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Studieren im Ausland

Hallo Sacramento

Mein erster Eindruck der kalifornischen Hauptstadt? It’s hot, hot, hot! Ich gebe zu, meine neue Gastfamilie hatte mir schon gesagt, ich solle mich auf heiße Sommertage einstellen. So glühend habe ich es mir jedoch nicht vorgestellt. Sacramento an sich scheint ein nettes Städtchen zu sein. Als meine neue Gastfamilie mich vom Flughafen abholte, war ich eigentlich nicht nervös, sondern einfach nur neugierig darauf, wie Kalifornien ist und was mich erwarten wird. Auf dem Weg in mein neues Heim sah ich dutzende Palmen und braune Felder. Wieso braun? Weil die Sonne so viel scheint, dass sie austrocknen. Im Winter werden sie grün, was am vielen Regen und den relativ warmen Temperaturen liegt.

Nach einer halben Stunde kamen wir an und ich wurde gleich von den Eltern meiner Gastmutter begrüßt, die zurzeit aus Deutschland zu Besuch sind. Habe ich erwähnt, dass meine Gastmutter Deutsche ist und auch die Kinder mehr oder weniger gut deutsch sprechen? Hier kann ich mich also nur wie zu Hause fühlen. Mein erster Tag in Sacramento wurde von vielen neuen Eindrücken geprägt. Ich wusste, dass ich mich nun komplett umstellen musste. Nichts mehr mit dem Glamour der Medienwelt, nichts mehr mit Großstadtleben und verrückten Persönlichkeiten auf den Straßen von Manhattan. Willkommen im kalifornischen Leben als „Deutschlehrerin“ und Studentin. In zwei Tagen geht es übrigens schon auf ins College. Spätestens dann werde ich mit gleichaltrigen Kaliforniern „konfrontiert“. Ich bin gespannt.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Oct 6, 2011
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Oct 6, 2011

Studieren im Ausland

Die erste Vorlesung

Man muss sich selbst organisieren, den eigenen Stundenplan zusammenstellen, und wenn man einen Director of Studies hat, der aufgrund eines Sabbatjahres eineinhalb Jahre weg war, muss man am Ende vielleicht sogar ihm einige Fragen beantworten anstatt umgekehrt. Letztendlich konnte er mich aber doch noch rechtzeitig in die richtigen Kurse einschreiben. Ob es auch wirklich die richtigen Kurse sind, werde ich hoffentlich noch bestätigt bekommen.

Die ersten Vorlesungen hier in Edinburgh waren allerdings entgegen meiner Erwartungen eher langweilig und gemütlich und gar nicht der große Wissenschwall, mit dem ich gerechnet hatte. Dafür hat man die Möglichkeit, sich aktiv an den Vorlesungen zu beteiligen und mit dem Prof zu sprechen. Und überall, auch in der Unterkunft, findet man jemanden, mit dem man sich über den Stoff austauschen kann. Hoffentlich holen mich dann die Tutorials und Laborstunden nicht in der Schule ab, sondern legen ein höheres Tempo vor. Und hoffentlich werde ich diese Aussage nicht bereuen…

Autor: Manuel  |  Rubrik: studium  |  Oct 5, 2011
Autor: Manuel
Rubrik: studium
Oct 5, 2011

Studieren im Ausland

Gib mir einen Koffer für mein Herz

... der ist unendlich viel mir wert! Das ist nicht nur der Songtext eines meiner Lieblingslieder, sondern auch meine neue Hymne. Klar, mit den zwei großen physischen Koffern, meiner Reisetasche und der Handtasche habe ich ganz schön Gewicht zu tragen, aber was noch viel „schwerer“ wiegt, sind die Erinnerungen.

Der siebenstündige Trip von Ost nach West über Dallas wurde von den Songs begleitet, die mich an all die schönen Dinge, die mich an die Ostküste binden, erinnern. Natürlich sind auch reihenweise Country-Songs dabei gewesen. Ob ich durch die Arbeit an „meinen“ beiden Country-Stations zu einem richtigen Country-Girl mutiert bin? Irgendwie schon! Als ich in Dallas ankam und zum nächsten Gate eilte, sah ich dutzende Menschen mit Cowboy-Hüten und musste lächeln.

Ich sollte trotz allem aber auch die restlichen zweieinhalb Jahre nicht vergessen, die ich mit meiner Gastfamilie verbracht habe. Meine Gastmutter rief mich sogar noch an meinem letzten Tag bei Sirius an und so telefonierte ich mit ihr, während ich neben den Studios auf und ab lief und die Manhattan Skyline durch die Fenster betrachtete. Ich bin wirklich ein Glückspilz, die Ostküste der USA, mit all den Menschen die ich heute zu meinen Freunden zähle, mein zweites Zuhause nennen zu können. Ob die Westküste mein drittes wird? Ob die Menschen und ihre Mentalität dort wirklich ganz anders als an der Ostküste sind? Ich bin sehr gespannt und werde es euch wissen lassen.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Oct 4, 2011
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Oct 4, 2011