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Studieren im Ausland

Scared to fail

Name: Katharina. Status: Ehrenstudentin. – Na, wenn das mal nicht beeindruckend klingt. Mit einem Gesamtnotendurchschnitt von 3.9 von (4.0) kann ich auch wirklich zurecht ein bisschen stolz auf mich sein. Sicher denken die Meisten: „Ach, Katharina, die kriegt doch sowieso immer A’s und braucht sich absolut keine Sorgen um ihren Abschluss zu machen“. Falsch! Ja, ich habe einen super Notendurchschnitt und ja, ich gebe in allen meiner Fächer mein Bestes, wenn da nicht Mathe wäre, genauer gesagt Algebra. Da ich ja, wie schon oftmals von mir „bejammert“, den Basic Skills Math-Test damals nicht bestanden habe, wurde ich in zwei Algebra-Kurse gesteckt und here we go: Ich laufe große Gefahr, meinen zweiten nicht zu bestehen. Sollte ich durchfallen würde das heißen, ich könnte den weiterführenden Mathekurs im Sommer nicht belegen, denn dann müsste ich den Algebra-Kurs erstmal wiederholen... Und das wiederum würde bedeuten ich müsste mich von meinen Träumen, im August „zu graduaten“, verabschieden. Am Freitag habe ich mein Final Exam, noch ist also nichts verloren. Wenn ich eines bereue, dann ist es, die beiden Algebra-Kurse nicht schon in meinen ersten beiden Semestern genommen zu haben, dann wäre ein Scheitern nur halb so schlimm gewesen. Jetzt bleibt mir nur noch übrig, zu pauken bis zum Umfallen. Das kann doch nicht so schwer sein und aus dem letzten Algebra-Kurs weiß ich noch, dass das Final halb so schlimm war. Anyway, bitte drückt mir alle Daumen, die ihr habt!

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Jun 27, 2011
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Jun 27, 2011

Studieren im Ausland

I Am Sirius!

Nein, das ist kein peinlicher Schreibfehler. I am seriously Sirius XM. Juhu, ich habe den Praktikumsplatz!!! Seit Oktober letzten Jahres träume ich davon und jetzt geht es schon in ein paar Wochen los. Als ich schon fast nicht mehr daran geglaubt hatte, kam er endlich, der langersehnte Anruf meines Mentors Joey. Wie schön, ich werde tatsächlich die „persönliche Praktikantin“ meines ehemaligen coolen Profs und werde mir mit ihm sein Büro teilen. Der Name der Abteilung lautet „Music Programming“ und die Art Musik des Channels, bei dem ich mitarbeiten werde, ist Country. Was „Music Programming“ genau bedeutet und welche Aufgaben ich zu meistern haben werde, kann ich selber noch nicht sagen. Ich weiß nur, dass es sicher der beste Sommer meines Lebens werden wird.

Drei Tage die Woche New York City werden mir sicher das Gefühl geben, ein Teil dieser riesigen Stadt zu sein. Morgens also in den Bus steigen und zum Port Authority fahren, auf möglichst wenig „traffic“ hoffen und ein paar Blocks weiter zum Rockefeller Center marschieren. Ob ich mich nach ein paar Wochen wie eine typische New Yorkerin fühlen werde? Sicher ist nur, ich werde eine Menge neuer Leute kennen lernen, sehr viel lernen und arbeiten. Außer meinem Mentor Joey, dem Country-Programm-Chef Al und dem süßen Typen am Empfang habe ich übrigens noch jemand anderes bei Sirius kennengelernt: Emily, die nur ein paar Büros weiter arbeitet, ist Deutsche! – Joey hat sie mir gleich vorgestellt und wir verstehen uns bestens. Das wird ein Super-Sommer!

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Jun 21, 2011
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Jun 21, 2011

Studieren im Ausland

Veränderungen

… sind manchmal gut, manchmal weniger gut. Meistens sind sie geplant und manchmal ungewollt. Wie es bei mir ist, kann ich eigentlich nicht genau sagen. Warum ich von Veränderungen spreche? Vor ein paar Monaten, als ich mein „Ticket zum vorschnellen Abschluss“ gezogen habe, dachte ich noch, ich würde bereits im September endgültig zurück nach Deutschland ziehen. Doch jetzt ist alles anders. Ist es nicht meistens so, dass man, wenn sich eine Lebensphase dem Ende nähert, von Wehmut geplagt wird? Bei mir hat genau diese Wehmut dazu beigetragen, über einen Wechsel an ein anderes College nachzudenken.

Wie ich ja schon mal erwähnte, wird mein „Associate Degree“ in Deutschland nicht anerkannt. Nur der amerikanische Bachelor wird von den Deutschen Behörden als Studienabschluss anerkannt. Eigentlich kam es für mich nicht in Frage, noch weitere zwei Jahre zu studieren, aber...Im letzten Jahr fiel es mir immer leichter, Freundschaften mit Amerikanern zu schließen und diese sind mir sehr ans Herz gewachsen. Jetzt, zum Ende meiner Zeit am Community College tut es schon ganz schön weh, mein Leben hier aufgeben zu müssen. Aber muss ich das überhaupt? Ich weiß nur, dass mir meine Gastfamilie den deutlich teureren Bachelor nicht bezahlen kann. Aber gibt es nicht auch einen anderen Weg, ohne meine Gastfamilie als Sponsor? Ich glaube schon und werde es herausfinden. In fünf Jahren möchte ich mir nicht sagen müssen, nicht alles versucht zu haben, den amerikanischen Bachelor zu bekommen. I’ll keep you posted.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Jun 9, 2011
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Jun 9, 2011