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Studieren im Ausland

Völlig fasziniert

Autor:
Esther

Rubrik:
studium

14.03.2012

Einmal den Entschluss gefasst, nach Brasilien zu gehen, fing ich an, mich mit dem Land zu beschäftigen. So lernte ich unter anderem, dass Brasilien über vierzigmal so groß ist wie Deutschland und dass im Bundesstaat Santa Catarina deutsche Kommunen leben, die jedes Jahr ein Oktoberfest veranstalten. Außerdem erfuhr ich, dass Brasilien das letzte Land auf dem amerikanischen Kontinent war, das 1888 die Sklaverei abschaffte. Die indigene Bevölkerung besteht heute nur noch aus ein paar hunderttausend Menschen, auf etwa 200 Stämme verteilt, während es bei der Ankunft der Europäer im 16. Jahrhundert schätzungsweise mehrere Millionen waren, die in circa 1.000 Stämmen lebten.

Mit der Zeit gefiel mir der Gedanke, in Brasilien zu studieren, immer besser, und als ich anfing, meine ersten Portugiesisch-Kurse an der Uni zu belegen, war ich völlig fasziniert von der Sprache, obwohl es am Anfang wirklich schwer war, die kleinen Feinheiten der Aussprache, Grammatik und des Wortschatzes zu lernen, da die ganze Struktur dem Spanischen einerseits sehr ähnelte, andererseits aber auch ganz anders ist.

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