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Studieren im Auslan

Aus zwölf mach sechs

Na ja, sechseinhalb, um genau zu sein. Irgendwie scheint das Glück kontinuierlich auf meiner Seite zu sein. Etwas ungewiss machte ich mich auf den Weg zu meinem neuen International Student Advisor und erklärte ihm meine Situation. Long story short: Das Gespräch handelte mehr von meinen Erfahrungen als Praktikantin in New York City als meiner Schilderung des Problems. Denn ein Problem gibt es nicht wirklich. Mit der positiven Einschätzung eines „counselors“ hinsichtlich meiner Chancen an der California State University im nächsten Semester aufgenommen zu werden, könnte ich eine „reduced course load“ beantragen und das würde heißen, dass ich zwei meiner Kurse „droppen“ könnte! Und so kam es dann auch.

Ich machte mich auf den Weg zum Counselor und ließ meine Kurse aus New Jersey mit ähnlichen Kursen hier in Kalifornien vergleichen. Glücklicherweise waren fast alle meiner Kurse „transferable“ und meine Aufnahmechancen somit sehr gut. Mit dieser positiven Nachricht machte ich mich sofort daran, die beiden ungeliebten Kurse „English Reading for Beginners“ und die Ökonomie-Klasse zu verlassen. Übrig blieb nur mein Samstagskurs: Activity Coordinator. Um mein Studenten-Visum zu behalten, muss ich nur noch sechs Units belegen und dieser Kurs gibt mir nicht nur sechseinhalb Units, sondern bildet mich „nebenbei“ auch noch zum Activity Coordinator für Altenheime aus! Einer zweiten Karriere neben der Medienbranche steht also nichts im Wege, sollte es mit meiner Wunschkarriere nicht klappen.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Nov 3, 2011
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Nov 3, 2011

Studieren im Ausland

Labore und Labradore

Mit über 50 anderen Studierenden mit Laborkittel in einem riesen Labor zu sitzen, hat besonderes Flair. Vor allem bei meinem ersten Laboraufenthalt in Spektrophotometrie: Lösungen verdünnen und mit der richtigen Wellenlänge messen, um Rückschlusse auf die Substanz zu ziehen. Zum ersten Mal schienen die Praxisanwendungen auch sinnvoll, im Vergleich zu vielen Versuchen im Chemieunterricht.

Liebend gern wäre ich an diesem sonnigen Tag in den Craigmillar Park gegangen, wo halb Edinburgh seine Hunde ausführt und man die Stadt überblicken kann. Aber mir stand ein zweiter Laboraufenthalt nach der Mittagsvorlesung bevor.

Im Biologiepraktikum wurde es aber dann etwas ernster. Uns wurde gezeigt, wie penibel genau und ehrlich wir unser Laborbuch zu führen haben: Den gesamten Versuch dokumentieren, nichts frei lassen. Falls später nämlich jemand unsere Forschungsarbeiten nachvollziehen will, müssen ihm diese Bücher vorliegen. Und wenn das schlampig geführt wird, wird man in Wissenschaftlerkreisen schnell durch den Dreck gezogen. Wobei wir davon doch noch mindestens vier Jahre entfernt sind.

Und wegen des sonnigen Tages wurden wir auch gleich gewarnt: „Genießt es! Spätestens Ende Oktober haben wir Schnee!“

Autor: Manuel  |  Rubrik: studium  |  Nov 2, 2011
Autor: Manuel
Rubrik: studium
Nov 2, 2011

Studieren im Ausland

Ein Tag, zehn Stunden

Ja, auch mir ist durchaus bewusst, dass ein Tag eigentlich aus 24 Stunden besteht. Mein Samstag aber hat von nun an eine andere Zeitrechnung. Warum? Weil ich einen Kurs habe, der auf ganze zehn Stunden ausgelegt ist. Es ist jedoch kein „normaler“ Kurs. Es ist ein „Activity Coordinator Program“. An fast jedem Samstag dieses Semesters treffen sich etwa 45 Studenten zum Workshop, um am Ende das begehrte Zertifikat zu erhalten, welches dazu qualifiziert, als Aktivity Coordinator arbeiten zu können. Es ist also sozusagen ein Kurs, der einem eine (Zusatz-)Ausbildung gibt. Warum ich diesen Kurs überhaupt mache? Ich habe euch ja erzählt, wie schwer es war, ein neues College für ein Semester zu finden. Als ich also das „ok“ von meinem jetzigen bekam, musste ich mich „auf Teufel komm raus“ für alle verfügbaren Kurse einschreiben, um auf die berühmten zwölf Credits zu kommen, die ein internationaler Student haben muss. Das sind mindestens drei Kurse. Also durchsuchte ich den Kurskatalog und fand mit Müh und Not eine handvoll Kurse, für die ich mich letztendlich einschrieb. Am Samstag also den Activity Coordinator-Kurs, der mir ganze sechs Credits gibt, und darüber hinaus „English as a second Language“ und Ecology. Nicht gerade „classes“, die ich als jemand mit fließenden Englischkenntnissen und journalistischen Ambitionen frei gewählt hätte.  Alles in allem waren das jedoch die einzigen Kurse, bei denen noch Plätze frei waren.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Oct 27, 2011
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Oct 27, 2011