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Studieren im Ausland

Al, you're crazy!

Eigentlich war es nicht das erste Mal, dass ich mit meinem Mentor Al live im Studio einer beliebten Morning-Show-Crew war. Und jedes Mal habe ich mich sehr darauf gefreut. Aber von jetzt an gehe ich mit einem etwas anderen Gefühl in die Show. Warum? Es war so: Normalerweise sitze ich brav auf meinem Stuhl und höre zu, wie Al über den neuesten Country-Klatsch und Tratsch informiert. Dieses Mal schien ihm und den beiden Moderatoren aber etwas anderes wichtiger zu sein: Ich! Als einer der Moderatoren die Runde vorstellte und mich verständlicherweise ausließ, korrigierte ihn Al: „Hey, don’t forget my intern, Kat!“ Das war der Startschuss für eine Konversation mit...mir! Ich sollte mich ausführlich vorstellen und von meinem Praktikum erzählen. Na toll, Al, hättest du mich nicht vorwarnen können? Mein Herz klopfte wie wild und ich habe jetzt, ein paar Tage danach, immer noch „Erinnerungslücken“. Habe ich wirklich dies und das gesagt und wie klang meine Stimme dabei? Hilfe! Als es dann vorbei war, atmete ich auf und blickte Al mit einem eher vorwurfsvollen Blick an. Daraufhin entschuldigte er sich und ich fing an zu grinsen: „Mach das nie wieder.“ – Natürlich war diese Drohung nicht ganz ernst gemeint und wir alle fingen an zu lachen. Wisst ihr, was das Beste daran war? Morgen werde ich die gesamte Morning Show über dabei sein! Das habe ich mir gewünscht und wie es beim Radio so ist, es bleiben (fast) keine Wünsche unerfüllt. Ob ich auch live ans Mikro geholt werde? Ich bin mir fast sicher. Al wird dieses Mal natürlich nicht dabei sein, denn um pünktlich zur Show zu erscheinen, muss ich den ersten Bus Richtung NYC nehmen – um fünf Uhr morgens. Ich lasse euch wissen, wie es gewesen ist. Ich bin gespannt.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Aug 31, 2011
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Aug 31, 2011

Studieren im Ausland

Tief durchatmen im Aquarium

Gestern habe ich das große Glück gehabt, bei einem Unplugged-Konzert hautnah dabei zu sein. Vorher war ich kaum aufgeregt, da mir die Band nicht viel sagte, aber hinterher war ich einfach hin und weg. Die Vorgruppe von Taylor Swift, Needtobreathe schaute für ein Interview und ein Mini-Konzert bei Sirius XM vorbei und ich durfte dabei assistieren. Das ganze fand im „Fishbowl“ statt. So wird das Studio 1 liebevoll genannt, denn es ist ein großes, verglastes Studio, in das man sogar noch aus dem oberen Stockwerk hineinschauen kann. Da kam ich also an, mit meinem Notebook und setzte mich neben Al, meinem Mentor. Schließlich fing das Konzert an und ich war sofort hin und weg. Die Stimme des Sängers und der Klang der Instrumente waren einfach umwerfend. Vier Songs performten sie, ehe sie ins Nachbarstudio kamen, wo Al und ich schon auf sie warteten. Wir gaben uns gegenseitig die Hand und ich schaffte es sogar, meinen Namen „amerikanisiert“ auszusprechen. Nach dem Interview fragte mich der Leadsänger, wo denn die „Restrooms“ seien und so kam es dazu, dass ich mit dem Gitarristen, der hinterhergelaufen kam, einen kurzen Moment plauderte. Was für eine coole Band!

Als sie dann weg waren, machte ich mich gleich an die Ton-Überarbeitung, damit das Interview relativ bald gesendet werden kann. Ein schönes Gefühl, wie sehr man meinen Fähigkeiten vertraut. Ich muss zugeben, im Überarbeiten von Audio habe ich mich in letzter Zeit zur Expertin entwickelt. Es gibt nichts, was ich öfter mache als „Editen“. Es macht mir jedoch auch sehr viel Spaß und es ist einfach ein tolles Gefühl, dass ICH entscheide, welche Anekdoten der Celebrities gesendet werden und wie ich manche Sätze zusammenschneide.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Aug 16, 2011
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Aug 16, 2011

Studieren im Ausland

Workshops, wohin das Auge sieht

Kein Wunder, dass Sirius XM zu einem der besten Praktikums-Unternehmen gekürt wurde! Fast jede Woche bekommen wir Interns eine E-Mail mit den neuesten Workshops für Praktikanten. Genannt werden diese „Snack and Learn.“ Darin werden wir über die verschiedenen Abteilungen des Radios informiert und auch über die verschiedenen Sender. Sirius XM bietet nämlich mehr als einhundert Sender an. Es gibt reine Talk-Channels, Sport-Channels und natürlich die „normalen“ die die beste Musik der 80er Jahre spielen, oder auch reine Bruce-Springsteen- und Elvis-Channels. Bei so einem großen Sender zu arbeiten, wo jeder Musikfan auf seine Kosten kommt, das ist schon etwas ganz besonderes und nicht mit einer traditionellen Radioanstalt zu vergleichen. Kein Wunder, dass sich hier nicht nur Musiker wie Kelly Rowland, sondern auch Hollywoodstars wie neulich Brooke Shields die Klinke in die Hand geben. Ich hätte Letztere kaum erkannt, als sie neulich ein Interview gab. Im Trainingsanzug und mit Kappe saß sie da und beantwortete Fragen für eine Talkshow.

Der nächste Workshop wird nun ein „Board-Op-Training“ sein, in dem wir darin geschult werden, die Technik während einer Live-Show unter Kontrolle zu behalten. Wir lernen, wann wir welches Mikro anschalten müssen, welcher Knopf dafür sorgt, dass ein Hörer live ins Studio geschaltet wird... Es dürfte interessant werden, auch wenn die Arbeit des Board-Ops leider nicht zu meinen Aufgaben gehört. Andere Paktikanten jedoch werden von ihren Mentoren darin geschult. Vielleicht sollte ich mal ganz vorsichtig fragen, ob ich bei einer Live-Show dabei sein darf, auch, wenn meine Mentoren leider keine Live-Shows machen. Vielleicht lässt mich ein anderer ja mal reinschnuppern, ich werde nachhaken...

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Aug 10, 2011
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Aug 10, 2011