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Studieren im Ausland

Eine Hürde gibt es noch

Ein Kurs fehlt mir noch zu meinem heißersehnten Diplom. Na ja, eigentlich stimmt das nicht so ganz, es sind noch mehrere Kurse, jedoch kann ich auch hier eine Abkürzung nehmen. Manchmal kann es nämlich auch Vorteile bringen, als Ausländer an einem amerikanischen College zu studieren.

Warum? Die Antwort nennt sich CLEP. Das steht für „College Level Examination Program“. Ein Student, der sich aus bestimmten Kursen „heraustesten“ möchte, hat die Möglichkeit, den CLEP zu machen. Beim Bestehen dieses Tests werden bis zu vier Kurse erlassen, die man ohne diesen Test machen müsste. In meinem Fall heißt das, ich müsste eigentlich noch mehrere Kurse machen, jedoch löse ich dieses „Problem“ mit dem CLEP in Deutsch. Ich gebe zu, ein kleines bisschen freue ich mich auf diesen Test, den ich sicher mit links bestehen werde.

Es werden Hörverstaendnisaufgaben, als auch Texte in deutscher Sprache dran kommen, zu denen Fragen gestellt werden. Für jemanden wie mich, deren Muttersprache Deutsch ist, ist dieser Test das reinste Kinderspiel. Nächste Woche mache ich mich also auf, diesen Test zu machen. Sicher werde ich das ein oder andere Mal schmunzeln müssen, schliesslich bereitet sich der „normale amerikanische College Student“ wochenlang auf diesen wichtigen Test vor, zu dem ich jedoch völlig relaxed antreten werde. Es wird sicher sehr interessant, auf welchem Level die Amerikaner sein müssen, um den Test als „Student mit sehr guten Kenntnissen der Deutschen Sprache“ zu bestehen. Ich bin gespannt.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Mar 16, 2011
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Mar 16, 2011

Studieren im Ausland

"I sepak English very well, but I kanns no net so schnell" - TOEFL getestet

Dieses Zitat von meiner Mutter werde ich wohl nie vergessen. Und seither habe ich das auch immer belächelt. Bis es dann ernst wurde mit den Vorbereitungen für den „Test of English as a foreign language“ (TOEFL). Zur Vorbereitung kann man teure Kurse belegen, sich online Übungsprogramme runterladen oder sich jede Menge Bücher kaufen. In Anbetracht der wenigen Zeit habe ich mich auf das Urteil eines Freundes verlassen und 20 Euro in ein Buch investiert. Das sollte doch reichen!? Schließlich schaue ich doch englische Filme, höre englische Musik und hab mir „Uncle Tom's Cabin“ im Original als Lektüre in der Vorbereitungszeit zurechtgelegt. In dem Test geht es um Verständnis, Verarbeitung und schnelles Handeln. Aufgeteilt ist das in Reading, Listening, Speaking und Writing. Über vier Stunden wird das im Original dauern. Dessen war ich mir bewusst. Und auch, dass ich 90 von 120 Punkten erreichen musste, um den Mindestscore für die Bewerbung zu erreichen.

Also hieß es früh aufstehen, Energie tanken und losfahren. Denn das Testcenter war natürlich nicht um die Ecke, sondern 90 Minuten Autofahrt entfernt. Und dann geht’s los: 20 Minuten für das Lesen des Text und 14 Multiple Choice Fragen beantworten. Die sind ganz schön tricky und die Antworten unterscheiden sich nur in Nuancen von den anderen Möglichkeiten. Trotzdem komme ich gerade so durch. Jetzt heißt es Kopfhörer aufsetzen. Unterhaltungen und Vorlesungen zuhören, dann einen Text lesen, wieder Multiple Choice. Das ist echt easy. Erstaunlicherweise sind die Themen auch interessant. Meiner Meinung nach ist der Speaking-Teil der schwierigste. Man bekommt eine Frage gestellt, hat 15 Sekunden Zeit sich vorzubereiten und dann nochmals 45 Sekunden, um die Antwort wohl strukturiert und klar rüberzubringen. Und um dich herum wird die Frage von anderen ebenfalls beackert. Nach über zwei Stunden noch konzentriert zu sein, ist echt eine Meisterleistung.

Da freue ich mich doch auf die Writing-Sektion. Schön entspannt in einer halben Stunde ein Essay schreiben. So wie man das auch im Abi machen musste. Okay, nach über drei Stunden ist man dann vielleicht schon etwas überreizt, denn irgendwie kommt es mir so vor, als würden diese amerikanischen Tastaturen viel lauter klappern, als die herkömmlichen. Hier kann man jetzt verfeinern, die Redewendungen passend rauslassen und mit dem Wortschatz glänzen, der einem beim Sprechen partout nicht einfallen wollte. Schließlich nach viereinhalb Stunden bestätigt der Screen. Der Test ist vorbei. Ein letztes Mal „Continue“ klicken und dann... „In 7-10Tagen werden sie ihr Testergebnis erfahren.“ Also Abwarten und Tee trinken. Da wären wir doch dann wieder bei der Geschwindigkeit: „They speak English very well, but Ergebnisse rausgeben, könne se no net so schnell.“

Autor: Manuel  |  Rubrik: studium  |  Mar 15, 2011
Autor: Manuel
Rubrik: studium
Mar 15, 2011

Studieren im Ausland

Und Action!

Ab heute kann ich es endlich aussprechen. Ab heute kann ich es endlich in meinen zukünftigen Bewerbungsgesprächen erzählen, ab heute, ab heute, ab heute. Was war heute? Mein großes Debut als Moderatorin. Wie ich euch bereits erzählt habe, produzieren wir jeden Donnerstag eine Live-Show in meiner TV-Class.

Heute war es soweit, ich durfte vor die Kamera treten und war irgendwie gar nicht so aufgeregt, wie ich es anfangs angenommen hatte. Jedoch wurde ich während des Interviews mit dem Rapper, der den Künstlernamen „mAz“ trägt,  immer nervöser. So viele Fragen hatte ich mir zurechtgelegt, jedoch kamen mir seine Antworten sehr einsilbig und nicht sonderlich lang vor. Da saß ich also, stellte eine Frage nach der anderen und ertappte mich plötzlich, völlig ungeplante Fragen zu stellen. Jedoch liegt genau darin die Kunst: Fragen zu stellen, die einem spontan aus den Antworten des Gastes einfallen. Trotzdem war ich immer wieder froh, wenn mein Floor Manager das „1 Minute to Commercial“ Schild hochhielt, was bedeutete, ich hatte während der Werbepause Zeit, mir neue Fragen auszudenken oder mir die verbliebenden auf meinen Notizzettel zu untersteichen.

Am Ende der 30-minütigen Show gab es Applaus meiner Mitschüler und ein dickes Lob meines Professors. „You were terrific“. Ich sollte doch über eine Karriere vor der Kamera nachdenken. Fazit: Ein sehr gelungenes Moderationsdebut und das ausgerechnet im amerikanischen Live-Fernsehen. Was für eine tolle Erfahrung!

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Mar 11, 2011
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Mar 11, 2011