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Studieren im Ausland

Nach dem Studium ein Jahr in Amerika arbeiten?

Ja, das geht wirklich! OPT wird es genannt, das sogenannte „Optional Practical Training“, welches ausländischen Studenten die Möglichkeit gibt, sich bis zu einem Jahr nach Studienabschluss im Wunschberuf auszuprobieren und das ganz legal. Wie ich in meinem letzten Betrag erwähnt habe: Genauso viele Wege, die nach Rom führen, führen auch zu einer Green Card, der permanenten Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigung in den Staaten. Was nämlich nach dem OPT folgen könnte, wäre ein Sponsorship des Abeitgebers, der den internationalen Studenten für dieses eine Jahr einstellen würde. Danach könnte sich der Arbeitgeber bereit erklären, den Studenten, in dem Fall also mich, zu fördern und mir mein Bachelorstudium zu sponsern. Im Gegenzug würde ich weiterhin für die Firma arbeiten. Und, na ja, nach dem Bachelor kommt das „Arbeitsvisium“ und der nächste Schritt wäre die Bewerbung um eine Green Card und schwuppdiwupp ist man vom „einfachen“ Au-pair zum „permanent resident“ geworden. Klingt das nicht gut? So könnte meine Zukunft aussehen. Es fehlt mir „nur“ noch ein Job.

Aber will ich das überhaupt? Will ich mein Leben in den USA verbringen, weit weg von Familie und Freunden? Ich weiß es wirklich (noch) nicht, jedoch kann es nicht schaden, sich wenigstens nach einem Job umzusehen, denn so eine Chance sollte nicht ungenutzt bleiben. Möge die Suche beginnen.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Mar 30, 2011
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Mar 30, 2011

Studieren im Ausland

Praktikum ist nicht gleich Praktikum

Die USA und Deutschland unterscheiden sich in vielen Dingen: Schulsystem, Essen, Mentalität… und auch in der Definition des Wortes “Praktikum”. In Deutschland hat theoretisch jeder die Möglichkeit, ein Praktikum zu machen. Sei es in einer Tierarztpraxis oder in einer Werbeagentur. Ganz egal in welcher Branche, wenn man sich bei seiner Bewerbung Mühe gibt, kann man sich durchaus Chancen ausrechnen. Egal ob Schüler, Student oder Jobwechsler.

Leider musste ich lernen, dass man hier in den USA nur dann ein Praktikum machen kann, wenn man eingeschriebener Student ist. Also ist mein Traumpraktikum beim Radio theoretisch die einzige Möglichkeit, mich auf dem amerikanischen Arbeitsmarkt auszuprobieren – so dachte ich jedenfalls. Denn nach meiner Graduation im August werde ich die „Lizenz“ für ein Praktikum verloren haben. Und was heißt das? Um in den USA bleiben zu können, kann ich die Option „Internship“ vergessen und zwar schon allein deswegen, weil es unbezahlt wäre und man natürlich gerade hier auf Geld nicht verzichten kann. Jedoch gibt es für mich noch eine Möglichkeit, nach meinem Studium in den USA zu bleiben und zu arbeiten. Wie? Ich verrate nur so viel: Viele Wege führen nach Rom, und genauso viele Möglichkeiten gibt es in den Staaten, doch noch eine Chance auf ein „Bleiberecht“ zu haben, wenn schon nicht durch eine Heirat mit einem U.S.-Bürger, dann durch einen richtigen, bezahlten Job. Mehr dazu erzähl ich euch in meinem nächsten Beitrag.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Mar 22, 2011
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Mar 22, 2011

Studieren im Ausland

Music was my first love - aber die erste Liebe heiratet man ja meistens nicht

Ein verlängertes Wochenende mit viel Musik. Am Freitag fing es schon nachmittags an: Equipment mit der Band aufbauen, Sound checken, nervös sein, spielen. Waren das die rund 30 Songs Wert?

Ich weiß ja nicht wie musikalisch ihr seid, aber ich habe im Kindergarten angefangen, Blockflöte zu spielen. Als einziger in einer Mädchengruppe. Nicht dass mir das geschadet hätte, aber irgendwann war mir das zu uncool. Es brauchte fast ein Jahrzehnt bis ich dann durch meine Kumpels zum Bass spielen kam. Das Ganze war natürlich mit großen Rockstarträumen verbunden. Wir coverten Green Day und hatten wirklich unseren Spaß. Damals dachte man beim Schreiben jeder Textzeile, dass Musik machen ja gar nicht so schwer sei und man durchaus Potential hat.

Mehr Einblick bekam ich dann durch meinen Basslehrer. „Wann merk man eigentlich, dass man Vollblutmusiker werden sollte?“, fragte ich ihn deswegen ganz fasziniert. „Wenn du jeden Morgen aufstehst, richtig Bock hast dein Instrument zu spielen, immer wieder neue Einfälle hast, nie damit aufhören kannst und es keine Sekunde gibt, in der du kein Bock dazu hast. Aber das ist wirklich nicht so leicht.“ 

Als Hobby-Musiker genießt man die Freiheit, einfach mal nicht zu spielen. Einfach zu sagen, ich hab kein Bock. Lieder zu schreiben ohne Angst oder Zeitdruck. Ohne den Speer eines Produzenten im Nacken: „Es geht um schwarze Zahlen, meine Freunde!“. Und deswegen wäre ich auch viel zu untalentiert, um Berufsmusiker zu werden. Aber die erste Liebe heiratet man ja sowieso meistens nicht, dachte ich mir da.

Autor: Manuel  |  Rubrik: studium  |  Mar 18, 2011
Autor: Manuel
Rubrik: studium
Mar 18, 2011