interaktiv

Studieren im Ausland

Praktikum ist nicht gleich Praktikum

Autor:
Katharina

Rubrik:
studium

22.03.2011

Die USA und Deutschland unterscheiden sich in vielen Dingen: Schulsystem, Essen, Mentalität… und auch in der Definition des Wortes “Praktikum”. In Deutschland hat theoretisch jeder die Möglichkeit, ein Praktikum zu machen. Sei es in einer Tierarztpraxis oder in einer Werbeagentur. Ganz egal in welcher Branche, wenn man sich bei seiner Bewerbung Mühe gibt, kann man sich durchaus Chancen ausrechnen. Egal ob Schüler, Student oder Jobwechsler.

Leider musste ich lernen, dass man hier in den USA nur dann ein Praktikum machen kann, wenn man eingeschriebener Student ist. Also ist mein Traumpraktikum beim Radio theoretisch die einzige Möglichkeit, mich auf dem amerikanischen Arbeitsmarkt auszuprobieren – so dachte ich jedenfalls. Denn nach meiner Graduation im August werde ich die „Lizenz“ für ein Praktikum verloren haben. Und was heißt das? Um in den USA bleiben zu können, kann ich die Option „Internship“ vergessen und zwar schon allein deswegen, weil es unbezahlt wäre und man natürlich gerade hier auf Geld nicht verzichten kann. Jedoch gibt es für mich noch eine Möglichkeit, nach meinem Studium in den USA zu bleiben und zu arbeiten. Wie? Ich verrate nur so viel: Viele Wege führen nach Rom, und genauso viele Möglichkeiten gibt es in den Staaten, doch noch eine Chance auf ein „Bleiberecht“ zu haben, wenn schon nicht durch eine Heirat mit einem U.S.-Bürger, dann durch einen richtigen, bezahlten Job. Mehr dazu erzähl ich euch in meinem nächsten Beitrag.

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