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Studieren im Ausland

Praktikum im Hotel — äh? — Altenheim Nummer zwei!

Das nenne ich Luxus pur! Mein Neun-Stunden-Tag im sogenannten „Sunrise“-Altenheim hatte es wirklich in sich. Das sollte ein Seniorenheim sein? So möchte ich auch gerne mal leben, wenn ich alt und grau bin. Nicht nur gleicht der Flur der Lobby eines Vier-Sterne-Hotels, auch die Mitarbeiter, die Speisesäle und die älteren Herrschaften machten es mir schwer, zu glauben, dass dieses harmonische Wohnhaus nicht nur ein „Alzheimer’s Disease“ Center ist, sondern auch ein Ort, an dem die Älteren ihren Lebensabend verbringen. Mein Tag hier war einfach wunderbar! Ich spielte Bingo mit den Bewohnern, ging mit dem Activity Coordinator vorher die Gewinne einkaufen, begleitete eine ältere Dame bei einem Spaziergang durch ein Einkaufszentrum und durfte einer Band beim Spielen zuschauen.

“You are German?“ wurde ich von den Bandmitgliedern angesprochen und wieder einmal bestätigte sich die Tatsache, dass das Dasein als Ausländerin in den USA ein Vorteil sein kann, weil sich jeder viel mehr für dich interessiert. Die neun Stunden vergingen wie im Flug und kurz nach Abendbrotzeit hatte ich Feierabend. Jedoch hatte ich das Gefühl, sehr gerne noch einmal wiederkehren zu wollen. Was für eine tolle Erfahrung. Vielleicht werde ich dem Heim bald einen Besuch abstatten, wenn es darum geht, eine Reportage für einen meiner Medienkurse im College zu machen. Ich weiß, es wird auf mich zu kommen. Eine schöne Idee wäre es allemal!

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Mar 9, 2012
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Mar 9, 2012

Studieren im Ausland

Die sogenannte "Innovative Learning Week"

Wer kennt das nicht von der Schule, wenn Lehrer auf irgendeinem Seminar waren und ihre neu gewonnenen Erkenntnisse danach an den Schülern ausprobieren. Den Eindruck hatten viele auch von der „Innovative Learning Week“, die dieses Jahr zum ersten Mal an der University of Edinburgh durchgeführt wurde. Der normale Unterricht fiel aus und wurde durch Experimente ersetzt.

Für die meisten meiner Kommilitonen schien das Programm dann aber doch nicht auszureichen. Viele Austauschstudenten erkundeten Europa, die meisten Briten gingen nach Hause und für viele andere stand eine Woche zur freien Verfügung. Als Klassensprecher nahm ich an der Einführungsveranstaltung teil, ging dann aber mit meinen Freunden Zelten im Cairngorms National Park. Statt Career Talks, Survival-Workshop, Gärtnern, Excel und Baumidentifizierung hieß es Karten lesen, den Naturgewalten trotzen und den Loch an Eilan bei Sonnenuntergang genießen. Und hier eine wichtige Lektion des Studierens: Zeit ist rar und man muss Prioritäten setzten und sich ehrlich eingestehen, wovon man persönlich mehr mitnimmt!

Am Freitag war ich dann aber zurück an der Uni, um die Gründung einer Studentischen Initiative voranzutreiben. Wenn man bedenkt, dass man zum von Beginn etwas Größerem beitragen kann, investiert man auch einen ganzen Tag Arbeit!

Autor: Manuel  |  Rubrik: studium  |  Mar 7, 2012
Autor: Manuel
Rubrik: studium
Mar 7, 2012

Studieren im Ausland

Kat im Zoo?

Nein, eigentlich war ich im Altenheim und das für fünf Stunden, um meine achtzehn sozialen Pflichtstunden für den Kurs abzuarbeiten. Jedoch fühlte ich mich teilweise wie in einem Zoo. Warum? Eine Deutsche, die einsachtzig groß ist, scheinen sowohl die Mitarbeiter, als auch die Bewohner des Seniorenheims noch nicht gesehen zu haben. Zum Glück habe ich mich an meinem ersten Tag überwiegend im Büro des Activity Coordinatorin aufgehalten, wo sie mir erklärte, welche Dokumente ich für einen Bewohner ausfüllen muss. Sobald ich das Zimmer verlassen musste, wurde ich von den eher kleinen, meist südamerikanischen Mitarbeitern angestarrt. „Ganz ruhig, Katharina, immer lieb lächeln und ‚Hallo‘ sagen. Die Blicke machen dir nichts aus!“ Gelogen! Nach dem vierten Kommentar an diesem Tag reichte es mir und ich strafte den fünften, der mir mit seinem „Glotzen“ auffiel, mit einem bösen Blick. „Sie meinen es ja nicht beleidigend“, tröstete ich mich. Trotzdem fragte ich mich, warum es manche Leute als „normal“ ansehen, scheinbar ungewöhnliche Leute mit Kommentaren über Dinge zu „nerven“, für die sie nichts können. Anyway, ansonsten verlief der Tag schnell, und interessant war er auch. Die Activity Coordinatorin dieses „Nursing Homes“ ist wirklich ein liebevoller Mensch! Mal sehen, wie es am zweiten Tag wird und ob ich mit d en Blicken und den Fragen zu meiner Größe dann leichter umgehen kann.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Mar 2, 2012
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Mar 2, 2012