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Studieren im Ausland

Mein Weg ans College in Sacramento

Habe ich euch eigentlich schon von meiner Zitterpartie, eine neue Uni in Kalifornien zu finden, erzählt? Ich sage euch, es war sehr knapp, denn beinahe hätte ich keine Uni gefunden, die mich aufgenommen hätte. Im amerikanischen Westen scheint alles anders zu sein, denn dass die Bewerbungsfrist so früh abläuft, damit hatte ich damals, im Mai, nicht gerechnet. Als feststand, dass ich eine neue Gastfamilie in Sacramento sicher hatte, wollte ich mich sofort an meiner neuen Uni bewerben. Durch einen Anruf erfuhr ich, dass die Bewerbungsfrist der California State University (CSU) aber bereits abgelaufen war! Also telefonierte ich alle anderen Colleges der kalifornischen Hauptstadt ab, um an irgendeinem davon für ein Semester studieren zu können, bis ich im Frühling 2012 endlich auf meine Wunschuniversität, die CSU, gehen kann. Nach langem hin und her, endete ich also an einem Community College, wo ich die Zeit bis Weihnachten verbringen muss, denn sonst hätte ich mein Visum verloren. Ein Semester aussetzen, egal aus welchem Grund, ist einem internationalen Studenten nicht erlaubt. Natürlich war ich sauer, denn durch die verpasste Bewerbungsfrist verschenke ich nun ein wertvolles Semester. Jedoch sollte ich froh sein, nicht wieder zurück nach Deutschland zu müssen. Hätte ich das College nicht gefunden, auf welches ich nun für drei Monate gehen werde, wäre es mit meinem Traum, dem Bachelor in den USA, vorbei gewesen. Ich sollte das Glas also lieber halb voll sehen.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Oct 18, 2011
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Oct 18, 2011

Studieren im Ausland

Hallo Sacramento

Mein erster Eindruck der kalifornischen Hauptstadt? It’s hot, hot, hot! Ich gebe zu, meine neue Gastfamilie hatte mir schon gesagt, ich solle mich auf heiße Sommertage einstellen. So glühend habe ich es mir jedoch nicht vorgestellt. Sacramento an sich scheint ein nettes Städtchen zu sein. Als meine neue Gastfamilie mich vom Flughafen abholte, war ich eigentlich nicht nervös, sondern einfach nur neugierig darauf, wie Kalifornien ist und was mich erwarten wird. Auf dem Weg in mein neues Heim sah ich dutzende Palmen und braune Felder. Wieso braun? Weil die Sonne so viel scheint, dass sie austrocknen. Im Winter werden sie grün, was am vielen Regen und den relativ warmen Temperaturen liegt.

Nach einer halben Stunde kamen wir an und ich wurde gleich von den Eltern meiner Gastmutter begrüßt, die zurzeit aus Deutschland zu Besuch sind. Habe ich erwähnt, dass meine Gastmutter Deutsche ist und auch die Kinder mehr oder weniger gut deutsch sprechen? Hier kann ich mich also nur wie zu Hause fühlen. Mein erster Tag in Sacramento wurde von vielen neuen Eindrücken geprägt. Ich wusste, dass ich mich nun komplett umstellen musste. Nichts mehr mit dem Glamour der Medienwelt, nichts mehr mit Großstadtleben und verrückten Persönlichkeiten auf den Straßen von Manhattan. Willkommen im kalifornischen Leben als „Deutschlehrerin“ und Studentin. In zwei Tagen geht es übrigens schon auf ins College. Spätestens dann werde ich mit gleichaltrigen Kaliforniern „konfrontiert“. Ich bin gespannt.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Oct 6, 2011
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Oct 6, 2011

Studieren im Ausland

Die erste Vorlesung

Man muss sich selbst organisieren, den eigenen Stundenplan zusammenstellen, und wenn man einen Director of Studies hat, der aufgrund eines Sabbatjahres eineinhalb Jahre weg war, muss man am Ende vielleicht sogar ihm einige Fragen beantworten anstatt umgekehrt. Letztendlich konnte er mich aber doch noch rechtzeitig in die richtigen Kurse einschreiben. Ob es auch wirklich die richtigen Kurse sind, werde ich hoffentlich noch bestätigt bekommen.

Die ersten Vorlesungen hier in Edinburgh waren allerdings entgegen meiner Erwartungen eher langweilig und gemütlich und gar nicht der große Wissenschwall, mit dem ich gerechnet hatte. Dafür hat man die Möglichkeit, sich aktiv an den Vorlesungen zu beteiligen und mit dem Prof zu sprechen. Und überall, auch in der Unterkunft, findet man jemanden, mit dem man sich über den Stoff austauschen kann. Hoffentlich holen mich dann die Tutorials und Laborstunden nicht in der Schule ab, sondern legen ein höheres Tempo vor. Und hoffentlich werde ich diese Aussage nicht bereuen…

Autor: Manuel  |  Rubrik: studium  |  Oct 5, 2011
Autor: Manuel
Rubrik: studium
Oct 5, 2011