interaktiv

Studieren im Ausland

Labore und Labradore

Autor:
Manuel

Rubrik:
studium

02.11.2011

Mit über 50 anderen Studierenden mit Laborkittel in einem riesen Labor zu sitzen, hat besonderes Flair. Vor allem bei meinem ersten Laboraufenthalt in Spektrophotometrie: Lösungen verdünnen und mit der richtigen Wellenlänge messen, um Rückschlusse auf die Substanz zu ziehen. Zum ersten Mal schienen die Praxisanwendungen auch sinnvoll, im Vergleich zu vielen Versuchen im Chemieunterricht.

Liebend gern wäre ich an diesem sonnigen Tag in den Craigmillar Park gegangen, wo halb Edinburgh seine Hunde ausführt und man die Stadt überblicken kann. Aber mir stand ein zweiter Laboraufenthalt nach der Mittagsvorlesung bevor.

Im Biologiepraktikum wurde es aber dann etwas ernster. Uns wurde gezeigt, wie penibel genau und ehrlich wir unser Laborbuch zu führen haben: Den gesamten Versuch dokumentieren, nichts frei lassen. Falls später nämlich jemand unsere Forschungsarbeiten nachvollziehen will, müssen ihm diese Bücher vorliegen. Und wenn das schlampig geführt wird, wird man in Wissenschaftlerkreisen schnell durch den Dreck gezogen. Wobei wir davon doch noch mindestens vier Jahre entfernt sind.

Und wegen des sonnigen Tages wurden wir auch gleich gewarnt: „Genießt es! Spätestens Ende Oktober haben wir Schnee!“

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