interaktiv

Studieren im Ausland

Schottland gegen England für Honduras!

Autor:
Manuel

Rubrik:
studium

14.02.2012

Wie ein Heuschreckenschwarm verließen die Zuschauer des „Six Nations Cup“ (Rubgy) das Murrayfield Stadion in Edinburgh. Und zusammen mit drei Freunden stand ich als Tiger verkleidet mitten in diesem Gedränge, um Spenden für Operation Wallacea zu sammeln, ein Akademikernetzwerk, das über Studiengebühren finanziert wird, und Umweltschutz-Expeditionen in entlegene Gebiete weltweit unternimmt. Leider hatte nach der Niederlage Schottlands kaum einer etwas übrig: „I'd take my money to the pub as well!“ sagte selbst James und bestätigte die Vorurteile über die schottische Mentalität.

Spendenaktionen und andere Katastrophen wie die eben geschilderte stehen auf dem Plan, damit ich im Sommer als Forschungsassistent nach Honduras gehen kann. Nahe des Cusuco-Nationalparks wollen wir die Biodiversität und Faktoren des Ökosystemmanagement einer Kaffeeplantage untersuchen. Um trotz mangelnder Kaffeephilie das Beste aus Mittelamerika zu machen, hat sich mein Stundenplan obendrein um vier Stunden Spanisch pro Woche erweitert. Und da, wo sich finnischer, syrischer, bulgarischer, koreanischer und deutscher Akzent zusammentummeln, bekommt unsere Professorin schier das Grauen: Muy bien!

Darüber hinaus bleibt der Papierkram leider nicht aus: Stipendienantrag, Studienbestätigung, Reisestipendienanträge, Sponsoring… Da kann man dann auch mal, wie auf dem Bild, Zähne zeigen. Auch wenn sich die 60 Pfund in unseren Spendenbehältern dadurch leider auch nicht vermehren ließen.

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