interaktiv

Studieren im Ausland

Also soll es Cablevision sein?

Autor:
Katharina

Rubrik:
studium

27.04.2011

Typisch Amerikaner! Da kommt man zwanzig Minuten früher zum Vorstellungsgespräch, weil man als Deutsche natürlich großen Wert auf Pünktlichkeit legt, und dann steht man vierzig Minuten vor einer Eingangstür, die nur angemeldete Besucher und Mitarbeiter durchlässt. So stand ich also in der Kälte, wartete und wartete. Auch auf dem Handy konnte ich John, der bereits zwanzig Minuten Verspätung hatte, nicht erreichen. Dann kam er aber doch noch und das Gespräch konnte losgehen. Aus meinem ersten Interview habe ich gelernt, dass man sein „resume“ immer dabei haben sollte, denn auch wenn man es bereits eingereicht hatte, heißt das noch lange nicht, dass der Interviewer dieses auch griffbereit hat. Ich übergab also meine Unterlagen und John fragte mich interessiert über „Deutscheland“ aus. Er hätte dort auch einmal für zwei Jahre lang gelebt, aber von seinen Deutschkenntnissen sei „nothing uebric“ geblieben. Am Ende des Gesprächs zeigte er mir mehrere Werbespots, die Cablevision vor kurzem produziert hatte.

Was meine Aufgaben bei Cablevision wären? Ich wäre ich Produktionsassistentin, die bei jedem Meeting dabei wäre, Skriptentwürfe für die zu produzierenden Werbespots schreibt und alles in allem wie eine „echte“ Mitarbeiterin behandelt werden würde, ohne „Praktikantenstempel“. Und wisst ihr was? Ich hab den Job! John bot ihn mir sofort an! Ich habe zugesagt, hoffe aber immer noch darauf, dass sich mein großer „New York City Radio Traum“ doch noch erfüllt.

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