interaktiv

Studieren im Ausland

Weihnachtliche Prüfungszeit

Autor:
Manuel

Rubrik:
studium

28.12.2011

Die Verlockungen sind groß: Auf dem „German Market“ gibt es allerlei Leckereien aus der Heimat und wenn dann endlich mal der Schnee liegen bleibt, möchte man die Winterpracht zwischen den orange flimmernden Straßenlaternen in der Stadt genießen. Zum Glück hilft einem die Kälte dabei, drinnen zu bleiben und zu büffeln.

Nach den ersten Feedbacks zu meinen Essays und Laborreports, zeichnet sich langsam ein Notenspiegel ab und ich merke, dass innerhalb von drei Monaten doch einiges an Wissen zusammen kam. Die Schwierigkeit im ersten Semester: Überblickskurse, die einem die halbe Welt erklären, bringen einem selbst zusammengefasst dutzende Seiten an Informationen. In den Prüfungen wird man darüber aber nur ein paar Sätze verlieren. Das Problem: Man weiß eben (noch) nicht, was man wissen muss.

Neben den ersten Lektionen des wissenschaftlichen Schreibens heißt es im ersten Semester vor allem eines: organisieren. Freizeit, Abgabetermine und Lernstoff. Und zwischen Lernpausen, Stollenbacken und Ceilidhs, denkt man doch schon mal weiter: Welche Kurse soll ich nächstes Jahr noch zusätzlich belegen? Soll ich mir einen Nebenjob zulegen oder ein Projekt starten? Und wie verbringe ich meinen Sommer, es bleiben ja nur noch drei, oder?

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