Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

Studieren im Ausland

21. Geburtstag ohne Kilt

„What? 21? That's very old for a fresher!“, musste ich mir mehrere Male von Tiffany, einer chinesischen Mitbewohnerin, anhören. Und ja, andere im Wohnheim fangen mit 17 an zu studieren, was natürlich auch daran liegt, dass sich bei uns die 13. Klasse mit dem ersten Jahr an der Uni überschneidet. Und in manchen Momenten fühlt man sich dann doch ziemlich alt. Deshalb übernimmt man aber auch mal väterliche Pflichten und kocht einem Jungspund aus Amerika eine ordentliche Kartoffel-Brokkoli-Suppe nach einer Woche Fast-Food-Zufuhr.

Aber zum Glück gibt es auch Ältere, die dann zwar schon in ihrem dritten Austauschjahr sind, aber deren Interessen nicht so weit von meinen entfernt liegen. Deswegen stand meinem abenteuerlichen Plan, an meinem Geburtstag ein eisiges Bad in der Nordsee zu nehmen, nicht entgegen. Und auf dieses Abenteuer folgte dann der etwas weniger abenteuerliche Ausklang des Tages im türkischen Bad.

Einen Kilt habe ich zwar nicht geschenkt bekommen, dafür aber ein Pubquiz und das Begleitbuch zur BBC-Serie „Human Planet“ – außerdem ganz viel Inspiration. Und obwohl ich meinen ersten Geburtstag so ganz ohne Familie verbracht hab, ist es, glaube ich, ein gutes Zeichnen, dass sich unsere kleine Clique schon wie eine Familie anfühlt: Mit Pflichten, Vertrauen und auch mal Streitereien.

Autor: Manuel  |  Rubrik: studium  |  Nov 28, 2011
Autor: Manuel
Rubrik: studium
Nov 28, 2011

Studieren im Ausland

Alles auf Anfang?

„Damals“ dachte ich, mich mit dem Erwerb des Studentenvisums von den anderen Deutschen in den USA zu unterscheiden. Mit dem Übergang vom Au-pair zur Studentin wollte ich versuchen, relativ wenig mit anderen deutschen Landsleuten zu unternehmen. Es ist mir auch gut gelungen, denn nach ein paar Semestern fing ich an, mir einen amerikanischen Freundeskreis aufzubauen.

Nun aber genug von den Erinnerungen, denn jetzt scheint es so, als müsste ich alles noch einmal überdenken und von vorne anfangen. Da ich momentan nur einen Kurs pro Woche besuche, bin ich vom College-Alltag weit entfernt und verbringe die meiste Zeit mit den drei Kindern meiner neuen Gastfamilie. Um dies zu ändern, versuchte ich, mit Hilfe der bekannten sozialen Netzwerke neue Freundschaften aufzubauen. Und mit wem ist das am einfachsten? Mit Menschen, die dieselbe Sprache sprechen und mehr oder weniger in derselben Situation sind wie man selbst. Also kontaktierte ich mehrere Deutsche in Sacramento. Alle waren Au-pairs! Vor einigen Tagen habe ich mich mit einigen von ihnen getroffen und ich muss sagen, ein wenig fühle ich mich wie eine „Mama“ unter den USA-Neulingen, die Geschichten vom US-Collegeleben erzählt und aus dem Nähkästchen der amerikanischen Radiowelt plaudert. Es tut gut, sich wieder mit deutschen Gleichgesinnten auszutauschen. Wer weiß, vielleicht werden wir gemeinsam die Westküste erkunden. Denn egal, ob Au-pairs oder Studenten, Deutsche oder Amerikaner: Hauptsache, neue Freundschaften!

Autor: Katharina  |  Rubrik: arbeitsmarkt  |  Nov 25, 2011
Autor: Katharina
Rubrik: arbeitsmarkt
Nov 25, 2011

Studieren im Ausland

Leinen los, zur Weltmeisterschaft nach Perth

Der Wind bläst durch die Segel und die Sonne scheint vom blauen klaren Himmel herab. Wie ein Panorama aus Caspar David Friedrichs Händen, möchte man meinen. Aber leider darf ich nur das Videofootage von dieser Szenerie sehen und nicht selbst dabei sein. Und zur Segelweltmeisterschaft in Perth darf ich leider auch nicht. Dafür haben sich die Profisegler David Kohler und Philip Sparks das Ziel gesetzt, spätestens 2016 in der 470er Rennjolle den Weltmeistertitel auf die Insel zu holen.

David ist gerade dabei, dem neu zusammengestellten Duo der UK-Auswahl etwas Medienpräsenz online zu verleihen, um auch mögliche Sponsoren zu locken. Denn ohne Geld läuft im Segelsport nichts. Er wollte aber auch anderen die sportliche Seite des Windschipperns nahe bringen und fragte deswegen bei der Edinburgh University Movie Production Society nach, ob ihm vielleicht jemand helfen könnte. Und das verschaffte mir eine Woche projektorientiertes Arbeiten mit Final Cut und jede Menge Spaß und Lust aufs Segeln.

Am Ende konnte ich ihm ein Promovideo und mehrere kurze Interview Clips zukommen lassen. Die Zusammenarbeit mit den Athleten war richtig cool und er dankte mir sogar mit einem Fläschchen gefüllt mit schottischem „Water of Life“.

Autor: Manuel  |  Rubrik: studium  |  Nov 16, 2011
Autor: Manuel
Rubrik: studium
Nov 16, 2011