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Studieren im Ausland

Gib mir einen Koffer für mein Herz

... der ist unendlich viel mir wert! Das ist nicht nur der Songtext eines meiner Lieblingslieder, sondern auch meine neue Hymne. Klar, mit den zwei großen physischen Koffern, meiner Reisetasche und der Handtasche habe ich ganz schön Gewicht zu tragen, aber was noch viel „schwerer“ wiegt, sind die Erinnerungen.

Der siebenstündige Trip von Ost nach West über Dallas wurde von den Songs begleitet, die mich an all die schönen Dinge, die mich an die Ostküste binden, erinnern. Natürlich sind auch reihenweise Country-Songs dabei gewesen. Ob ich durch die Arbeit an „meinen“ beiden Country-Stations zu einem richtigen Country-Girl mutiert bin? Irgendwie schon! Als ich in Dallas ankam und zum nächsten Gate eilte, sah ich dutzende Menschen mit Cowboy-Hüten und musste lächeln.

Ich sollte trotz allem aber auch die restlichen zweieinhalb Jahre nicht vergessen, die ich mit meiner Gastfamilie verbracht habe. Meine Gastmutter rief mich sogar noch an meinem letzten Tag bei Sirius an und so telefonierte ich mit ihr, während ich neben den Studios auf und ab lief und die Manhattan Skyline durch die Fenster betrachtete. Ich bin wirklich ein Glückspilz, die Ostküste der USA, mit all den Menschen die ich heute zu meinen Freunden zähle, mein zweites Zuhause nennen zu können. Ob die Westküste mein drittes wird? Ob die Menschen und ihre Mentalität dort wirklich ganz anders als an der Ostküste sind? Ich bin sehr gespannt und werde es euch wissen lassen.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Oct 4, 2011
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Oct 4, 2011

Studieren im Ausland

Einzug in ein trautes Heim!?

Was braucht man denn mehr als ein Bett zum Schlafen? Wahrscheinlich 60 andere, die das Gleiche im selben Haus machen. Und mit denen man dann die nächsten Monate, vielleicht Jahre verbringen wird.

Typisch deutsch: Überpünktlich stand ich schon um 8:20 Uhr vor dem Wohnheim. Abgemacht war um neun. Zum Glück war der Manager des Hauses schon da und so bekam ich problemlos meinen Studentenausweis undden Schlüssel. Jetzt war es wohl offiziell!

Es war noch genügend Zeit, ein letztes Frühstück mit meinen Eltern zu genießen und dann in einer „See the City Tour“, organisiert von der EUSA (ASTA), das Nationalmuseum zu besichtigen. Alle neuen Studenten bekamen ein 74-seitiges Booklet und es fiel mir sehr schwer, mich für eine Aktion zu entscheiden: Theater-Workshops, Debatten, Führungen, Konzerte, Partys, Clubs und Societies, Volunteering, Wanderungen und vieles mehr standen zur Wahl.

Gleich in den ersten Tagen hat sich eine chinesische Mitbewohnerin beschwert, dass die Heizung nicht funktioniert. Jan, unser Hausmeister, musste ihr dann mitteilen, dass die erst Ende Oktober eingeschaltet wird. Und noch eine Binsenweisheit dazu: Schottland ist eben kalt, da kann man nichts dran ändern. Das haben wir auch bei unserem ersten Pub-Crawling gemerkt! Und das ist auch etwas sehr Schottisches.

Autor: Manuel  |  Rubrik: studium  |  Sep 28, 2011
Autor: Manuel
Rubrik: studium
Sep 28, 2011

Studieren im Ausland

Good Morning Newcastle, Hello Edinburgh

Kurz vor Amsterdam konnte ich mir dann doch ein Nickerchen erlauben und wachte aus dem Albtraum wieder auf: Ja, ich hatte mein Sakko und alle Hemden vergessen. Damit ist der Freshers Ball im Eimer! Die wichtigsten Dinge hatte ich aber: Bettwäsche, wetterangepasste Kleidung, Knabberzeugs, Kamera, ein Laptop und minimale Accesoireartikel, um sich in einem kleinen Zimmer heimisch einzurichten.

Auf der Überfahrt, mit Mama und Papa an meiner Seite, kam dann noch ein bisschen Übelkeit dazu. Nicht von der Ungewissheit, sondern vom starken Seegang. Umso erstaunter war ich, als wir am Morgen in Newcastle ankamen: Grüne Weiden um und blauer Himmel über Dunstanburgh Castle an der Küste.

Dann fährt man gen Norden und wird auf einer langen Geraden, wo rechts die Klippen zum Meer fallen und links Schafe die Weiden kürzen, mit „Welcome to Scotland“ begrüßt. Alles scheint so ländlich. Und das meine ich durchaus positiv! Nach meinem ersten Spaziergang suche ich immer noch nach Gebäuden, die sieben Stockwerke übersteigen, genieße die alten Häuser und Gemäuer und bin schwer beeindruckt von Arthur's Seat, dem Hausberg Edinburghs, der sich etwa eineinhalb Kilometer östlich des Stadtkerns erhebt. Diesmal bleibt es nicht nur beim touristischen Rendezvous: Ich werde wirklich zum Studieren bleiben!

Autor: Manuel  |  Rubrik: studium  |  Sep 23, 2011
Autor: Manuel
Rubrik: studium
Sep 23, 2011