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Studieren im Ausland

Ich sehe Rot!

Oder doch Orange? Nein, eindeutig: Sie war rot! Wer, wie, was? Die Ampel an einer der geschäftigsten Kreuzungen in Sacramento. Es war aber auch eine ziemlich „verfahrene“ Situation. Mitten in der „rush hour“ eilte ich nach einem Besuch bei einer Freundin nach Hause und fuhr hinter einer relativ schnellen Fahrkolonne. Irgendwie war ich wohl nicht ganz bei der Sache, da wurde die Ampel vor mir plötzlich rot und ich stand mitten auf der Kruezung und fuhr schnell weiter. Jedoch half das nichts: Ich wurde geblitzt! „Oh nein, das darf doch nicht wahr sein“, dachte ich mir, schließlich fuhr ich das Auto meiner Gastfamilie. „Ganz ruhig, Katharina, so etwas passiert, schau einfach mal nach, wie viel Bußgeld es dich kostet und dann siehst du weiter.“

Gesagt, getan. Jedoch wurde meine Stimmung nur noch trüber, als ich den Preis dieser Leichtigkeit erfuhr: 432 Dollar! Na ja, wenigstens wird so eine „Red Light Violation“ nicht mit einem Führerscheinentzug bestraft. „Halb so wild“, meinte meine Gastmutter. Ihr sei so etwas auch schon mal passiert und es sei kein Grund zur Panik. Irgendwie hat sie ja recht, denn ein Unfallschaden am Auto wäre schlimmer gewesen! Wie ich jetzt auf einen Unfallschaden komme? Ich werde euch in meinen nächsten beiden Beiträgen mehr über meine mehr oder weniger großen Erfahrungen mit Autounfällen in den USA erzählen. Vorweg: Es ist nie wirklich etwas passiert, aber der Schock sitzt mir immer noch im Nacken.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Feb 8, 2012
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Feb 8, 2012

Studieren im Ausland

Baby, you've got it - ein Stipendium

Ein großer Umschlag kommt adressiert an meine Studienanschrift in Schottland. Von der Studienstiftung des deutschen Volkes. Gespannt über ein „Ja“ oder ein „Nein“, reiße ich den Umschlag im Gemeinschaftsraum auf. Nach einem kurzem Überfliegen der Unterlagen mache ich einen Luftsprung: „I've got it. I got the scholarship!“

Das Stipendium zu kriegen ist nicht nur wegen finanzieller Unterstützung toll, sondern auch, weil man sich wie bei einer Jobbewerbung gewissermaßen durchgesetzt hat. Und das steht als nächstes an: Bewerbung um einen Nebenjob als „Residence Assistant“ für das gesamte nächste Studienjahr 2012/2013. Ein „Residence Assistant“ ist gewissermaßen ein „Mädchen für alles“ und hilft dem Management der University Accomodation, dass alles glatt läuft. Wie ein Streitschlichter und Seelsorger führt man dann die Studienanfänger ins Unileben ein und steht ihnen bei Problemen zur Seite. Ein ungewöhnlicher, aber auch spannender Job, der jedoch sehr viel Zeit in Anspruch nehmen kann. Deswegen gibt es auch keinen Stundenlohn, sondern einen saftigen Nachlass auf das eigene Zimmer im Studentenwohnheim. Was natürlich auch heißt, dass man für die finanziellen Vorteile das wilde WG-Leben aufopfern muss.

Autor: Manuel  |  Rubrik: studium  |  Feb 7, 2012
Autor: Manuel
Rubrik: studium
Feb 7, 2012

Studieren im Ausland

If you're going to San Franscisco (Teil 2)

… sollte man besser ein guter Autofahrer sein. Bei dem Auf und Ab in dieser hügeligen Stadt war ich mehr als froh, einen Wagen mit Automatikgetriebe zu fahren. Am zweiten Tag unseres San-Francisco-Wochenendes ging es auf zur Golden Gate Bridge und nach Downtown. Das Wetter war wieder wunderschön. Den ganzen Tag strahlte die Sonne und somit hatten wir ideales Sightseeing-Wetter. Bevor wir zur berühmten Brücke fuhren, war die Lombard Street an der Reihe. Sie gilt als eine der kurvenreichsten Straßen der Welt und ist am Straßenrand mit Blumen geschmückt. Ich möchte gar nicht wissen, wie viel Miete man für ein Haus an dieser Straße zahlen muss! Anyway, weiter ging es über die Golden Gate Bridge zur Aussichtsplattform, wo wir erst mal zahlreiche Fotos machten – wie es sich für echte Touristen natürlich gehört.

Dann war das Wochenende auch leider schon wieder vorbei und es hieß Abschied nehmen! Auf dem Heimweg fuhren wir noch nach Berkely und guckten uns die berühmte Universität an. Was für ein tolles Wochenende! Keine Staus, kein Regen... Das einzige Manko war, dass wir das legendäre Gefängnis Alcatraz nicht besichtigen konnten, da es ständig ausgebucht ist und man einen Besuch dort Wochen im Voraus buchen muss. Tja, da müssen wir wohl noch einmal wieder kommen, aber von Sacramento noch San Francisco ist es für amerikanische Verhältnisse nur ein Katzensprung, also ist der Besuch dort nur aufgeschoben, nicht aufgehoben.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Jan 30, 2012
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Jan 30, 2012