interaktiv

Studieren im Ausland

Alles auf Anfang?

Autor:
Katharina

Rubrik:
arbeitsmarkt

25.11.2011

„Damals“ dachte ich, mich mit dem Erwerb des Studentenvisums von den anderen Deutschen in den USA zu unterscheiden. Mit dem Übergang vom Au-pair zur Studentin wollte ich versuchen, relativ wenig mit anderen deutschen Landsleuten zu unternehmen. Es ist mir auch gut gelungen, denn nach ein paar Semestern fing ich an, mir einen amerikanischen Freundeskreis aufzubauen.

Nun aber genug von den Erinnerungen, denn jetzt scheint es so, als müsste ich alles noch einmal überdenken und von vorne anfangen. Da ich momentan nur einen Kurs pro Woche besuche, bin ich vom College-Alltag weit entfernt und verbringe die meiste Zeit mit den drei Kindern meiner neuen Gastfamilie. Um dies zu ändern, versuchte ich, mit Hilfe der bekannten sozialen Netzwerke neue Freundschaften aufzubauen. Und mit wem ist das am einfachsten? Mit Menschen, die dieselbe Sprache sprechen und mehr oder weniger in derselben Situation sind wie man selbst. Also kontaktierte ich mehrere Deutsche in Sacramento. Alle waren Au-pairs! Vor einigen Tagen habe ich mich mit einigen von ihnen getroffen und ich muss sagen, ein wenig fühle ich mich wie eine „Mama“ unter den USA-Neulingen, die Geschichten vom US-Collegeleben erzählt und aus dem Nähkästchen der amerikanischen Radiowelt plaudert. Es tut gut, sich wieder mit deutschen Gleichgesinnten auszutauschen. Wer weiß, vielleicht werden wir gemeinsam die Westküste erkunden. Denn egal, ob Au-pairs oder Studenten, Deutsche oder Amerikaner: Hauptsache, neue Freundschaften!

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