Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

Studieren im Ausland

Lachen, bis der Arzt kommt

Was für ein lustiger Start in meine letzte Woche bei Sirius XM! Gearbeitet habe ich nicht wirklich in der „Out Q“-Morningshow, in der ich vier Stunden live im Studio saß. Es war sehr interessant, eine beliebte US-Radio Morningshow zu observieren. Ich kannte natürlich schon die ein oder andere Morningshow, schließlich hören nicht nur die Deutschen beim Autofahren leidenschaftlich gerne Radio. Diese Show hat es jedoch in sich! Der Sender „Out Q“ ist auf die „Gay Community“ spezialisiert, und so sind auch Larry und Keith homosexuell. Ich saß also da und habe mir die typischen „Gay Jokes“ angehört und durfte miterleben, wie diese sehr unkonventionelle Show live produziert wird.

Anders als in Deutschland haben die Moderatoren freie Hand bei der Themenwahl jeder Sendung und gehen sogar live ans Telefon, wenn die Hörer anrufen. Ich war wirklich total gefesselt zu sehen, wie unkonventionell diese Show ist. Alles ist erlaubt und nichts ist unmöglich. So was geht wohl wirklich nur im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Sogar „Curse words“ werden mit einem Augenzwinkern benutzt. Alles in allem verliefen die vier Stunden wie im Flug und am Ende wusste ich: Ich liebe Sirius XM, ich liebe jede Art der amerikanischen Radioproduktion und genau hier will ich arbeiten! Doch meine letzten drei Tage bei Sirius XM sind angebrochen und so auch mein Herz bei dem Gedanken, bald gehen zu müssen. Mal sehen, was mich im Golden State Kalifornien erwartet...

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Sep 15, 2011
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Sep 15, 2011

Studieren im Ausland

Arbeiten in der Morningshow?

Eigentlich habe ich mich bisher meistens mit dem zufrieden gegeben, was ich hatte. Doch jetzt, während meines Praktikums denke ich um! Inwiefern? Ich liebe wirklich jede meiner Aufgaben. Auch, wenn es nur das typische „Hörer-Nachrichten-Durchlesen“ ist. In letzter Zeit ist mir jedoch aufgefallen, dass es Praktikanten gibt, die deutlich andere Aufgaben haben. Besonders sind mir diejenigen aufgefallen, die jeden Tag in einer Live-Show dabei sind und assistieren. Da meine beiden Mentoren jedoch keine solchen Shows produzieren, sondern ihre Sendungen „nur“ aufnehmen, bot sich mir die Möglichkeit bisher nicht, eine Live-Show mitzuerleben. Aber: Ich habe gestern gefragt, ob ich nicht doch einmal bei einer dabei sein darf. Schließlich ist mein Praktikum schon bald zu Ende und warum sollte ich diese Chance verstreichen lassen? Also bat ich Joey, seine Kontakte zu den anderen Channels spielen zu lassen. Wie es der Zufall dann wollte, bat mir Joey an, in der beliebten Morningshow seines Freundes Larry dabei zu sein. Larry kenne ich bereits, denn das ist der Moderator der Sendung, in der ich schon mehrmals mit Al „sitzen“ durfte. Yippie, jetzt darf ich also schon bald die ganzen vier Stunden der Morningshow miterleben. Dafür werde ich gleich den ersten Bus um fünf Uhr morgens nehmen, um pünktlich zum Beginn um sieben Uhr da zu sein. Ich bin schon sehr gespannt, wie es wird, und werde euch natürlich davon berichten. Ich kann mir vorstellen, es wird lustig!

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Sep 9, 2011
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Sep 9, 2011

Studieren im Ausland

"Die Beste, die ich je hatte"

Klar, er war mein Lehrer im College, und dadurch haben wir von Anfang an ein anderes Verhältnis zueinander gehabt, als andere Praktikanten zu ihrem Mentor. Dennoch habe ich Grund, stolz auf mich zu sein, denn Joey hat mir gesagt, er hätte noch nie einem anderen Praktikanten so sehr vertraut und so viel zugetraut wie mir! – Und genau das hat er auch in die Praktikanten-Bewertung geschrieben, die ich zur Halbzeit an den „Hiring Manager“ geben musste. Das fühlt sich schon nicht schlecht an, den Titel „best intern“, zumindest was den Country-Channel angeht, zu tragen. Wie ich überhaupt zu dieser Ehre komme? Fragt mich mal! Ich habe keinen Schimmer, versuche ich doch, in jeder Aufgabe mein allerbestes zu geben. Ich bin präzise und schnell und mag es nicht, lange Pausen zu machen, wenn ein Berg Arbeit auf mich wartet. Vielleicht sind es diese „deutschen Tugenden“, die den Amerikanern hier besonders gefallen? Sehr viel besser, hätte mein Praktikum bisher nicht laufen können. Nicht nur, dass mich meine beiden Mentoren loben, ich habe sogar auch Angebote anderer Channels und Abteilungen bekommen, bei ihnen nach meinem Studienabschluss ein weiteres Praktikum zu machen. Meine Arbeit wird sehr geschätzt und mit solchen Angeboten und Aussagen steht man immer wieder gerne um fünf Uhr morgens auf, um mit dem Bus zur Arbeit zu fahren. Manchmal muss ich mich selbst wachrütteln und mir sagen: „Hey, es ist nicht nur ein Traum, schau dich um, du bist in New York City! If you can make it here, you can make it anywhere!“ Auch wenn es Realität ist, zu Ende gehen wird mein „realer Traum“ leider so oder so. Bis dahin werde ich aber noch jeden einzelnen Tag genießen, ehe es Richtung kalifornische Hauptstadt Sacramento geht.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Sep 5, 2011
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Sep 5, 2011