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Studieren im Ausland

Die sogenannte "Innovative Learning Week"

Wer kennt das nicht von der Schule, wenn Lehrer auf irgendeinem Seminar waren und ihre neu gewonnenen Erkenntnisse danach an den Schülern ausprobieren. Den Eindruck hatten viele auch von der „Innovative Learning Week“, die dieses Jahr zum ersten Mal an der University of Edinburgh durchgeführt wurde. Der normale Unterricht fiel aus und wurde durch Experimente ersetzt.

Für die meisten meiner Kommilitonen schien das Programm dann aber doch nicht auszureichen. Viele Austauschstudenten erkundeten Europa, die meisten Briten gingen nach Hause und für viele andere stand eine Woche zur freien Verfügung. Als Klassensprecher nahm ich an der Einführungsveranstaltung teil, ging dann aber mit meinen Freunden Zelten im Cairngorms National Park. Statt Career Talks, Survival-Workshop, Gärtnern, Excel und Baumidentifizierung hieß es Karten lesen, den Naturgewalten trotzen und den Loch an Eilan bei Sonnenuntergang genießen. Und hier eine wichtige Lektion des Studierens: Zeit ist rar und man muss Prioritäten setzten und sich ehrlich eingestehen, wovon man persönlich mehr mitnimmt!

Am Freitag war ich dann aber zurück an der Uni, um die Gründung einer Studentischen Initiative voranzutreiben. Wenn man bedenkt, dass man zum von Beginn etwas Größerem beitragen kann, investiert man auch einen ganzen Tag Arbeit!

Autor: Manuel  |  Rubrik: studium  |  Mar 7, 2012
Autor: Manuel
Rubrik: studium
Mar 7, 2012

Studieren im Ausland

Kat im Zoo?

Nein, eigentlich war ich im Altenheim und das für fünf Stunden, um meine achtzehn sozialen Pflichtstunden für den Kurs abzuarbeiten. Jedoch fühlte ich mich teilweise wie in einem Zoo. Warum? Eine Deutsche, die einsachtzig groß ist, scheinen sowohl die Mitarbeiter, als auch die Bewohner des Seniorenheims noch nicht gesehen zu haben. Zum Glück habe ich mich an meinem ersten Tag überwiegend im Büro des Activity Coordinatorin aufgehalten, wo sie mir erklärte, welche Dokumente ich für einen Bewohner ausfüllen muss. Sobald ich das Zimmer verlassen musste, wurde ich von den eher kleinen, meist südamerikanischen Mitarbeitern angestarrt. „Ganz ruhig, Katharina, immer lieb lächeln und ‚Hallo‘ sagen. Die Blicke machen dir nichts aus!“ Gelogen! Nach dem vierten Kommentar an diesem Tag reichte es mir und ich strafte den fünften, der mir mit seinem „Glotzen“ auffiel, mit einem bösen Blick. „Sie meinen es ja nicht beleidigend“, tröstete ich mich. Trotzdem fragte ich mich, warum es manche Leute als „normal“ ansehen, scheinbar ungewöhnliche Leute mit Kommentaren über Dinge zu „nerven“, für die sie nichts können. Anyway, ansonsten verlief der Tag schnell, und interessant war er auch. Die Activity Coordinatorin dieses „Nursing Homes“ ist wirklich ein liebevoller Mensch! Mal sehen, wie es am zweiten Tag wird und ob ich mit d en Blicken und den Fragen zu meiner Größe dann leichter umgehen kann.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Mar 2, 2012
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Mar 2, 2012

Studieren im Ausland

Ein Heiratsantrag für mich

Lange habe ich darüber nachdenken müssen, ob mir ein Leben in den USA über alles geht. Familie nur noch selten sehen? Einen Amerikaner heiraten und damit uneingeschränktes Aufenthaltsrecht im Land der unbegrenzten Moeglichkeiten? Nein, ich will nicht! Sorry, nur Spaß! Der Heiratsantrag wurde mir zwar gemacht, aber natürlich nehme ich ihn nicht an, da ich ihn von einem 88-Jährigen, demenzkranken Bewohner des „Skilled Nursing Homes“ bekommen habe. Der zweite und damit letzte Tag in diesem Altenheim hat mir deutlich besser gefallen als der erste. Nicht nur habe ich mit den Bewohnern Morgengymnastik machen dürfen und mit ihnen fern gesehen, ich habe auch nette Gespräche mit den älteren Herrschaften geführt. Ich musste keinen Papierkram machen, sondern durfte echte „Erfahrungen“ mit den Menschen sammeln. Ob der Heiratsantrag des netten Herren ernst gemeint war? Ich denke schon, zumindest für einen Moment. Ich habe aber nur gelächelt und mich entschuldigt, denn in diesem Moment musste ich (zum Glück) aufbrechen.

Das „Skilled Nursing Home“ ist die Art Altenheim, in das körperliche „Härtefälle“ eingeliefert werden. Ältere Herrschaften, die zu schwach für „normales“ betreutes Wohnen sind. Eines hat mir mein Praktikum hier klar gemacht: Man sollte sein Leben mit jedem Atemzug genießen, solange man noch kann, und so lange man noch jung ist. Auch wenn „jung“ relativ ist, werde ich versuchen, jeden Moment voll auszuschöpfen und meine Jugend zu genießen.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Feb 29, 2012
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Feb 29, 2012