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Studieren im Ausland

Einzug in ein trautes Heim!?

Was braucht man denn mehr als ein Bett zum Schlafen? Wahrscheinlich 60 andere, die das Gleiche im selben Haus machen. Und mit denen man dann die nächsten Monate, vielleicht Jahre verbringen wird.

Typisch deutsch: Überpünktlich stand ich schon um 8:20 Uhr vor dem Wohnheim. Abgemacht war um neun. Zum Glück war der Manager des Hauses schon da und so bekam ich problemlos meinen Studentenausweis undden Schlüssel. Jetzt war es wohl offiziell!

Es war noch genügend Zeit, ein letztes Frühstück mit meinen Eltern zu genießen und dann in einer „See the City Tour“, organisiert von der EUSA (ASTA), das Nationalmuseum zu besichtigen. Alle neuen Studenten bekamen ein 74-seitiges Booklet und es fiel mir sehr schwer, mich für eine Aktion zu entscheiden: Theater-Workshops, Debatten, Führungen, Konzerte, Partys, Clubs und Societies, Volunteering, Wanderungen und vieles mehr standen zur Wahl.

Gleich in den ersten Tagen hat sich eine chinesische Mitbewohnerin beschwert, dass die Heizung nicht funktioniert. Jan, unser Hausmeister, musste ihr dann mitteilen, dass die erst Ende Oktober eingeschaltet wird. Und noch eine Binsenweisheit dazu: Schottland ist eben kalt, da kann man nichts dran ändern. Das haben wir auch bei unserem ersten Pub-Crawling gemerkt! Und das ist auch etwas sehr Schottisches.

Autor: Manuel  |  Rubrik: studium  |  Sep 28, 2011
Autor: Manuel
Rubrik: studium
Sep 28, 2011

Studieren im Ausland

Good Morning Newcastle, Hello Edinburgh

Kurz vor Amsterdam konnte ich mir dann doch ein Nickerchen erlauben und wachte aus dem Albtraum wieder auf: Ja, ich hatte mein Sakko und alle Hemden vergessen. Damit ist der Freshers Ball im Eimer! Die wichtigsten Dinge hatte ich aber: Bettwäsche, wetterangepasste Kleidung, Knabberzeugs, Kamera, ein Laptop und minimale Accesoireartikel, um sich in einem kleinen Zimmer heimisch einzurichten.

Auf der Überfahrt, mit Mama und Papa an meiner Seite, kam dann noch ein bisschen Übelkeit dazu. Nicht von der Ungewissheit, sondern vom starken Seegang. Umso erstaunter war ich, als wir am Morgen in Newcastle ankamen: Grüne Weiden um und blauer Himmel über Dunstanburgh Castle an der Küste.

Dann fährt man gen Norden und wird auf einer langen Geraden, wo rechts die Klippen zum Meer fallen und links Schafe die Weiden kürzen, mit „Welcome to Scotland“ begrüßt. Alles scheint so ländlich. Und das meine ich durchaus positiv! Nach meinem ersten Spaziergang suche ich immer noch nach Gebäuden, die sieben Stockwerke übersteigen, genieße die alten Häuser und Gemäuer und bin schwer beeindruckt von Arthur's Seat, dem Hausberg Edinburghs, der sich etwa eineinhalb Kilometer östlich des Stadtkerns erhebt. Diesmal bleibt es nicht nur beim touristischen Rendezvous: Ich werde wirklich zum Studieren bleiben!

Autor: Manuel  |  Rubrik: studium  |  Sep 23, 2011
Autor: Manuel
Rubrik: studium
Sep 23, 2011

Studieren im Ausland

Fare-Well, Sirius XM!

“Sorry seems to be the hardest word!” Ja, Sir Elton John, da haben Sie wahrscheinlich Recht. Aber: „Goodbye IS the hardest word!“ Ich habe gewusst, dass es nicht einfach werden wird, an meinem lezten Tag bei Sirius XM in den Fahrstuhl zu steigen und ein letztes Mal Richtung Port Authority durch Manhattan zu laufen. Wenn man ans Abschied nehmen denkt, ist es okay, aber den Abschied zu durchleben, ist alles andere als angenehm. Über 90 Minuten dauerte meine „Abschieds-Tour“ durch die verschiedenen Abteilungen um all meinen tollen Kollegen „Auf Wiedersehen“ zu sagen. Bei manchen stoppte ich sogar mehrmals, um den Augenblick des endgültigen Abschiedes so weit wie möglich aufzuschieben. Leider durfte ich jedoch den Bus um fünf nicht verpassen, denn ich wollte eine Freundin, die anbot, mich zurück nach New York zu fahren, um den letzten Abend bei Radio-Kollegin Emily zu verbringen, nicht zu lange warten lassen. Als auch mein letzter liebgewonnener Freund um halb fünf endlich aus einem Meeting kam und ich auch ihm „Tschüss“ sagen konnte, fühlte ich mich bereit zu gehen. Es hätte sich nicht gut angefühlt, zu gehen, ohne dass alle „meine Leute“ wussten, dass ich am nächsten Tag nicht mehr da sein würde. Natuerlich waren Joey und Al die letzten, denen ich Tschüss sagte. Joey brachte mich auch noch zum Fahrstuhl und damit war es endgültig! Kat’s Praktikum bei Sirius XM in Manhattan, New York City, war vorbei!

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Sep 20, 2011
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Sep 20, 2011