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Studieren im Ausland

Blake, Du hast meinen Kuli geklaut

Al, Mentor Nummer zwei, hat mich heute exklusiv zu seiner persönlichen Assistentin ernannt und das hieß: Ich durfte mit ihm ins Studio, um eine Show mit dem sehr attraktiven Countrystar Blake Shelton aufzunehmen. Als er mir, nachdem er ins Studio kam, die Hand reichte und ich wider Erwarten nicht von Al vorgestellt wurde, musste ich meinen ganzen Mut zusammennehmen, ihm in die Augen schauen und mich vorstellen. Eine sehr komische Situation, denn aus irgendeinem Grund habe ich meinen Namen „unamerikanisiert“ ausgesprochen: „Hi, I am Katharina, the intern.“ Ich hätte mich eigentlich „Kat“ nennen sollen, denn Katharina sagt hier keiner zu mir. Diese etwas peinliche Situation war dann relativ schnell überwunden und schon saßen wir da. Ich machte Notizen von allem, wovon während des Interviews geredet wurde. Auf einmal brauchte Blake einen Kugelschreiber, um sich selbst auch Notizen zu machen und bei wem fand er einen Stift? Natürlich bei der überorganisierten Deutschen, die mit zwei Kugeschreibern ankam, für den Fall, einer würde auf einmal den Geist aufgeben. Stolz reichte ich Blake meinen Kuli, der nun wild drauflos schrieb! Am Ende beobachtete ich ihn jedoch dabei, wie er meinen Stift in seine Tasche steckte! Oh nein, ausgerechnet mein Lieblingskuli mit dem Logo meines Colleges! Aber na ja, ist schon in Ordnung, wer kann schon von sich behaupten, von einem Superstar bestohlen worden zu sein? Ich werde also darüber hinwegkommen.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Jul 26, 2011
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Jul 26, 2011

Studieren im Ausland

Ganz schön Gaga!

... denn die Lady war da! Ich sage euch, das war Show pur! Aber der Reihe nach: Mein erster Arbeitstag verlief wie im Flug. Viel zu früh kam ich an und gönnte mir erst einmal einen Kaffee, um mir die Wartezeit zu vertreiben. Mein Arbeitstag beginnt um neun Uhr aber ich war schon eine halbe Stunde eher da – typisch deutsch eben. Meine beiden Mentoren waren noch nicht da, also wartete ich. Als Joey, Mentor Nummer eins, dann kam, ging es richtig los. Meine erste Aufgabe für diese Woche: Erscheinungsdaten und höchste Chartplatzierung von gefühlten 2.000 Songs in einer Liste aktualisieren. Natürlich handelte es sich um Country-Songs. Klingt öde, ist es aber nicht, denn auf diese Weise lerne ich schon einmal die Namen der Country-Sänger und -Songs kennen, die ich wohl im Laufe meines Praktikums noch des Öfteren zu hören bekommen werde.

Zum Lunch sind wir dann zum „Indischen Wagen“ um die Ecke gegangen. Als wir wieder in der Lobby des großen Gebäudes, in dem neben dem Sender auch andere Firmen ihren Sitz haben, ankamen, wimmelte es nur so von Papparazzi, denn wer verschwand da gerade vor unseren Augen im Fahrstuhl? Lady Gaga! Gut, dass wir den Mitarbeitereingang benutzten, sonst hätten wir sicher ewig gebraucht, bis wir reingekommen wären. Im 37. Stockwerk angekommen, beobachteten wir die Begrüßung des Superstars und sind dann wieder in unser Büro gegangen. – Ich glaube, ich sollte mich an diesen Arbeitsalltag gewöhnen, der ist schließlich normal in dieser Branche.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Jul 22, 2011
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Jul 22, 2011

Studieren im Ausland

Mein erster Tag beim Radio

... und eigentlich bin ich gar nicht aufgeregt. Wahrscheinlich, weil ich schon zwei Mal hier gewesen bin: Einmal haben wir unseren „Unterricht“ gehabt, bei dem uns unser Lehrer herumgeführt hat, und dann war da noch mein Vorstellungsgespräch mit Al und Joey, das in einem Chinesischen Restaurant endete. Ja, eigentlich hätte ich mir spätestens dort schon denken koennen, dass ich das Praktikum „in der Tasche“ hatte. Anyway. Alles wieder auf Anfang.

Ich bin also in aller Herrgottsfrühe mit dem Bus nach New York City gefahren. Der „Intern-Orientation-Day“ begann zwar erst um 1:00 pm, jedoch wollte ich nicht riskieren, im Stau festzustecken oder mich hoffnungslos in NYC zu verlaufen. Beim Busterminal „Port Authority“ angekommen, starrte ich ersteinmal auf meine selbstgezeichnete Karte. „Zuerst die 42nd Street entlanglaufen und bei der 6th Avenue nach links abbiegen. Dann nur noch bis zur 48th Street und ich müsste da sein.“ Klang super einfach und so war es auch. Sich in dieser Stadt zurecht zu finden ist wirklich ein Kinderspiel, wenn man weiß, dass die Straßen und Avenues wie ein Blatt kariertes Papier gegengesetzt.

Da ich natürlich viel zu früh dort war, weil ich weder im Stau stecken blieb, noch den Weg nicht auf Anhieb fand, ging ich in einen Starbucks und trank einen Kaffee, bis es dann ins Gebäude ging, das für die nächsten zweieinhalb Monate mein Arbeitsplatz sein sollte. Oben angekommen ging es in den Konferenzraum, wo wir über die „policy“ und den „casual dress-code“ aufgeklärt wurden. Danach ging es zu meinen beiden Mentoren Joey und Al. Wir unterhielten uns ein wenig, einigten uns auf meine Arbeitszeiten und dann war er auch schon rum, mein erster Tag bei Sirius. Morgen folgt der zweite. Ich bin gespannt.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Jul 14, 2011
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Jul 14, 2011