefe von irgendwelchen Anwälten erhalten. Alle wollen mir helfen, den Unfallverursacher „dran zu kriegen“. Dabei frage ich mich: Woher haben diese vielen Anwälte überhaupt meine Adresse? Ist es in den USA Standard, dass persönliche Daten eines „Unfallopfers“ weitergegeben werden? Mal davon abgesehen, dass ich Briefe dieser Art eigentlich nur belächeln kann, schließlich habe ich nicht vor, Anzeige zu erstatten! Die Angelegenheit lässt sich doch außergerichtlich regeln.

Ich habe mit der Autoversicherung gesprochen und musste den Unfallhergang haargenau schildern. Am Ende musste ich sogar schwören, die Wahrheit gesagt zu haben. Wow, da fühlt man sich ein bisschen wie in einem amerikanischen Krimi. Nun warte ich darauf, dass sich die Angelegenheit endlich klärt, schließlich ist der Unfall schon fast sechs Wochen her. Mal gucken, was der Unfallverursacher sagt. Hoffentlich versucht er nicht, die Geschichte „zu drehen“. Ich bin gespannt und hoffe, dass die Sache bald zu den Akten gelegt werden kann.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Feb 4, 2011
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Feb 4, 2011

Studieren in den USA

Wieder zwischen den Stühlen

USA oder Deutschland? Zwei Semester liegen noch vor mir und ich stelle mir wieder dieselbe Frage: Wie geht es dann weiter? Ich weiß, ich habe „eben“ noch gesagt, dass ich meine Zukunft eher in den USA sehe und hier versuchen möchte, mein Leben aufzubauen. Job, Heirat, Kinder. Ja, das klingt wirklich nicht schlecht. Aber will ich das wirklich?

Gerade eben bin ich aus meinem Heimaturlaub zurückgekehrt und fange in ein paar Tagen mein viertes Semester an. Klingt alles super – das „Problem“ ist nur: Was will ich? Bald muss ich mir darüber im Klaren sein, denn spätestens Mitte des Jahres sollte ich mich nach Praktika oder Volontariatsstellen in Deutschland umsehen. Ich freue mich auch wirklich darauf. Auf der anderen Seite steht im Sommer auch mein Praktikum an. Egal, wo ich dieses Praktikum absolvieren werde, ein Internship in den Staaten ist die einmalige Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen und vielleicht wird man mir dann sogar nach meinem Studium ein weiteres Praktikum anbieten. Das wäre natürlich Wahnsinn und eine „once in a lifetime opportunity“.

Aber erst einmal abwarten, wie es weiter geht. Erfahrungsgemäß vergeht die Zeit wahnsinnig schnell, sobald das Semester startet, und dann beginnt auch schon die Suche nach einem Praktikumsplatz. Dann ist es auch schon wieder Sommer und das Einschreiben in mein allerletztes Semester beginnt. Und dann? Dann kann ich hoffentlich auch sagen, was ich wirklich will.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Jan 27, 2011
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Jan 27, 2011